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Heilverfahren, Heilpflanzen

Die Rizol Therapie – Sauerstoffmedizin aus Rizinusöl

Goldgelbes Öl fließt aus einer Glasflasche in einen silbernen Löffel vor warmem, gelbgrünem Hintergrund

Aus der Naturheilpraxis von René Gräber / Kategorie: Heilverfahren, Heilpflanzen

Inhaltsverzeichnis Einblenden
Was Rizole eigentlich sind
Warum Sauerstoff so zentral ist
Eine alte Idee, neu entdeckt
Kombination mit Heilpflanzenölen
Anwendung und Dosierung
Mögliche Anwendungsfelder
Was man wissen sollte
Rene Gräber:

Kaum ein naturheilkundliches Mittel wird so oft unterschätzt wie die Rizole. Entwickelt wurden sie ursprünglich aus einer einfachen Beobachtung: Krankheiten gedeihen dort, wo Sauerstoff fehlt.
Ob Bakterien, Parasiten, Pilze oder Tumorzellen – sie alle lieben ein saures, sauerstoffarmes Milieu. Genau hier setzen Rizole an: Sie bringen gebundenen Sauerstoff dorthin, wo er fehlt, und verändern damit die Lebensbedingungen im Körper – sanft, aber tiefgreifend.

Was Rizole eigentlich sind

Chemisch gehören Rizole zu den Ozoniden. Sie entstehen, wenn ungesättigte Öle – meist Rizinus- oder Olivenöl – mit medizinischem Ozon versetzt werden. Der Name ist eine Wortschöpfung aus „Riz“ (Rizinus) und „Ol“ (Olivenöl).
Das Ozon reagiert mit den Doppelbindungen der Fettsäuren und bildet dabei instabile Sauerstoffverbindungen, die sich im Körper langsam wieder lösen. Dieser Sauerstoff wird dort frei, wo er gebraucht wird.

Rizole sind zähflüssig, wasserfrei und besitzen einen charakteristischen Geruch. Da sie in dieser Form nicht pur eingenommen werden sollten, werden sie in Wasser emulgiert oder mit ätherischen Ölen kombiniert.
Der Clou liegt im Mechanismus: Das Ozon bleibt in den Fettsäuren chemisch gebunden und wird erst im Körper langsam freigesetzt – eine Art zeitverzögerte Sauerstofftherapie über den Verdauungstrakt.

Warum Sauerstoff so zentral ist

Zellen brauchen Sauerstoff, um Energie zu produzieren – ohne ihn läuft der Stoffwechsel auf Sparflamme. Fehlt Sauerstoff dauerhaft, schaltet der Körper auf Notbetrieb: Stoffwechselwege versauern, Entgiftungsenzyme verlieren ihre Wirkung, das Immunsystem schwächelt.
Bakterien, Pilze und Parasiten nutzen genau dieses Milieu. Auch Tumorzellen gedeihen bevorzugt in hypoxischen (sauerstoffarmen) Geweben. Rizole wirken dem entgegen, indem sie den Sauerstoff lokal wieder erhöhen – allerdings nicht unkontrolliert.

Ein gesundes Gewebe kann seine O₂-Konzentration regulieren und reaktive Sauerstoffverbindungen mit körpereigenen Enzymen neutralisieren (Superoxiddismutase, Katalase, Glutathionperoxidase).
Bakterien und Pilze besitzen diese Abwehrmechanismen meist nicht. Sie werden durch den Sauerstoffstress geschwächt oder zerstört. Für den Organismus ist das kein Problem – für pathogene Mikroorganismen schon.

Eine alte Idee, neu entdeckt

Die Grundidee, Ozonide therapeutisch zu nutzen, ist keineswegs neu. Bereits 1916 behandelte der amerikanische Arzt Dr. James Todd Infektionen bei Mensch und Tier mit ozonisierten Ölen. Bis in die 1940er-Jahre wurde diese Methode in US-Kliniken zur Wunddesinfektion und Behandlung von Pilz-, Virus- und Bakterieninfektionen eingesetzt. Mit dem Siegeszug der Antibiotika geriet die Ozonidtherapie in Vergessenheit – bis Naturheilkundler sie Jahrzehnte später wiederentdeckten.

Heute werden Rizole vor allem in der biologischen Medizin, Umweltmedizin und Komplextherapie eingesetzt – oft in Kombination mit Entgiftungs- oder Ausleitverfahren, Darmsanierungen oder antiparasitären Kuren.

