Neurodermitis

Grundsätzliches zur Neurodermitis

Neurodermitis ist nicht ansteckend. Leider wird aufgrund des großen Leidensdrucks in der Regel mit "harten" Arzneimitteln behandelt.  Standardmedikamente sind Salben mit den Wirkstoffen Kortison und Bufexamac, und die haben eine breite Palette von Nebenwirkungen, ohne dabei eine letztendliche Heilung der Hauterkrankung bewirken zu können. Vor allem Kortisonsalben sind im langfristigen Einsatz überaus riskant, denn sie schwächen das Hautgewebe und erhöhen die Gefahr von Pilzinfektionen.
 
Wer Hautprobleme hat, hat auch meist auch Darmprobleme. Als eine wichtige Maßnahme ist die Sanierung der Darmflora anzusehen.

siehe auch Thema: Hautkrankheiten allgemein - Hautpflege

Lesen Sie: Neurodermitis Fakten und Studien

Sprache der Symptome Die Haut ist die Projektionsfläche unserer seelischen Vorgänge. Vor Scham oder  Wut werden wir rot, der Schreck lässt uns erblassen. Beim Neurodermitiker ist es meist umgekehrt. Diese Reaktion zeigt uns, dass dieses Problem auf der seelischen Ebene angegangen werden muss. Die Haut gleicht manchmal einem Schlachtfeld.
Neurodermitis ist insofern vererbbar, als die Kinder sowieso die Probleme (körperliche wie seelische) der Eltern ausleben.

Mögliche Ursachen Allergien wie Nahrungsmittel, Tierhaare, Amalgam, Chlor, Leitungswasser, Schimmelpilze, Kuhmilch. Ausscheidung der Stoffwechselrückstände nur noch über die Haut möglich. Fehlbesiedlung der Darmflora. Mangel an Gammalinolensäure (Nachtkerzenöl). Darmpilze.

Symptome Juckreiz und Rötung der Haut, Schuppenbildung (auch nässende), Krusten an Ellenbeugen, Kniekehlen, Wangen, Stirn, Händen und Füssen. Magenbeschwerden, Anschwellen der Lymphknoten.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei einer Neurodermitis in Frage kommen.

Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie Bezugsquellen.

Aromatherapie Orale Einnahmen von Aroma-Essenzen sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet werden. Majoran, Rosmarin und Zypresse.
Blütenessenzen Wenn seelische Probleme der Neurodermitis zu Grunde liegen (vor allem bei Erwachsenen) kann die Bachblütentherapie unterstützend und ausgleichend wirken.
Ernährung Für Erwachsene ist Fasten eine der besten Methoden, den Körper zu entschlacken und entgiften. Nachher ist die ideale Zeit, auf Vollwertkost und die Schaub-Kost umzustellen. 
Orthomolekular-Medizin Grundsätzlich gilt die selbe Empfehlung wir für Psoriasis.
Phytotherapie

Einnehmen: Schwarzkümmelöl, Nachtkerzenöl,
Hamamelis-Kapseln, Borretschöl, Stiefmütterchen, Klettenwurz.
Lapacho-Tee-Kur: Vier Wochen lang einen Liter Lapacho-Tee pro Tag, dann eine Pause von vier Wochen und wiederum vier Wochen lang einen Liter pro Tag. Anschliessend täglich 2 – 3 Tassen.
Tee: Stiefmütterchen (Viola tricolor)

Schwarzkümmelöl kann hier sehr hilfreich sein. 

Säure-Basen-Haushalt Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.  
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.
Schüssler-Salze Kalium chloratum Nr. 4, 
Kalium sulfuricum Nr. 6
Natrium phosphoricum Nr. 9

Homöopathie

konstitutionelle Behandlung: Calcium Salze
Calcium carbonicum Hahnemanni D 30
Diese Mittel sollten ein bis zwei mal wöchentlich eingenommen werden

oder: Calcium carbonicum Hahnemanni D 200
Dieses Mittel sollte einmal im Monat eingenommen werden

Wirbelsäulensegmente Folgende Wirbelfehlstellungen können eine Ausscheidung behindern: 3. Lendenwirbel für die Blase, 1. Lendenwirbel für den Dickdarm. Der 10. und 11. Brustwirbel für die Nieren und meist ist auch der 3. Brustwirbel (Lu) blockiert.
Sonstiges

In einen Esslöffel fettreicher Crème mischen Sie 5 Tropfen der Lapacho-Urtinktur (erhältlich in der Drogerie). 

Lassen Sie Ihre Schlafstelle auf Störzonen untersuchen. Überforderung und Übermüdung verhindern. Kleideretiketten entfernen. Schwitzen verhindern.

Nach einer Studie der Rehaklinik Graal-Müritz soll Stutenmilch das Hautbild bei Neurodermitis ganz erheblich bessern. Auch bei übrigen Hautkrankheiten können Cremes oder eine Trinkkur helfen.

 

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Die Autoren von NaturHeilt.com sind DIE ZWEI

Die Zwei sind:

Hermann Kaufmann
- Naturarzt -

und

R. Gräber
Heilpraktiker und
Gesundheitspädogoge
der Sebastian-Kneipp-Akademie

Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker

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