Müdigkeit - Erschöpfung
Das Gefühl der Müdigkeit oder der Abgeschlagenheit kennt
jeder. Die häufigsten Ursachen sind Schlafmangel, physischer
und psychischer Stress ohne Ausgleichsmöglichkeiten und falsche
Ernährung. Daneben führen aber auch Erkrankungen zu einer
Müdigkeit des Organismus. Wie viel Schlaf ein Mensch benötigt,
um ausgeruht in den nächsten Tag starten zu können, ist
abhängig vom Alter und der allgemeinen Konstitution aber auch
vom persönlichen Ruheempfinden des Einzelnen. So benötigen
Kleinkinder bis zu 16 Stunden Schlaf, während sich diese Zahl
beim Erwachsenen reduziert und zum Alter hin immer weiter
abnimmt. Dabei spielen körperliche Gesundheit und ein
ununterbrochener Schlafrhythmus wesentliche Rollen.
Viele Erkrankungen schwächen den Organismus durch
Beeinträchtigung der Psyche und des Körpers. Der Betroffene
fühlt sich ständig müde und abgeschlagen und kann nicht mit
gewohnter körperlicher Kraft agieren. Das Symptom Müdigkeit
zeigt sich speziell bei allen Anämie-Formen (besonders der
Eisenmangelanämie), Infektionen,
grippalen Infekten, Stoffwechselproblemen (z.B. Hypothyreose, Diabetes mellitus), rheumatische Erkrankungen (z.B. Fibromyalgie) und Tumorerkrankungen.
Auch depressive Verstimmungen wie Frühjahrs- oder
Winterdepression können ein allgemeines Müdigkeitsgefühl mit
gleichzeitiger Antriebslosigkeit verursachen.
Eine besondere Form ist das chronische Erschöpfungssyndrom
(CFS = Chronic Fatigue Syndrome), welches zu einer lähmenden
körperlichen und geistigen Erschöpfung führt. Für die
andauernde Müdigkeit (bis zu sechs Monate möglich) lassen sich
meist keine körperlichen Ursachen finden, aber auch
Krebserkrankungen können zu einem CFS führen.
Naturheilkundliche
Betrachtungen
Müde sein, erschöpft sein passt nicht in unser
heutiges Wirtschaftssystem. Honoriert wird nur Leistung,
Tempo und Erfolg. Bezahlen tun wir alle dafür, die einen
etwas früher (wo noch etwas zu retten ist), andere
später, wenn es sowieso zu spät ist. Unsere Krankenhäuser
sind voll davon.
siehe auch: Allergie -
Heißhunger
Eine kleine Geschichte...
In einer kleinen Oase trifft ein Beduine auf
einen Scheich mit seinem wunderschönen Araber-Hengst. Der
Beduine fragt: „Warum sitzt Du hier unter der Palme,
statt auf deinem edlen Pferd zu reiten?“ Antwortet der
Scheich: „Ich bin lange Zeit sehr schnell geritten und
nun warte ich hier, bis mich meine Seele wieder eingeholt
hat.“
Sprache der
Symptome
Müdigkeit und Leistungsschwäche wollen uns
zeigen, dass es an der Zeit ist, Körper und Seele
ausruhen zu lassen, um neue Kraft zu schöpfen. Lassen wir
dieses Signal unbeachtet, zwingt uns der Körper früher
oder später zu einer Pause. Es liegt ganz bei uns,
respektive unserem
Ego.

Im folgenden finden Sie
naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei Müdigkeit helfen.
Tun Sie eines nicht: nehmen Sie keine chemischen
Aufputschmittel, auch wenn die Werbung etwas anderes sagt! Sie
bezahlen einen teuren Preis dafür. Sorgen Sie für Bewegung,
Sauerstoff und Ruhe.
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AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
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Diese
Therapieform ist bestens geeignet, Energien
wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert
auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne
Nadeln durchgeführt.
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Ernährung
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Jedes
Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den
Markt. Warum? Weil keine hält, was sie
verspricht. Es gibt aber eine Kostform
(keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht.
Warum? Weil sie tatsächlich funktioniert. Es
ist die
Schaub-Kost, die mein Kollege Herrmann
Kaufmann seit Jahren befolgt.
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Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen)
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Lassen
Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine
Mischung herstellen:
Je 20 ml
Johanniskraut,
Melisse, Schafgarbe, Thymian und
Taiga-Wurzel.
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Gemmo-Therapie
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Bis
zur Besserung stündlich 1-2 Stöße
Mammutbaum-Knospenmazerat in den Mund
sprayen.
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HILDEGARD VON BINGEN
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Gerstenbad:
Kochen Sie 1 kg Gerste 20 Minuten lang in 4
Liter Wasser. Den Extrakt geben Sie ins
Badewasser. Baden Sie 2-3 mal wöchentlich 20
Minuten lang bei 38ºC.
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Medizinische Massagen
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Bei
einer klassischen Massage oder Manuellen
Lymphdrainage können Sie Körper, Geist und
Seele „baumeln“ lassen.
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Orthomolekular-Medizin
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Ein
evtl. Vitamin-B-Mangel sollte ausgeglichen
werden.
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Phytotherapie
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Nervöse
Erschöpfung: Baldrian, Engelwurz,
Johanniskraut, Passionsblume, Rosmarin.
Müdigkeit bei Kindern: Sojalezithin + Taiga,
Ginseng, Grüntee.
Stärken Sie Ihren Körper mit Guarana-Kapseln.
Die Samen der brasilianischen Schlingpflanze
enthalten anregende, aufbauende Stoffe, die
dann Ihre Leistungsfähigkeit
erhöhen.
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Säure-Basen-Haushalt
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Ganz
allgemein: kohlenhydrat- und säurearme
Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte
pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin
unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus
übersäuert.
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf
dieser Seite befolgen.
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Zahnstörfeld
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Tote
Zähne stören grundsätzlich den ganzen
Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind
gefährlich. Sie sollten sie durch einen in
diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren
lassen.
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Sonstiges
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Eine
Chi-Gong-Übung (heißt Pfeil und Bogen):
Aufrecht stehen, Füße parallel hüftbreit
auseinander. Arme und Kopf hängen lassen,
dreimal tief ein- und ausatmen. Beim
nächsten Einatmen aufrichten, rechten Arm
seitlich strecken, linken Arm vor der Brust
anwinkeln, so als ob Sie einen großen Bogen
anheben und spannen wollen. "Pfeil"
abschießen - ausatmen, Arme sinken lassen
und die gleiche Übung beim Einatmen zur
anderen Seite wiederholen. Diese Übung
machen Sie fünf mal auf jede
Seite.
Die fünf Tibeter helfen auch.
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