Alternative Medizin und Naturheilkunde bei einer Herzrhythmusstörung
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Herzrhythmusstörung - Was ist das?
Das Herz hat einen eigenen Schrittmacher (=Sinusknoten), der den Herzrhythmus steuert. Die durchschnittliche
Schlaganzahl pro Minute (=Puls) liegt in Ruhe bei 60.
Herzrhythmusstörungen kommen relativ häufig vor. Sie können vorübergehend bei Gesunden auftreten, aber auch
durch organische Erkrankungen ausgelöst werden.
Es gibt langsame (=bradykarde) und schnelle (=tachykarde) Rhythmusstörungen.
Ist der Herzschlag unrhythmisch, spricht man von einer Arrhythmie. Grundsätzlich kann es bei jeder Herzrhythmusstörung zu einem
akuten Aussetzen der effektiven Herzleistung kommen, d.h. das Herz ist nicht mehr in der Lage genügend Blut durch
den Körper zu pumpen. So kann es unter Umständen zu einem ausgeprägten Sauerstoffmangel kommen.
Herzrhythmusstörungen können aber auch harmlos sein und vom Betroffenen unbemerkt bestehen.
Mögliche Ursachen
Ursächlich für Herzrhythmusstörungen können alle Herzkrankheiten sein (z.B. koronare Herzkrankheit),
Hormonbeeinträchtigungen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion), Blutarmut (z.B. durch Eisenmangel), Lungenerkrankungen (z.B. Asthma) oder auch Medikamentennebenwirkungen.
Symptome
Symptome der Herzrhythmusstörungen sind vor allem Herzklopfen und Herzstolpern, Schwindel, kurzzeitige Bewusstseinsverluste oder Benommenheit.
Neben dem Schwindel merken die Patienten selbst auch eine gewisse Kurzatmigkeit, sowie eine deutlich
nachlassende Leistungsfähigkeit. Der unregelmäßige Herzschlag ist aber das sicherste Erkennungszeichen.
Häufig kommt das Vorhofflimmern vor (tachykard), bei dem es durch Blutverwirbelungen in
den Herzvorhöfen zu einer Blutgerinnselbildung kommen kann.
Diese Blutgerinnsel können, wenn Sie ins Gehirn gelangen einen Schlaganfall (=Hirninfarkt) verursachen. Jedes Jahr
werden fast 200.000 Deutsche wegen Vorhofflimmern in eine Klinik eingewiesen. Jeder fünfte Schlaganfall geht heute bereits auf ein nicht erkanntes Vorhofflimmern zurück.
Ein Beispiel für eine bradykarde Rhythmusstörung ist der AV-Block (=Atrioventrikular-Block), bei dem eine
Erregungsüberleitungsstörung zwischen Herzvorhof und Herzkammer besteht.

Schulmedizinische Therapie
Die klassische Therapie bestehen aus Antiarrhythmika (Medikamente), Blutgerinnungshemmer (z.B.
Marcumar, Aspirin, Heparin) und verschiedenen chirurgischen Verfahren, wie: Herzschrittmacher, elektrische
Kardioversion ("Stromschlag" unter Narkose um das Herz wieder "einzutakten"), sowie Operationen am Sinusknoten.
Alle diese Maßnahmen zeigen oft nur unzufriedenstellende Erfolge. Gerade die Antiarrhythmika werden
gerne und oft eingesetzt. Die verschiedenen Wirkstoffe dieser Antiarhythmika sind aber nicht "ohne", denn diese
können selbst Herzrhythmusstörungen auslösen!
Die Erfolge der Antiarrhythmika-Therapie sind ebenfalls nicht überzeugend, weswegen ich diese
Therapieoption meistens nicht empfehlen kann.
Alternative Therapie und Hausmittel bei Herzrhythmusstörungen
Unabhängig davon, welche schulmedizinische Therapie Sie ins Auge fassen: die Vitalstoffe müssen stimmen.
Leider finden diese in der ärztlichen Praxis oft keine Beachtung.
Als erstes wäre an Kalium und Magnesium zu denken, die für einen
gleichmäßigen Herzschlag unerläßlich sind. Beide Mineralien sollten aus dem Vollblut analysiert werden und nicht
aus dem Blutserum, wie das in vielen Praxen immer noch gemacht wird - die Serumbestimmung ist nämlich viel zu
ungenau.
Kalium wird in der Größenordnung von 1000 bis 4000mg benötigt, Magnesium 300 bis 800mg.
Bewährt sind auch: Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10 und die Aminosäure L-Carnitin.
L-Carnitin verbessert die Energieversorgung des Herzens, ebenso wie
Coenzym Q10.
Omega-3-Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle bei der Weiterleitung von
Nervenimpulsen. Zwei bis drei Gramm aus Fischölkapseln sind eine günstige Lösung.
Alleine mit diesen Vitalstoffen sind nach meiner Erfahrung wesentlich bessere Erfolge zu erzielen,
als mit der konventionellen Therapie.
Weitere Verfahren der Alternativmedizin die in Frage kommen:
| Heilpflanzen |
Für folgende Pflanzen liegen positive Studiendaten (positive Monographie der Kommission E)
vor: Besenginsterkraut, Campher, Maiglöckchenkraut, Meerzwiebel
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| Störfelder |
Wenn Sie unter besonderen Beschwerden bei Wetterwechsel leiden, finden Sie weitere
Informationen in meinem Beitrag Wetterfühligkeit.
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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 16.08.2011 aktualisiert.

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