Schwitzen - Hyperhidrosis
Übermäßiges - Starkes - Extremes - Krankhaftes und Ständiges Schwitzen?
Hier finden Sie grundsätzliche Informationen, sowie Tipps und Hausmittel gegen übermäßige Schweißbildung...
| Grundsätzliches |
Schwitzen (=Transpiration) ist ein normaler
physiologischer Prozess zur Regulation der Körpertemperatur. Durch die Verdunstung des Schweißes auf der Körperoberfläche
kommt es zur Kühlung der Haut und damit auch der inneren Organe, wenn der Körper durch innere oder äußere Einflüsse Wärme
ausgesetzt ist (z.B. Muskelarbeit, Sommerhitze). Ziel ist es, die Körperkerntemperatur konstant zu halten. Gesteuert wird
die Schweißsekretion über das sympathische Nervensystem, das ein Teil des vegetativen Nervensystems und damit im
allgemeinen nicht willentlich beeinflussbar ist.
Schwitzen ist etwas Schönes, wenn man genug zu trinken hat. Schwitzen ist eine überaus sinnvolle Reaktion unseres
Körpers. Einerseits werden dadurch belastende Stoffwechselprodukte ausgeschieden und zudem wird die Haut, aufgrund der
Verdunstungskälte, gekühlt. Frischer Schweiß ist geruchlos, erst durch den bakteriellen Zersetzungsprozess fängt er zu
riechen an. Wenn Sie jedoch ein starkes, extremes Schwitzen (auch übermäßiges schwitzen oder ständiges schwitzen) haben,
kann man von einem "krankhaften schwitzen" sprechen.
Krankhaftes Schwitzen
Ungefähr 1-2% der Bevölkerung leiden an einer übermäßigen
Schweißproduktion (=Hyperhidrose).
Versuchen Sie nicht, den Schweiß örtlich mit Gels, Puder, Cremes und dergleichen zu unterdrücken. Damit
verstopfen Sie lediglich die Scheißdrüsen und das ganze Problem wandert in das Körperinnere! Zudem enthalten diese häufig
Aluminiumsalze, die sich im Körper anreichern können.
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| Mögliche Ursachen |
Häufig lässt sich für übermäßiges
Schwitzen keine Ursache finden (=essenzielle, primäre Hyperhidrose). Sie beginnt meist in der Pubertät und hält das
gesamte Leben über an.
Die essenzielle Hyperhidrose (ohne klare Ursache), tritt
meist lokal begrenzt auf (Handflächen und Fußsohlen, Achselhöhlen, Stirnbereich) und ist unabhängig von der Temperatur.
Aufregung, Angst und Nervosität sind als auslösende Faktoren
bekannt.
Die sekundäre Hyperhidrose ist ein Symptom
einer "anderen" Krankheit. Sie tritt meist generalisiert (am gesamten Körper) auf und kann durch eine Schilddrüsenüberfunktion, Hormonbehandlungen, psychiatrische Erkrankungen, Fettsucht / Übergewicht oder die Wechseljahre (=Klimakterium) ausgelöst
werden. Auch bestimmte Medikamente haben als Nebenwirkung eine
übermäßige Schweißbildung zur Folge.
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| Mögliche Folgen |
Die Haut an Händen, Füssen, in den Achselhöhlen und am After (Wolf) wird entzündet, strapaziert und neigt zu
Rissen.
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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapien, sowie Hausmittel und Tipps gegen Schwitzen -
explizit natürlich gegen "krankhaftes" und übermäßiges Schwitzen...
AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel |
Diese Therapieform ist bestens geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre,
wird aber ohne Nadeln durchgeführt. Wichtig ist hier ein Entstauen der entsprechenden
Meridiane.
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| Blütenessenzen |
Sehr oft liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde. Blütenessenzen lösen keine Probleme, aber sie
helfen, anders damit umzugehen und bringen sie einer Lösung näher. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung
zusammen stellen.
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| Ernährung |
Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält, was sie verspricht. Es gibt aber
eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum? Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit Jahren befolgt.
Vermeiden Sie Nahrungsmittel, die Sie zum Schwitzen bringen: wenig Salz, keine scharfen
Gewürze, kein Alkohol, keinen Kaffee. Keine heißen Suppen und kein, oder nur wenig rotes Fleisch.
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Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen) |
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
40 ml Salbei, je 20 ml
Herzgespannkraut, Hopfen und Goldruten.
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| Gemmo-Therapie |
Bis zur Besserung stündlich 1-2 Stöße Mammutbaum-Knospenmazerat in den Mund
sprayen.
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| Phytotherapie |
Die Wacholderbeeren-Kur nach Pfarrer Sebastian Kneipp: Kauen Sie am 1. Tag eine Wacholderbeere, am 2. Tag deren 2,
am 3. Tag deren 3 und so weiter bis zum 12. Tag. Dann das Ganze wieder rückwärts. Am 13. Tag kauen Sie 11 Beeren uns so
weiter bis Sie am 24. Tag noch 1 Beere zerkauen. Dadurch wird Ihre Körper entgiftet, entschlackt und entwässert und für den
Magen gibt es fast nichts Besseres.
Kapseln von Salbei, Ysop, Borretschöl,
Nachtkerzenöl.
Trinken Sie abends 1 Tasse Salbeitee.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr
Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert. In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.
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| Sonstiges |
Übermäßiges und extremes Schwitzen erfordert fast immer eine ganzheitliche Therapie. Die innere Verfassung,
Nieren-, Kreislauf-, Schilddrüsen- oder Stoffwechselfunktionen müssen mit einbezogen werden. Mit einer homöopathischen
Phönix-Entgiftungskur (Apotheke) entgiften Sie Ihren
Körper.
Bei Fußschweiß nehmen Sie 2-3 mal pro Woche folgendes Fußbad: Fünf
Liter gut warmes Wasser, darin lösen Sie einen Esslöffel Natron (Natriumbicarbonat) auf. Das Fußbad muss allerdings
mindestens eine Stunde dauern. Keine Angst, Sie werden keine so genannte Waschfrauenhaut bekommen. Ganz im Gegenteil, Ihre
Haut wird sanft und geschmeidig werden, weil sie nämlich froh ist, endlich etwas Säure abgeben zu können.
Tragen Sie keine synthetischen Kleidungsstücke.
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