Bettnässen (Enuresis nocturna)
| Grundsätzliches |
Spätestens mit 4 Jahren sollte ein Kind auch nachts trocken sein. Aber etwa 10% von ihnen schaffen das nicht, wobei
etwa 2/3 Knaben und 1/3 Mädchen davon betroffen sind. Der Bettnässer braucht sehr viel Liebe, Verständnis (ist ihm ja auch
peinlich) und Geborgenheit. In der Praxis stellen sich ab und an auch Erwachsene mit diesem Problem
vor.
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| Sprache der Symptome |
Nachts weint die Blase die Tränen, die man tagsüber nicht weinen darf oder zu weinen man sich nicht
gestattet.
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| Mögliche Ursachen |
Meist sind es seelische Probleme, die ein Bettnässen wieder aufleben lassen. Es kann aber auch eine Blasenschwäche
vorliegen. Es können aber auch organische Ursachen sein: Missbildung der Harnwege, verengte Vorhaut bei Knaben,
Scheidenentzündung bei Mädchen, Wurmerkrankungen und Verstopfung. Sogar Erdstrahlen am Schlafplatz können die Verursacher
sein. Wenn tagsüber vermehrter Harnabgang, verbunden mit Durstgefühl besteht, könnte auch eine Zuckerkrankheit vorliegen. In diesem Falle dringend zum Arzt.
Es gibt auch Hinweise, dass Bettnässen in manchen Fällen auf
einen vorübergehenden Hormonmangel durch die Reifungsverzögerung einer Drüse im Gehirn zurückzuführen sein
kann.
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| Mögliche Folgen |
Verhalten sich die Eltern falsch, kommt es zu Alpträumen, Wutausbrüchen, übersteigerten Ängsten, Daumenlutschen und
Nagelbeißen.
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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die beim Bettnässen in Frage
kommen.
Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie
Bezugsquellen.
| Aromatherapie |
Orale Einnahmen von Aroma-Essenzen sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet werden. Zypresse.
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| Blütenessenzen |
Sehr oft liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde. Blütenessenzen lösen keine Probleme, aber sie
helfen, anders damit umzugehen und bringen sie einer Lösung näher. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung
zusammen stellen.
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| Ernährung |
Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält, was sie verspricht. Es gibt aber
eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum? Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit Jahren
befolgt.
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Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen) |
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
40 ml Zwergpalme, 20 ml Pestwurz und je 10 ml Kamille, Melisse, Johanniskraut und Hopfen. Schulkinder 10 Tropfen, Kleinkinder pro
Lebensjahr 1 Tropfen in wenig Wasser.
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| Gemmo-Therapie |
Mammutbaum-Knosenmazerat bis zur Besserung 3mal täglich nach dem Essen einen Stoss in den Mund
sprayen.
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| Phytotherapie |
Abends die Bauchdecke mit Johannisöl einreiben. Dies stärkt die
Blasenmuskulatur.
Vor den Schlafengehen eine Tasse Tee aus Ringelblume, Schafgarbe und Johanniskraut zu gleichen Teilen
trinken.
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| Schüssler Salze |
Wenn sie unter unbewusstem Wasserlassen oder einer Schwäche des Blasenschließmuskels leiden,
nehmen sie Natrium sulfuricum, Ferrum phosphoricum oder Kalium phosphoricum ein.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr
Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert. In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.
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| Sonstiges |
Schlafplatz auf Erdstrahlen untersuchen lassen. Lassen Sie sich nicht dazu
verleiten, das Kind mitten in der Nacht zu wecken, nur damit Sie nicht die Bettwäsche wechseln müssen. Das Kind braucht 1.
dringend seinen Schlaf und 2. lernt es auf diese Art nicht, seinen Blasenschließmuskel zu beherrschen. Das Kind muss für
trockene Nächte gelobt, aber für „nasse“ auf keinen Fall getadelt werden.
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