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Psoriasis (Schuppenflechte)

Grundsätzliches

Die Psoriasis (Schuppenflechte) ist eine nicht-infektiöse Hautkrankheit. Sie tritt meist entweder vor dem 30. Lebensjahr oder um das 50. Lebensjahr auf.

Typisch ist das schubweise Auftreten von scharf begrenzten, punkt- bis handtellergroßen, manchmal stark geröteten, manchmal juckenden und mit lockeren silberweißen Schuppen bedeckten Hautstellen.

Diese Hautveränderungen kommen üblicherweise an den Streckseiten der Arme und Beine (vor allem Knie und Ellenbogen), am Kopf, am unteren Rücken und der Analfalte und an den Händen vor. Auch typisch ist die Mitbeteiligung der Fingernägel, die als Ölnägel (gelb verfärbt) oder Tüpfelnägel (Grübchen der Nageloberfläche) auftritt.

Die Psoriasis gilt in der Schulmedizin als "genetisch bedingt". Ein Psoriasis-Schub kann durch mechanisch-physikalische Faktoren (z.B. Kratzen, enge Kleidung), infektiös-neoplastisch (z.B. grippaler Infekt, Krebsleiden), durch Medikamente (z.B. beta-Blocker) oder saisonale Faktoren (im Sommer Besserung durch höhere UV-Einstrahlung) ausgelöst werden.

In der erkrankten Haut läuft eine Entzündungsreaktion ab, die bewirkt, dass sich der Zellzyklus der hautbildenden Zellen (Keratinozyten) beschleunigt. Durch diese erhöhte Aktivität werden nach ca. 3-4 Tagen viele unverhornte Schuppen abgestoßen.

Wichtig zu wissen: Psoriasis ist nicht ansteckend! Es gibt also keinen Grund, diese Menschen zu meiden.

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Sprache der Symptome Die Haut ist unsere äußerste Schicht, mit ihr stehen wir im Kontakt mit der Umwelt. Mit ihr grenzen wir uns ab. Psoriasis-Patienten zeigen, dass sie damit ihre Mühe haben. Sie schaffen sich einen Panzer, ähnlich der Schildkröte.
Mögliche Ursachen

Zinkmangel, Ausscheidungsprobleme (Niere, Leber), Beta-Blocker und Lithium verursachen oft Hautprobleme. Viele Medikamente (Methotrexat, Hydroxurea) bringen gefährliche Nebenwirkungen mit sich und schwächen das Immunsystem. Alle übrigen Therapien sind demzufolge besser.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei einer Schuppenflechte in Frage kommt.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel

Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.

Aromatherapie

Orale Einnahmen von Aroma-Essenzen sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet werden.
Cajeput, Geranium, Kamille, Salbei, Thymian, Wacholder, Ysop, Zitrone.

Blütenessenzen

Sehr oft liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde. Blütenessenzen lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders damit umzugehen und bringen sie einer Lösung näher. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen stellen.

Ernährung

Meiden Sie Rot- und Weisswein, Pfeffer, Gewürznelken, Kümmel und Nüsse. Und vor allem meiden Sie Alkohol und jede Art von Schweinefleisch!

Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen)

Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
20 ml Urtinktur von asiatischer Wassernadel, je 30 ml Stiefmütterchen und Erdrauch, je 10 ml Brennnessel und Birke.

Gemmo-Therapie

Johannisbeere, Roggen evtl. mit Sommerlinde und Feigenbaum


HILDEGARD VON BINGEN

Maulbeerblätter: eine Hand voll Maulbeerblätter in einem Liter Wasser 3 Minuten gut auskochen. Mit dem entstandenen Tee die juckenden Hautstellen waschen oder darin baden. Sie können auch eine Kompresse machen und nach einer Stunde erneuern. Sie können auch den Maulbeerblätter-Tee in der Sauna auf den Steinen verdampfen lassen und so inhalieren.

 

Orthomolekular-Medizin

Empfohlene Tagesdosis:

 

Vitamin A: 50.000 – 100.000 IE; hohe Vitamin-A-Dosierungen nur unter ärztlicher Kontrolle einnehmen. Senken Sie, sobald eine Besserung eintritt, die Dosis nach und nach.

Vitamin D: 10 – 20 µg; Vitamin D3 in Form von Calcitriol kann sowohl innerlich als auch äußerlich eine wirksame Behandlung darstellen.

Vitamin B12: 1 mg wöchentlich; kann auch intramuskulär durch den Arzt direkt unter die „Flecken“ gespritzt werden.

Selen: 200 µg Selensulfid-Salbe; kann direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden.

Zink: 50 – 100 mg; auch Zinkhaltige Salben direkt auf die Stellen auftragen.

Omega-3-Fettsäuren: 1 – 1,5 g; in Form von Fischölkapseln

Gamma-Linolensäure (GLS): 4-6 Kapseln Nachtkerzenöl

Vitamin E: mind. 100 mg; zusammen mit Fischöl- und Nachtkerzenöl einnehmen.

Eine Haarmineralanalyse wäre anzuraten, um Mängel aufzudecken.

Phytotherapie

Borretschöl, Stiefmütterchen, Klettenwurz, Teufelskralle, Lebertran, Schwarzkümmelöl.

Säure-Basen-Haushalt

Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.
  

Schüssler-Salze

Calcium phos. Nr. 2, Kalium sulf. Nr. 6, Magnesium phos. Nr. 7 ; lange Einnahme nötig.

Spagyrik

Teucrium

Zahnstörfeld

Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

Sonstiges

Eine Erfahrung meines Kollegen Hermann Kaufmann: "Wenn Sie sich überwinden können, 5 Tage zu Fasten und nur Ihren eigenen Urin zu trinken (Eigenharntherapie), sind Sie höchstwahrscheinlich Ihre Psoriasis los. Dies ist eine Erfahrung mit eigenen Patienten."

Eine andere Quelle schlägt vor, für 1 bis 4 Monate täglich 10-75 Gramm Fischöl in Kapselform, unmittelbar vor dem Essen, zu nehmen. Anschliessend langfristig täglich 6-10 Gramm.

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