Asthma bronchiale - Bronchialasthma
Bronchialasthma: Hilfe, Hausmittel und Tipps aus dem Bereich der Naturheilkunde und
Alternativmedizin
Der Begriff Asthma wurde von Hippokrates (450-377 v. Chr.) geprägt. Er kommt vom
griechischen Wort „astmaois“ = keuchen. Die noch heute gültige Bezeichnung beschreibt die rückbildungsfähige
Verengung der Atemwege. Der Asthmatiker produziert in der Schleimhautschicht der Bronchien zuviel zähes
Sekret, das die Bronchiolen (feinste Verzweigung der Lunge) verschließt.
von: Rene Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Durch die Verschleimung wird das Flimmerepithel (feinste Härchen, die wie ein Weizenfeld
wogend, die Atmungsorgane reinigen), lahmgelegt. Meistens treten die Anfälle nachts zwischen ein und
zwei oder auch zwischen vier und fünf Uhr auf. Oftmals kommen sie aber auch bei Tage,
besonders im Zusammenhang mit Allergien, Kälteeinfluss oder Überanstrengung.
siehe auch: Allergie - Bronchitis - Husten - Brustspannung - Infektionen
Trotz scheinbar verbesserter Diagnosemöglichkeiten und anderer "neuerer" Medikamente ist auch die
schulmedizinische Asthmatherapie in einer Sachgasse gelandet: Asthma nimmt weiter zu. 1982-1992 nahmen die
jährlichen Todesfälle junger Menschen an Asthma um 40 Prozent zu - auf über 5000 Todesfälle pro Jahr (Journal
of the American Medical Association 1995, Nr. 273, S. 451f.).
Dabei ist zu unterscheiden bzw. zu beweisen, ob die Krankheit selbst für diese Todesfälle verantwortlich ist,
oder die THERAPIE.
Sie haben richtig gelesen: Nicht wenige Experten machen die Behandlung mit den Inhalationspräparaten für diese
Todesfälle verantwortlich, insbesondere Albuterol, Salbutamol und Fenoterol.
Gerade die regelmäßige Anwendung der Beta-2-Agonisten steht in der Kritik. Inhalationspräparate wie z.B.
Ventolin haben erwiesenermaßen Nebenwirkungen wie Blutdruckabfall, Herzschwellungen und
Kreislaufversagen (vgl. u.a. New England Journal of Medicine, 1992, 326, S. 501ff. und Adverse Drug Reaction
Bulletin, 1992, 6;).
Noch alarmierender ist, dass laut Experten immerhin rund ein Drittel der Patienten, die die gefährlichen
Medikamente schlucken, überhaupt nicht an Asthma leiden. Ein Forscherteam aus Australien stellte in einem
Fachartikel von 2012 fest, dass es gerade bei Asthma sehr häufig zu Fehldiagnosen kommt. Und auch Patienten, bei
denen diese chronische Atemwegserkrankung wirklich vorliegt, benötigen die verschriebenen Arzneimittel, den
Wissenschaftlern zufolge, gar nicht (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22645185).
Meiner Erfahrung nach ist Bronchialsthma mittels Naturheilkunde vollständig
heilbar. Vor allem bei Jugendlichen und jüngeren Patienten sind die Erfolgsaussichten sehr gut.
Sprache der Symptome
Die Atmung ist das Symbol für einen harmonischen Rhythmus von Geben
und Nehmen. Patienten mit Bronchialasthma geben sich häufig zu wenig "Raum". Die Psychonanalyse sieht auch eine
Aggressionshemmung und einen verleugneten Dominanzanspruch.
Mögliche Ursachen
Eiterherde an Zähnen (siehe Zahnprobleme), auf Mandeln oder in Nebenhöhlen
(Störfelder), aber auch Polypen können Auslöser sein. Auslöser ja, aber nicht Ursache. Ursachen sind meiner
Erfahrung nach, und das hat sich in der Praxis oft bestätigt, Impfschäden oder seelische
Probleme. Es werden auch verschiedene Allergene (Pollen, Staub, Milben und Gase) als Ursache genannt, diese sind
jedoch höchstens „Auslöser“.
Im Bereich Schadstoffe sollte aber grundsätzlich bei Asthma auch nach Umweltgiften gesucht werden, vor
allem nach Formaldehyd (z.B. in Möbeln oder Holzschutzmitteln). Besonders Häuser älterer Bauart sind grundsätzlich
verdächtig. Ebenso muss nach Schimmelpilzen in den Wohnräumen gesucht werden.
Auch Schadstoffe in Lebensmittelverpackungen können zu Asthma führen, wie kürzlich festgestellt wurde.