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Kombination mit Heilpflanzenölen

Reines Rizol wirkt in erster Linie über Sauerstoffabgabe. Doch nicht alle Mikroorganismen reagieren gleich empfindlich auf Sauerstoff. Deshalb kombiniert man Rizole häufig mit ätherischen Ölen, die antibakterielle, antivirale oder antiparasitäre Eigenschaften besitzen.

So entstanden verschiedene Rezepturen:

  • Rizol alpha: die Grundformel aus Rizinus- und Olivenöl.
  • Rizol beta: mit Geranien- und Pfefferminzöl – kühlend und gefäßtonisierend.
  • Rizol gamma / Para-Rizol: mit Walnuss, Wermut und Nelke – klassisch antiparasitär.
  • Rizol delta: zusätzlich mit Knoblauchöl.
  • Rizol epsilon: mit Schwarzkümmel und Majoran.
  • Rizol kappa / lambda / jota / my / zeta: Varianten mit Mischungen aus Thymian, Oregano, Rosmarin, Weihrauch, Teebaum, Beifuß oder Bittermandel – jede mit eigener Nuance.

Die Kombinationen folgen einem klaren Prinzip: Sauerstoff + Phytowirkstoffe = breiteres Wirkspektrum. Besonders das Para-Rizol hat sich in der Praxis bei Darmdysbiosen, Pilzbelastungen, chronischen Infekten und Parasiten gezeigt – als natürliches „Breitbandmittel“, das mikrobielle Aktivität senkt, ohne das Terrain zu zerstören.

Anwendung und Dosierung

Rizole werden einschleichend dosiert. Man beginnt in der Regel mit einem Tropfen in einem Glas Wasser, etwa 15–30 Minuten vor den Hauptmahlzeiten. Dann wird alle zwei bis drei Tage um einen Tropfen gesteigert, bis die individuelle Wohlfühldosis erreicht ist – meist dreimal täglich 10 bis 15 Tropfen.

Gerade zu Beginn kann es zu einer Erstreaktion kommen: Müdigkeit, Hautausschläge, leichtes Frösteln oder Kopfschmerz sind Zeichen, dass Toxine freigesetzt und ausgeschieden werden.
In diesem Fall sollte man pausieren, viel trinken, die Entgiftungsorgane (Leber, Niere, Lymphe) unterstützen – und danach in kleinerer Dosis fortfahren.

Wichtig: Rizole sind wirksam, aber nicht harmlos. Eine fachkundige Begleitung ist sinnvoll, besonders bei starker mikrobieller Belastung oder bestehenden Erkrankungen.
Nicht anwenden in Schwangerschaft, bei bekannten Allergien oder während Psychopharmaka-Einnahme.

Mögliche Anwendungsfelder

Die Anwendungsbereiche sind breit – von chronischen Infekten über Hautprobleme bis zu funktionellen Beschwerden. Besonders häufig nutzt man Rizole bei:

  • chronischen Darmproblemen (Pilze, Parasiten, Dysbiosen)
  • Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Nagelpilz
  • Müdigkeit, Abwehrschwäche, Erschöpfung
  • Wundheilungsstörungen, Parodontitis, Dekubitus
  • Regulation des inneren Milieus nach Antibiotika oder Schwermetallbelastung

In Zellkulturen zeigen Ozonide zudem hemmende Effekte auf Tumorzellen. Die Apoptose – also der programmierte Zelltod – scheint beschleunigt zu werden. Gesunde Zellen reagieren weit weniger empfindlich. Das ist kein Heilversprechen, aber ein Hinweis darauf, wie stark die Milieuveränderung durch Sauerstoff eingreift.

Was man wissen sollte

Rizole sind keine Modepräparate, sondern eine alte Idee in moderner Form. Sie führen keinen „Sauerstoffschock“ herbei, sondern verbessern schrittweise die Durchblutung, Zellatmung und mikrobielle Balance.
Die größte Gefahr liegt nicht in der Substanz, sondern in der Selbstüberschätzung: Wer zu hoch dosiert oder zu schnell steigert, kann heftige Reaktionen provozieren. Richtig angewendet aber gehören Rizole zu den effektivsten biologischen Mitteln gegen chronische Entzündungen und mikrobielles Ungleichgewicht.

Oder, um es einfacher zu sagen:

Rizinusöl bewegt – Rizol klärt. Das eine leitet ab, das andere bringt Sauerstoff hinein. Zusammen bilden sie ein unscheinbares, aber mächtiges Duo der biologischen Medizin.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 6.10.2025 aktualisiert.

Rene Gräber:

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