Die Rizol Therapie

Erfahrungen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Einige Erkrankungen werden durch Keime, Parasiten sowie Gärungs- und Fäulnisprozesse im Darm gefördert, wenn die Widerstandskraft des Organismus zu schwach ist. Um diese zu stärken bzw. zu halten, brauchen Zellen und Organismen ausreichend Sauerstoff.

Dieser ist für den Energiestoffwechsel im Körper und für das Immunsystem lebensnotwendig. Mit der Rizol-Therapie soll der fehlende Sauerstoff wieder zugeführt und so den krankmachenden Keimen und Parasiten die Lebensgrundlage entzogen werden.

Denn viele Krankheitserreger und auch Krebszellen gedeihen optimal in sauerstoffarmen Milieus. Rizole geben Sauerstoff ab und verschlechtern dadurch die Lebensbedingungen der gefährlichen Keime. Das Risiko einer Überdosierung von Sauerstoff im Körper entsteht dadurch nicht.

Höhere Organismen sind in der Lage, die O2-Konzentration zu regulieren. Auch können sie reaktive Sauerstoffspezies enzymatisch entsorgen, wozu die niederen Bakterienzellen nicht befähigt sind

Herstellung und Eigenschaften der Rizole

Die zu den Ozoniden gehörenden Rizole werden aus ungesättigten, fetten Ölen wie Rizinus- oder Olivenöl (Riz+Ol=Rizol) und mit Ozon hergestellt. Ozonide werden besonders im Rahmen einer Darmreinigung angewendet.

Rizole sind Ozonide, bei denen die Doppelbindungen in den Kohlenstoffketten der Fettsäuren aufgebrochen werden, wodurch an diesen Stellen Sauerstoff gebunden werden kann. Diese Bindung ist jedoch labil, sodass Rizole starke Oxidationsmittel sind und leicht Sauerstoff abgeben.

Rizole sind wasserfreie, dickflüssige Öle, die mit Wasser vermischt eingenommen werden können. Das reine Öl dagegen ist ungeeignet zur Einnahme.

Bereits 1916 bekämpfte der amerikanische Arzt Dr. James Todd bei Menschen und Tieren mit Ozoniden verschiedene Infektionskrankheiten.

Bis 1947 wurde die Substanz sogar in den USA in Kliniken zur Wunddesinfektion sowie gegen Viren, Pilze und Bakterien verwendet. Mit der Entdeckung der Antibiotika wurde die Behandlung mit Ozoniden eingestellt und geriet fast in Vergessenheit.

Verstärkung der Rizole durch ätherische Pflanzenöle

Schon im Mittelalter waren viele Pflanzen bekannt, die entzündungswidrig sind und Parasiten abtöten können. Dazu gehören zum Beispiel: Walnussschalen, Wermut, Gewürznelken, Thymian, Majoran und viele andere. Diese Eigenschaften der Pflanzen werden auch heute noch oder wieder genutzt. Ätherische Öle daraus lassen sich bestens mit den Rizolen kombinieren.

Die antibiotischen Eigenschaften der ätherischen Öle verstärken die Wirkung der Rizole dann, wenn die infizierenden Bakterien, Parasiten oder Pilze nicht zu den sauerstoffemfpindlichen Arten gehören. Diesen Erregern ist durch Rizole alleine schwer nur beizukommen.

So gibt es das Para-Rizol mit Gewürznelken-, Walnuss- und Wermutöl, was als unter manchen Kollegen als die beste Kombination gilt. Das Präparat erweist sich immer wieder als Breitband-Antibiotikum, das gegen Bakterien, pathogene Pilze und Parasiten wirkt.


Die Bitterstoffe des Wermuts beheben Verdauungsstörungen, regen den Appetit an und sind besonders gesund für die Leber. Gewürznelken sind ebenfalls verdauungsfördernd, dazu antiseptisch und aromatisch. Die Walnuss ist bitter und wirkt eher "reinigend".

Para-Rizol wird manchmal auch als Rizol gamma bezeichnet. Dieser Nomenklatur folgend werden noch weitere Zubereitungen angeboten. Rizol alpha enthält neben Rizol die Öle von Rizinus und Oliven. In Rizol beta sind es die Öle aus Geranium und Pfefferminze.

Rizol delta entspricht dem Rizol gamma, das zusätzlich Knoblauchöl enthält. Auf dieser Zusammensetzung aufbauend wird dem Rizol epsilon Schwarzkümmel- und Majoranöl zugefügt. Rizol kappa und Rizol lambda sind zwei unterschiedliche Rezepte mit den Ölen von Nelken, Walnüssen, Wermut, Schwarzkümmel, Majoran und Thymian.

Rizol jota besteht neben Rizol aus den Ölen von Nelken, Weihrauch, Rosmarin, Oregano, Majoran, Thymian, Beifuß, Zimt und Bittermandeln. Rizol my ist zusammengesetzt aus den Ölen von Nelken, Thymian, Majoran, Senf, Zwiebeln und dem Teebaum. Die öligen Bestandteile im Rizol zeta stammen von Wermut, Nelken, Walnüssen, Schwarzkümmel, Beifuß und Majoran. Rizol omega ist eine wässrige Emulsion aus Rizol und Natriumchlorid (Kochsalz).

Mögliche Anwendungsgebiete der Rizole

In Zellkulturen konnten Ozonide das Wachstum von Tumorzellen hemmen. Offensichtlich beschleunigt sich unter der Wirkung der Schritt hin zum programmierten Zelltod. (Apoptose). Zwar wirken Ozonide in die gleiche Richtung  auch auf gesunde Zellen, doch längst nicht in dem Maße wie auf die entarteten Geschwister.

Einnahme und Dosierung erfolgt meist einschleichend. Man beginnt in der Regel mit einem Tropfen des Rizol-Öls in etwas Wasser, ca. 15-30 Minuten vor den Hauptmahlzeiten, also dreimal täglich. Die Dosis wird dann gesteigert, indem im Abstand von 3 Tagen um einen Tropfen pro Einnahme erhöht wird. So wird fortgefahren bis die Maximal-Dosis von dreimal täglich 15 Tropfen erreicht ist.

Die bei der Therapie freigesetzten Toxine aus Bakterien und Pilzen müssen ausgeschieden werden. Bei sehr starkem Befall mit Krankheitserregern soll zunächst eine geringe Dosierung gewählt werden, um die Toxin-Freisetzung nicht niederschwellig zu halten.

Dann sollte bis zu einem Monat lang nur dreimal täglich 1 Tropfen Rizol genommen werden. Es kann sinnvoll sein, diese Ausscheidung über Nieren und Leber zu unterstützen. Rizole sind wirkungsvolle, jedoch keine harmlosen Mittel. Eine Überdosierung kann starke Reaktionen auslösen.

Von einer Eigenbehandlung ist deswegen abzuraten. Die Verträglichkeit, Dosierung und das geeignete Rizol sollten von einem Therapeuten verordnet werden. Zeichen einer Überdosierung sind Abgeschlagenheit, Fieber, Kopf- und Nierenschmerzen, Haut-Irritationen sowie Magen-Darm-Probleme.

Die Erfolgs- und Verträglichkeits-Kontrolle kann nur ein erfahrener Therapeut durchführen. Zum Einsatz kommen dabei die Methoden der Bioresonanz, der Kinesiologie und der Elektroakupunktur (EAV). 

Bei Schwangerschaft, Allergien und gleichzeitiger Psychopharmaka-Medikation wird von dieser Therapie abgeraten!

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 7.9.2019 aktualisiert

 

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