Krampfadern
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Jede zweite Frau und jeder vierte Mann hat in Deutschland damit zu tun:
Krampfadern.
Krampfadern sind vergrößerte, geschwollene Venen, die meistens an den Beinen auftreten. In den
Venen eingebaute Klappen, die verhindern, dass das Blut zurückfließen kann (Rückstauklappen), werden
schwächer und schließen nicht mehr richtig. Dadurch entstehen Säcke, gefüllt mit zurückfließendem
Blut.
Symptome von Krampfadern sind teigige Schwellungen, eine ständige
schmerzhafte Blutstauung und bläuliche Hautveränderungen im Unterschenkelbereich.
Wie geschädigt die Venenklappen sind, kann man mit verschiedenen
Verfahren feststellen. Hierzu gehören die Ultraschall-Basisuntersuchung, Dopplersonographie und Duplexsonographie
und auch die Lichtreflexionsrethrographie, bei der Lichtstrahlen das Venensystem untersuchen.
verwandte Themen: Durchblutungsprobleme - Schaufensterkrankheit
zum weiterlesen: Embolie - Kreislaufprobleme - Blutzirkulation
Sprache der Symptome
Beinprobleme signalisieren Zukunftsängste. Das Blut steht für das Leben. Wenn das Leben nicht
mehr fließen kann, fließt auch das Blut nicht mehr richtig. Krampfadern zeigen eine fehlende (geistige)
Elastizität an. Verkrampfungen sollten gelöst und das Leben (Blut) wieder zum Fliessen gebracht werden.
Überlegen Sie sich, wo sie erstarrt sind und welche Situation Sie entkrampfen sollten.
Mögliche
Ursachen
Venenschwäche, Bindegewebsschwäche, Senkfuss, vererbte
Anlage, Antibabypille, Übersäuerung, Schwangerschaft, Leberschwäche, Nierenschwäche oder Herzschwäche, chronische Verstopfung, Übergewicht, Bewegungsmangel
(sitzende und/oder stehende Tätigkeit), Blockade des Kreuzdarmbeingelenks, sowie eine andere Fehlstatik im
Achsskelett;
Mögliche Folgen
Thrombose, Ekzeme, Geschwüre (Ulcus), Ödeme
Operationsverfahren
Immer noch wird das sog. Venen-Stripping praktiziert, bei denen die betroffenen Venen
herausgezogen wurden. Dieses Verfahren wird von der gesetzlichen Kasse gezahlt.
Heute gelten Verfahren wie die Radiofrequenztherapie (oder: Closure-Therapie) als "modern",
sind jedoch keine Kassenleistung (Stand: August 2008).
Weitere Verfahren: Kompressionstherapie (Kompressionsstrümpfe), Schaumverödung, Verödungstherapie
(Sklerotherapie), endovenöse Lasertherapie, biologische Krampfadernverödung;
doch selbst wenn Sie sich operieren lassen: die Wahrscheinlichkeit, dass Krampfadern wieder erneut auftreten
beträgt bis zu 60%, wenn Sie nichts an der Ursache ändern, die zu den Krampfadern geführt haben.
Und hier können Sie vor allem mit Naturheilkunde viel erreichen.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei Krampfadern in Frage kommen.
AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel |
Diese Therapieform ist geeignet um Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie
basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt. Behndelt werden sollten vor
allem die Beinmeridiane. Der Nierenmeridian ist
gekoppelt mit Ängsten und sexuellen Problemen.
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| Aromatherapie |
Orale Einnahmen von Aroma-Essenzen sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet
werden: Knoblauch, Zitrone,
Zypresse
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| Bewegungstherapie |
Ein Element der klassischen Naturheilkunde: Bewegung. Gehen Sie mindestens zwei mal täglich 15
Minuten spazieren. Es gibt auch die Möglichkeit einer speziellen Venengymnastik.
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| Blutegeltherapie |
In der Naturheilkunde hat sich die Blutegeltherapie sehr bewährt. Dabei werden pro Krampfader
ein bis zwei (extra gezüchtete) Blutegel angesetzt. Wenn man sich als Patient "überwinden" kann,
ist diese Therapie durch die Tiere eine gute Methode.
