Die Pulsierende Signaltherapie
von: René Gräber,
Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Bei der Pulsierenden Signaltherapie (PST) handelt es sich um eine Variante der Magnetfeldtherapie. Die
Magnetfeldtherapie ist eine alternative Heilmethode deren Kosten in der Regel nicht von den Krankenversicherungen
übernommen werden.
Bei Methode der pulsierenden Signaltherapie werden Magnetfelder erzeugt, die unterschiedliche
Frequenzen besitzen.

Unterschied zur Magnetfeldtherapie
Bei der Magnetfeldtherapie werden die
Quantronmagnetresonaz-, die Magnetfeldresonanz- und die Pulsierende Signaltherapie unterschieden.
Es ist bekannt, dass bereits die ägyptischen Priester von magnetischen Metallen zur Heilung von Krankheiten
Gebrauch machten. Der Arzt Hippokrates
wusste ebenfalls um die heilende Wirkung von Magneten. Im 16. Jahrhundert verwendete Paracelsus Magnete, um Wunden zu heilen.
Im 18. Jahrhundert wiederum gebrauchte Anton Mesmer, welcher als Heiler praktizierte, Magnete, um
Schüttelkrämpfe zu vermindern. Dies konnte durch Wissenschaftler jedoch nicht verifiziert werden. Das erste Patent
im Bereich der Magnetfeldtherapie wurde 1869 vergeben. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Magnetfeldtherapie
zur Behandlung von Rheuma und Migräne verwendet.
In der Mitte des 21. Jahrhundert wurden spezielle Apparaturen entwickelt, mit denen Magnetfelder im inneren
Körper des Patienten erzeugt werden konnten. Die Methode der Pulsierenden Signaltherapie, welche patentiert ist,
wurde von dem Biophysiker Dr. Richard Markoll entwickelt. Das Verfahren dient zur Heilung von
Beschädigungen des Knochens, des Bindegewebes und des Knorpels.
Der Knorpel besteht aus den Knorpelzellen, welche als Chondrozyten bekannt sind, und der Interzellularsubstanz,
welche als extrazelluläre Matrix bezeichnet wird. Dieser wiederum setzt sich aus Kollagen, Proteoglycanen und
Glycoproteinen zusammen und werden durch die Chondrozyten generiert (siehe auch -> Arthrose).
Auch besitzt diese extrazelluläre Matrix eine hohen Wasseranteil. Die Proteoglycane zeichnen sich durch ihre
negative Ladung aus. Dadurch kommt es zur Anlagerung von dissoziierbaren Protonen. Durch Druck kommt es zu
strömenden Potentialen, da die Protonen von den Proteoglycanen in die Matrix dissoziieren und es zur Bewegung der
Matrix kommt. Dadurch wiederum wird die Synthese durch die Chondrozyten reguliert. In erkranktem Knorpel sind diese
Vorgänge gestört.
Durch die Pulsierende Signaltherapie sollen diese Vorgänge durch äußere Einflüsse stimuliert werden. Die
Chondrozyten werden durch die pulsierenden Magnetfelder dazu angeregt die Biosynthese der Matrixproteine wieder
aufzunehmen. Die Studie zur „Wirkungsweiseder Pulsierenden Signaltherapie auf 3D-Knorpelzellkulturen“ zeigte, dass
die Synthese von Kollagen durch Pulsierende Signaltherapie vermindert wird. Bei osteoarthrotischen Chondrozyten ist
eine erhöhte Expression von Kollagen charakteristisch.
Bei der Behandlung werden die betroffenen Bereiche des Körpers in eine Luftspule gelegt. Durch diese fließt ein
pulsierender Gleichstrom, wodurch ein pulsierendes Magnetfeld entsteht. Die Stromstärke wird während der
Behandlung, welche etwa eine Stunde dauert, verändert. Dabei werden von dem zu behandelnden Patienten keine
Schmerzen durch die Therapie empfunden.

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