Übermäßiges - Starkes - Extremes - Krankhaftes und Ständiges Schwitzen?
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Hier finden Sie grundsätzliche Informationen, sowie Tipps und Hausmittel gegen übermäßige Schweißbildung...
Schwitzen
(=Transpiration) ist ein normaler physiologischer Prozess zur Regulation der Körpertemperatur. Durch die
Verdunstung des Schweißes auf der Körperoberfläche kommt es zur Kühlung der Haut und damit auch der inneren
Organe, wenn der Körper durch innere oder äußere Einflüsse Wärme ausgesetzt ist (z.B. Muskelarbeit,
Sommerhitze). Ziel ist es, die Körperkerntemperatur konstant zu halten. Gesteuert wird die Schweißsekretion
über das sympathische Nervensystem, das ein Teil des vegetativen Nervensystems und damit im allgemeinen nicht
willentlich beeinflussbar ist.
Schwitzen ist etwas Schönes, wenn man genug zu trinken hat. Schwitzen ist eine überaus
sinnvolle Reaktion unseres Körpers. Einerseits werden dadurch belastende Stoffwechselprodukte ausgeschieden
und zudem wird die Haut, aufgrund der Verdunstungskälte, gekühlt. Frischer Schweiß ist geruchlos; erst durch
den bakteriellen Zersetzungsprozess fängt er zu riechen an. Wenn Sie jedoch ein starkes, extremes Schwitzen
(auch übermäßiges schwitzen oder ständiges schwitzen) haben, kann man von einem "krankhaften schwitzen"
sprechen.
Krankhaftes Schwitzen
Ungefähr 1-2% der Bevölkerung leiden an einer
übermäßigen Schweißproduktion (=Hyperhidrose).
Versuchen Sie nicht, den Schweiß örtlich mit Gels, Puder, Cremes und dergleichen zu unterdrücken.
Damit "verstopfen" Sie lediglich die Schweißdrüsen und das ganze Problem wandert in das Körperinnere. Zudem
enthalten diese Mittel häufig Aluminiumsalze, die sich im Körper anreichern können.
Mögliche Ursachen
Häufig lässt sich für übermäßiges
Schwitzen keine Ursache finden (=essenzielle, primäre Hyperhidrose). Sie beginnt meist in der Pubertät
und hält das gesamte Leben über an.
Die essenzielle Hyperhidrose (ohne
klare Ursache), tritt meist lokal begrenzt auf (Handflächen und Fußsohlen, Achselhöhlen, Stirnbereich) und
ist unabhängig von der Temperatur. Aufregung, Angst und Nervosität sind als auslösende Faktoren bekannt.
Die sekundäre Hyperhidrose ist ein
Symptom einer "anderen" Krankheit. Sie tritt meist generalisiert (am gesamten Körper) auf und kann durch
eine Schilddrüsenüberfunktion, Hormonbehandlungen, psychiatrische
Erkrankungen, Fettsucht / Übergewicht oder die Wechseljahre (=Klimakterium) ausgelöst werden. Auch bestimmte Medikamente haben als Nebenwirkung eine übermäßige Schweißbildung
zur Folge.
siehe auch zum Thema Schwitzen: Hautkrankheit
- Nesselfieber - Fieber - Stoffwechselprobleme - Struma -
Sonnenbrand

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapien, sowie
Hausmittel und Tipps gegen Schwitzen - explizit natürlich gegen "krankhaftes" und übermäßiges
Schwitzen...
AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel |
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie
basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt. Wichtig ist hier ein
Entstauen der entsprechenden
Meridiane.
|
| Bachblüten |
Liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde, können Bachblüten
helfen. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen
stellen.
|
| Ernährung |
Vermeiden Sie Nahrungsmittel, die Sie zum
Schwitzen bringen: wenig Salz, keine scharfen Gewürze, kein Alkohol, keinen Kaffee. Keine heißen
Suppen und kein, oder nur wenig rotes Fleisch.
|
Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen) |
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
40 ml Salbei, je 20 ml Herzgespannkraut, Hopfen und
Goldruten.
|
| Gemmo-Therapie |
Bis zur Besserung stündlich 1-2 Stöße
Mammutbaum-Knospenmazerat in den Mund sprayen.
|
| Säure-Basen-Haushalt |
Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.
|
| Sonstiges |
Übermäßiges und extremes Schwitzen erfordert fast immer eine ganzheitliche
Therapie. Die innere Verfassung, Nieren-, Kreislauf-, Schilddrüsen- oder
Stoffwechselfunktionen müssen mit einbezogen werden. Mit einer homöopathischen Phönix-Entgiftungskur
(Apotheke) entgiften Sie Ihren Körper.
Bei Fußschweiß nehmen Sie 2-3
mal pro Woche folgendes Fußbad: Fünf Liter gut warmes Wasser, darin lösen Sie einen Esslöffel
Natron (Natriumbicarbonat) auf. Das Fußbad muss allerdings mindestens eine Stunde dauern.
Keine Angst, Sie werden keine so genannte Waschfrauenhaut bekommen. Ganz im Gegenteil, Ihre
Haut wird sanft und geschmeidig werden, weil sie nämlich froh ist, endlich etwas Säure
abgeben zu können.
Tragen Sie keine synthetischen Kleidungsstücke.
|
Dieser Beitrag wurde letztmalig am 21.07.2011 aktualisiert.

|