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| Ernährung |
Wichtig ist vor allem das Trinken von "Neutralflüssigkeit": Wasser. Trinken
Sie 25ml pro Kilogramm Körpergewicht.
Meiden Sie vor allem Zucker, Weizenmehlprodukte, Alkohol (höchstens ein Glas
Rotwein zum essen) und Nikotin. Essen Sie salzarm, nicht salzlos.
Ein Rezept aus der traditionellen chinesischen
Medizin: Kochen Sie Lamm- oder Hammelfleisch mindestens 10 Stunden lang (simmern) aus.
Diese Brühe benutzen Sie als Basis für weiteres Suppen oder zum
kochen.
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Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen) |
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen: 40 ml Rosskastanie, je 20 ml Ginkgo,
Mäusedorn und je 10 ml Schafgarbe und Arnika.
Eine andere Mischung: Rosskastaniensamen (Hippocastani semen) 70 ml, Steinkleekraut (Melioti
herba) 15 ml, Mäusedornwurzelstock (Rusci aculeati rhizoma) 15 ml.
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| Gemmo-Therapie |
Edelkastanie, Rosskastanie,
Vogelbeerbaum.
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HILDEGARD VON BINGEN
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Schaffleisch beseitigt Schwächezustände und hilft bei Venenleiden. Fleischbrühe
und Fleisch bis zur Linderung essen.
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| Medizinische Massagen |
Sanfte Massagen am Bein unterstützen den
Rückfluss des Blutes in den Venen. Doch Vorsicht, bei zu starker Massage können Blutgerinnsel
abgelöst werden. Besser noch ist eine Manuelle Lymphdrainage.
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| Orthomolekular-Medizin |
Täglich 2 g Vitamin C mit Bioflavonoiden stärkt Venenwände und Venenklappen.
Heidelbeeren, Brombeeren und Kirschen enthalten viele Bioflavonoide. Grapefruit, Paprika und
Sauerkraut Vitamin C;
Vitamin E 100 - 400 mg, verbessert die Blutzirkulation; 30 mg
Zink.
Zusätzlich Nahrungsfasern aus Hafer-, Weizen- und Reiskleie zum "weicher
machen" des Stuhls. Mit 5 g pro Tag anfangen und steigern bis 20 g.
Bei schmerzenden, entzündeten Krampfadern hilft Wobenzym
N (Enzymtherapie) sehr gut!
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| Säure-Basen-Haushalt |
Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen
akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.
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| Schüssler-Salze |
Grundsätzlich : Calcium fluoratum Nr. 1, Kalium chloratum Nr. 4, Magnesium phos. Nr. 7,
Natrium phos. Nr. 9, Silicea Nr. 11
Mit Entzündung: Ferrum phos. Nr. 3
Venengeschwüre : Calcium fluor. Nr. 1, Kalium phos. Nr. 5, Natrium phos. Nr.
9, Silicea Nr. 11
Krampfartig schmerzend : Magnesium phos. Nr. 7
Schmerzende Venen: Ferrum phos. Nr. 3, Kalium sulf. Nr. 6
Brennende Venenschmerzen: Natium chloratum Nr. 8
Juckende Krampfadern: Magnesium phos. Nr. 7, Silicea Nr. 11
Zur Vorbeugung gegen Krampfadern: Kalium chloratum Nr. 4, Natrium phos. Nr.
9, Silicea Nr. 11
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| Spagyrik |
Arnika,
Rosskastanie
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| Wirbelsäulensegmente |
Eine Fehlstellung des zweiten und/oder
des fünften Lendenwirbels kann auch für die Entstehung von Krampfadern verantwortlich sein,
ebenso das Kreuzdarmbeingelenk.
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| Zahnstörfeld |
Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind
gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren
lassen.
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| Sonstiges |
Kneipptherapie: Wechselduschen der Unterschenkel
morgens & abends. Beine hoch lagern, evtl. Blutegel ansetzen. Öfters auf den Zehen gehen
(Venenpumpe), viel barfuss laufen.
Blutsalzkur zur Entschlackung.
Reduzieren Sie
mögliches Übergewicht!
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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 14.07.2011 aktualisiert.

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