Wissenschaftler der Mailman School of Public Health identifizierten die Chemikalie BPA als Verursacher von Asthma
bei Kindern. Für die Produktion von Babflaschen wurde BPA deshalb jetzt verboten. Trotzdem findet sich der Stoff
noch in Kunststoffverpackungen und Konservendosen. Die Forscher empfehlen deshalb, auf Konserven so weit wie
möglich zu verzichten und vor allem warme Speisen und Getränke nicht in Kunststoffbehältern aufzubewahren. (Source:
Journal of Allergy and Clinical Immunology, 2013; 131: 736-42)

Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei
Bronchialasthame in Frage kommen.
AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel |
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum Fließen zu bringen. Als
Unterstützung geeignet. |
| Akupunktur |
Akupunktur wird sogar von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) bei Bronchialasthma
empfohlen. Ich kann Ihnen nur raten, dies in Erwägung zu ziehen. Bewährt ist auch die Moxibustion.
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| Anthroposophische Medizin |
Apis mellifica (Wa,We)
Asthma bronchiale Bronchi (Wa)
Citrus / Cydonia (Wa)
Cuprum aceticum (We)
Formica (Wa,We)
Gencydo (We)
Levico (We)
Petasites cp (Wa)
Prunus (We), Prunuseisen (Wa)
Pulmo/Tartarus stib. II (Wa)
Stibium arsenicosum (We)
Tabacum (We)
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| Atemtherapie |
Eine Atemtherapie ist hilreich Astma-Attacken besser bewältigen zu können und das
Lungenvolumen zu trainieren.
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| Darmsanierung |
Zur Umstimmung des gesamten Immunsystems ist eine Darmsanierug sinnvoll. (iehe auch
weiter unten unter Ernährung)
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| Ernährung |
Generell sollte man zur Verflüssigung des Schleims viel
trinken: 30ml pro Kilogramm Körpergewicht po Tag sollten es schon sein.
Es gibt bestimmte Lebensmittel, die Asthmaanfälle auslösen können. Dies sollte
getestet werden. Häufig sind Milch, Eier und
Getreide. Ich empfehle grundsätzlich bei Bronchialasthma die allergenarme Kost nach Dr.
Werthmann: keine Eier und keine Milch.
Fasten hat sich als allgemeine
Umstimmungstherapie bei Asthma bewährt, vor allem wenn ein allergisches Asthma
vorliegt.
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Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen) |
Mögliche Urtinkturen: 40 ml Pestwurz, je
20 ml Fenchel, Huflattich, Thymian.
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| Orthomolekulare Medizin |
Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend.
Die optimale Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren liegt beim Gesunden bei täglich 500mg. Bei akuten
entzündlichen Prozessen, die auch mit Herzkrankheiten einhergehen, sind drei bis
vier g pro Tag empfehlenswert: das wären dann sechs bis acht 500mg Kapseln pro
Tag. Zur Vorbeugung reicht 1 g täglich aus, also zwei Kapseln;
Magnesium entspannt die Muskeln allgemein, auch
in den Bronchien, und erleichtert so die Atmung. Ich empfehle Magnesiumorotat. Verschiedenen
Studien zufolge, liegt die wirksame Tagesdosis zur Entspannung der Gefäßmuskulatur zwischen 20
und 40 mmol pro Tag, was ca. 500 bis 900 mg Magnesium entspricht.
Coenzym Q10 verbessert den Lungenstoffwechsel
insgesamt.
Grünlippmuschelextrakt: Lipidextrakt der Grünlippmuschel zeigt eine Reihe von
vorteilhaften Eigenschaften bei Patienten die an atopischem Asthma leiden.
Transferfaktoren
bieten eine sehr interessante Therapieoption.
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| Phytotherapie |
Zur Ausleitung: Vor dem Essen
Lebertropfen (siehe Leberschwäche) und nach dem Essen eine
Tasse Nierentee aus 20 g Brennesseln, 20 g Birkenblätter, 20 g Zinnkraut, 20 g Goldruten, 20
g Wacholder. 1 TL dieser Mischung anbrühen.
Klassische
Heilpflanzen bei Bronchialasthma wären Fenchel oder Thymian als
Schleimlöser und Spitzwegerich, Isländisch Moos, Malven- und Lindenblütentee gegen den
Hustenreiz.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten
und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.
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| Schüssler Salze |
Grundsätzlich: Ferrum phosphoricum D 12, Kalium chloratum D 6, Natrium sulfuricum D 6
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| Störfelder |
Wurzelbehandelte Zähne stören grundsätzlich den ganzen
Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind generell problematisch. Sie sollten sie durch einen in
diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen. Wenn Sie unter besonderen Beschwerden bei
Wetterwechsel leiden, finden Sie weitere Informationen in meinem Beitrag Wetterfühligkeit.
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| Sonstiges |
Regelmäßiger Sport steigert die Lungenfunktion und verbessert die Symptome. Beginnen
Sie aber langsam und lassen Sie sich beraten. |
Dieser Beitrag wurde letztmalig am 09.04.2013 aktualisiert.

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