Die Rekonvaleszenz kennzeichnet die abschließende Phase der Genesung, so dass anschließend von Heilung
gesprochen werden kann.
Das Ziel der Rekonvaleszenz ist es, den ursprünglichen Zustand vor Beginn einer Erkrankung oder körperlichen
Störung wieder herzustellen.
Die hierfür benötigte Zeit wird dementsprechend Rekonvaleszenzzeit genannt. Als Synonym findet
sich in der Literatur, abgeleitet vom Sprachgebrauch der Rechtswissenschaften, auch das Wort Konvaleszenz.
Erkrankungen und Störungen des menschlichen Organismus lassen sich grundsätzlich in drei Kategorien unterteilen.
In vielen Fällen ist eine vollständige Ausheilung möglich, z.B. bei einer Influenza (Grippe), Erkältung oder einer einfachen Infektion. Hierdurch kann eine komplette Rekonvaleszenz erfolgen, nach der der Betroffene
seinen ursprünglichen Gesundheitszustand wiedererlangt.
Einige Erkrankungen hinterlassen nach der Behandlung und Genesung unter anderem Funktionseinbußen bestimmter
Organe (z.B. nach einem Herzinfarkt) oder im Bewegungsapparat (z.B. nach
komplizierten Frakturen), die die Rückgewinnung des Urzustandes nicht zulassen. Der Organismus erlebt in
diesen Fällen zwar auch eine Rekonvaleszenz, diese ist jedoch unvollständig (= partielle Rekonvaleszenz).
Mit zunehmender Schwere eines Leidens sinkt die Prognose in Bezug auf Heilung. So weisen vor allem inoperable
Tumoren im Bereich des Gehirns oder des Magen-Darm-Traktes sowie Immundefekte wie z.B. bei einer ausgebrochenen
HIV-Infektion (AIDS) die Tendenz zur stetigen Verschlechterung des Gesundheitszustandes auf. Hier kann nicht mehr
von Rekonvaleszenz gesprochen werden, der Organismus erlebt keine Erholungs- bzw. Heilungsphase mehr.
Die Rekonvaleszenz zeigt sich durch die Reduzierung sämtlicher der Erkrankung zuzuordnenden Beschwerden bis hin
zum vollständigen Verschwinden. Die Körpertemperatur normalisiert sich, der Kreislauf stabilisiert sich, der Organismus funktioniert wieder physiologisch.
Die Zeiten der Heilungsphase sind sehr variabel und richten sich vor allem nach dem Erkrankungsbild. Hier sind
Zeitspannen zwischen wenigen Tagen, einigen Wochen bis hin zu Jahren möglich. Rasche Rekonvaleszenzzeiten zeigen
sich in Abhängigkeit von den möglichen Selbstheilungsfähigkeiten des Betroffenen. Ein gut ausgebildetes Immunsystem unterstützt den Heilungsprozess und verkürzt die Phase. Als Beispiele können
unter anderem Erkältungen, leichte Infektionen, oberflächliche Wunden oder
Kinderkrankheiten (z.B. Masern) genannt werden.
Eine Rekonvaleszenzzeit von mehreren Monaten benötigt der Organismus z.B. bei schweren
Infektionen, Knochenbrüchen, Organstörungen und großen Operationen.
Die "Ausheilung" nach Krebserkrankungen liegt noch über dieser Zeit, hier spricht
der Mediziner von einer vollständigen Heilung erst nach fünf Jahren (sog. Fünf-Jahres-Überlebensrate).
Zu einer Verzögerung der Rekonvaleszenz kommt es generell immer dann, wenn Begleiterkrankungen (z.B. Diabetes mellitus) den Organismus zusätzlich schwächen.
Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren,
die die Rekonvaleszenz unterstützen können.
Neben der jeweiligen Erkrankung und dem Zustand des körpereigenen Abwehrsystems kann die Rekonvaleszenz in
vielen Fällen unterstützt und somit verkürzt werden.
Hierzu dienen vor allem physikalische Therapien (Schwimmen, Radfahren, Bestrahlung, Massagen, Wärme, Kälte), die
die Beweglichkeit und die Aktivität fördern, den Kreislauf anregen und Heilungsprozesse beschleunigen.
Pflanzliche und medikamentöse Präparate stärken das Immunsystem, fördern die Wundheilung und minimieren zum Teil
auch die Risiken eines erneuten Ausbruchs.
Eine positive Wirkung zeigt sich zudem durch den Einsatz von die Psyche unterstützenden Maßnahmen (z.B.
Gesprächstherapien, Entspannungsübungen).
Sehr oft liegen körperlichen Problemen
seelische Ursachen zugrunde. Blütenessenzen lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders damit
umzugehen und bringen sie einer Lösung näher. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine
Mischung zusammen stellen.
In
der Rekonvaleszenz sollten Sie grundsätzlich Ihre Ernährung umstellen. Verzichten Sie auf
Weißmehl, Gebäck, Kuchen, Süßigkeiten und vor allem Schweinefleisch.
Gerstenbad: kochen Sie 1 kg Gerste 20 Minuten
lang in 4 Liter Wasser. Den Extrakt geben Sie ins Badewasser. Baden Sie 2-3 mal wöchentlich 20
Minuten lang bei 38ºC.
Zum Aufbau und Stabilisierung der Darmflora gibt es ein
sehr gutes Mittel der Firma INTERCELL Naturprodukte GmbH: BactoFlor in
Tablettenform für Erwachsene und in Pulverform für Kinder von 0-12 Jahren.
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme
Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0
liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite
befolgen.
Weitere Beschwerden und Krankheiten finden Sie auch unter der entsprechenden
Buchstabengruppe: