Blasenerkrankung - Blasenbeschwerden - Blasenprobleme

Hilfe, Hausmittel und Tipps aus der Naturheilkunde und Alternativmedizin bei Blasenerkrankungen, Blasenbeschwerden oder Blasenproblemen

von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge

Die im kleinen Becken gelegene Harnblase dient als Speicherstation des Urins. Zu Beschwerden in dieser Region kommt es immer dann, wenn eine Unstimmigkeit des Organismus vorliegt, wobei diese nicht nur den Harntrakt betreffen muss (z.B. durch Hyperthyreose).

Die normale Miktion (Urinausscheidung) führt zu einer vollständigen Entleerung der Harnblase und geschieht in der Regel bis zu sechs Mal pro Tag (je nach Flüssigkeitszufuhr) mit Urinmengen um die 300 ml.

Die Dysurie kennzeichnet ein erschwertes Wasserlassen, häufig in Verbindung mit Schmerzen (z.B. bei Verengung oder Verlegung der Harnröhre, Prostataerkrankungen, Blasensteine oder Tumoren in der Blase).

Kommt es zu häufigen Miktionen, bei denen nur wenig Harn ausgeschieden wird, spricht man von einer Pollakisurie (z.B. bei Infektionen, Tumoren, Schwangerschaft oder Dauerkatheterisierung).

Bei der Polyurie scheidet der Betroffene mehr als zwei Liter Urin pro Tag aus (z.B. bei Diabetes mellitus oder insipidus, speziellen Medikamenten - Diuretika).

Die Nykturie kennzeichnet ein vermehrtes nächtliches Wasserlassen bei normaler Flüssigkeitszufuhr (z.B. bei Herzschwäche, Infektionen des Harntrakts).

Die Anurie (Harnverhalt) kann neben organischen Ursachen (Stein, Tumor, Fremdkörper, Prostatavergrößerung) auch durch psychische Faktoren entstehen (z.B. Parauresis = Unfähigkeit in Gegenwart anderer zu urinieren).

Durch Harnverhalt bzw. Restharnbildung (= keine vollständige Blasenentleerung) entsteht eventuell auch eine chronisch rezidivierende Blasenentzündung, bei der einwandernde Bakterien zu Brennen, Schmerz, Miktionsproblemen sowie blutigen oder eitrigen Urin führen.

Schmerzen im Bereich der Harnblase entstehen u.a. durch Harnwegsinfekte (z.B. Blasenentzündung), Blasensteine, Tumoren, gynäkologische Erkrankungen, Prostatavergrößerung sowie Fremdkörper in der Blase (z.B. Katheter). Neben einer Schmerzausstrahlung ins kleine Becken und zum Schambereich hin zeigen sich ein vermehrter, brennender Harndrang (Pollakisurie mit Algurie) sowie eine schmerzverstärkende Verkrampfung der Unterbauch- und Beckenbodenmuskulatur.

Die Reizblase führt ebenfalls zu häufigem Wasserlassen. Es zeigt sich ein andauerndes Gefühl, zur Toilette gehen zu müssen (verstärkte Panik beim Betroffenen, es nicht rechtzeitig zu schaffen). Kältereize verstärken den Drang.

Durch Inkontinenz (Blasenschwäche) kommt es zu einem unwillkürlichen Abgang von Urin, was bei den meisten Betroffenen zu einem Gefühl der Scham führt.

Sprache der Symptome

Eine immer wiederkehrende Blasenerkrankung deutet auf ein unerledigtes Problem hin. Die Blase "weint die Tränen", die man sich zu weinen nicht zugesteht. Der psychische Druck wird nach unten in die Blase geschoben. Stellen Sie sich die Frage: Wodurch stehe ich unter Druck? Welchen Ballast schleppe ich noch mit mir herum?

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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei einer Blasenerkrankung und bei Blasenbeschwerden helfen können.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Diese Therapieform ist bestens geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.

Aromatherapie Orale Einnahmen von Aroma-Essenzen sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet werden.

Bachblüten
Sehr oft liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde. Blütenessenzen lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders damit umzugehen und bringen sie einer Lösung näher. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen stellen.

Ernährung

Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält, was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum? Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit Jahren befolgt.

 

Säure-Basen-Haushalt Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Mehr dazu unter dem Stichpunkt "Übersäuerung". 
Zahnstörfeld Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Bei immer wiederkehrenden Blasenbeschwerden sollte man auch daran denken - vor allem wenn alle anderen Maßnahmen nichts gebracht haben. "Undichte" Amalgam-Füllungen sind fast immer problematisch. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

 Dieser Beitrag wurde letztmalig am 05.7.2011 aktualisiert.

 

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