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Schuppen (Squama) zählen zu den sog. Sekundäreffloreszenzen.
Sie zeichnen sich durch eine verstärkte Ansammlung von Hornzellen aus, die
sich leicht von der Haut ablösen.
Der Begriff Effloreszenzen beschreibt Hautveränderungen, die meist infolge
einer Hautkrankheit in Erscheinung treten,
Sekundäreffloreszenzen entstehen entweder aus der Primärform (durch Hautkrankheit ausgelöst)
oder aber durch äußere Schädigung der Haut.
Schuppen können unterschiedlich geformt (z.B. blättrig, plättchenartig) und
von unterschiedlicher Konsistenz (fettig, trocken) sein.
Die normale Physiologie der Haut zeigt eine monatliche Erneuerung durch
Abstoßung der alten Haut. Die dabei entstehenden Schüppchen sind so klein, dass sie mit dem
bloßen Auge nicht gesehen werden. Harmlose Hautveränderungen oder auch Erkrankungen lassen
diese Schüppchen sich aber vergrößern (teilweise auch deutlich vermehren) und somit sichtbar
werden.
Trockene Schuppen entstehen meist durch starke Reizung der Kopfhaut (hohe
Temperaturen, heißes Föhnen), zeigen sich aber auch vermehrt bei Allergikern oder einer
Kopfhautbesiedelung mit Pilzen oder Bakterien.
Sie erscheinen silbrig-glänzend und lassen sich wie feiner Staub zerreiben.
Bei fettigen Schuppen liegt eine Funktionsstörung der Talgdrüsen (Überproduktion) der
Kopfhaut vor, die durch den Talg ein gelbes Aussehen annehmen.
Erkrankungen, die mit Schuppenbildung einhergehen, sind u.a. die Schuppenflechte (Psoriasis), Neurodermitis und die Kontaktdermatitis, bei denen sich zusätzlich
auch Juckreiz und starke Rötungen zeigen.
siehe auch: Haarprobleme - Haarwurzelkrankheiten - Haarausfall -
Hautkrankheiten - trockene Haut
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