Schuppen
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Schuppen (Squama) zählen zu den sog.
Sekundäreffloreszenzen.
Sie zeichnen sich durch eine verstärkte Ansammlung von Hornzellen aus, die sich leicht von der
Haut ablösen.
Der Begriff Effloreszenzen beschreibt Hautveränderungen, die meist infolge einer Hautkrankheit in Erscheinung treten, Sekundäreffloreszenzen
entstehen entweder aus der Primärform (durch Hautkrankheit ausgelöst) oder aber durch äußere Schädigung der
Haut.
Schuppen können unterschiedlich geformt (z.B. blättrig, plättchenartig) und von
unterschiedlicher Konsistenz (fettig, trocken) sein.
Die normale Physiologie der Haut zeigt eine monatliche Erneuerung durch Abstoßung der alten
Haut. Die dabei entstehenden Schüppchen sind so klein, dass sie mit dem bloßen Auge nicht gesehen werden.
Harmlose Hautveränderungen oder auch Erkrankungen lassen diese Schüppchen sich aber vergrößern (teilweise
auch deutlich vermehren) und somit sichtbar werden.
Trockene Schuppen entstehen meist durch starke Reizung der Kopfhaut (hohe Temperaturen, heißes
Föhnen), zeigen sich aber auch vermehrt bei Allergikern oder einer Kopfhautbesiedelung mit Pilzen oder
Bakterien.
Sie erscheinen silbrig-glänzend und lassen sich wie feiner Staub zerreiben. Bei fettigen
Schuppen liegt eine Funktionsstörung der Talgdrüsen (Überproduktion) der Kopfhaut vor, die durch den Talg ein
gelbes Aussehen annehmen.
Erkrankungen, die mit Schuppenbildung einhergehen, sind u.a. die Schuppenflechte (Psoriasis), Neurodermitis und die
Kontaktdermatitis, bei denen sich zusätzlich auch Juckreiz und starke Rötungen
zeigen.
siehe auch: Haarprobleme - Haarwurzelkrankheiten -
Haarausfall - Hautkrankheiten - trockene
Haut

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei Schuppen in Frage kommen.
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Ernährung
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Legen Sie Wert
auf Nahrungsmittel, die viel Vitamin A und E enthalten. Täglich 1-2 Esslöffel kaltgepresstes Sesam-, Leinsamen-,
Mais- oder Distelöl versorgen die (Kopf-) Haut mit essentiellen Fettsäuren.
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Orthomolekular-Medizin
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Empfohlene
Tagesdosis:
Vitamin A:
25.000; hohe Vitamin-A-Dosierungen nur unter therapeutischer Begleitung einnehmen. Einnahmezeit
maximal 2-4 Monate.
Vitamin E: 400
mg; hilft, die Durchblutung der Kopfhaut zu gewährleisten.
Vitamin-B-Komplex: hält die Kopfhaut gesund.
Zink 30-45 mg:
hält die Kopfhaut gesund.
Gamma-Linonlesäure: 4-6 Kapseln
Nachtkerzenöl
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Säure-Basen-Haushalt
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Der
Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen
akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.
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Sonstiges
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Haare mit
Borax-Wasser oder Kern-Seife (der natürlichsten aller Seifen) waschen und mit Zitronensaft
neutralisieren. Oder benutzen Sie wenigstens ein Shampoo, das Selen oder Zink enthält, das
vermindert die Schuppenbildung und den Juckreiz.
Mischen Sie Brennnesselgeist im Verhältnis von 1:5 mit Apfelessig und
massieren die betroffene Stelle damit ein.
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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 21.07.2011 aktualisiert.

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