Sind Milchprodukte für den
Menschen gesund?
Ein Kälbchen, das die Milch
seiner Mutter in pasteurisierter Version
bekommt, stirbt nach allerspätestens
einem halben Jahr, gelegentlich bereits
innerhalb von drei Wochen.
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Es ist dieselbe Milch, die in
unseren Supermärkten (und auch in
Bioläden) auf unsere zugreifende Hand
lauert. Dieselbe Milch, die als
hochwertiges Nahrungsmittel angepriesen
wird, angeblich Osteoporose verhindern
kann, die uns mit wertvollem Calcium vor
Zahnverfall schützen soll, die
lebenswichtiges Eiweiß liefern, ferner
uns mit vielen Vitaminen beschenken soll
und überhaupt für Kinder als schlichtweg
unentbehrlich bezeichnet wird. Wie kann
eine Substanz aber nun auf der einen
Seite jenes Geschöpf - das Kalb -
gewissenlos um die Ecke bringen, für das
es ursprünglich kreiert wurde und
andererseits auf ein völlig anders
geartetes Wesen - den Menschen - derart
segensreiche Auswirkungen
haben?
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Die Sitte mit der
Amme
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Praktischerweise ist es so
eingerichtet, dass jede Säugetiermutter
unmittelbar nach der Geburt ihres
Nachwuchses Milch aus "Eigenproduktion"
für die Sättigung desselben zur Verfügung
hat und zwar so lange, bis er in der Lage
ist, entweder vorgekauten Nahrungsbrei
aus Mutters Mund in Empfang zu nehmen
oder bis er mit Hilfe eigener Zähne bei
den Mahlzeiten der Erwachsenen mitessen
kann. Lange Zeit gab es für Notfälle,
also wenn die Mutter nicht genügend oder
keine Milch hatte, die Sitte, auf die
Suche nach einer Amme zu gehen. Eine Amme
ist ein weibliches Wesen derselben
Tierart. Wölfe oder auch Wildhunde machen
es zum Beispiel immer noch so. Auf diese
Weise kann die Mutter auch ab und zu an
gemeinschaftlichen "Jagdveranstaltungen"
oder ähnlichem teilnehmen, ohne sich
Sorgen um ihre Kleinen machen zu müssen.
Sie aber identifizieren sich vielleicht
nicht mit Wölfen oder Wildhunden. Das
sollen Sie auch nicht, denn deren Welpen
kriegen keine Neurodermitis, Asthma,
Dauerschnupfen, Mittelohrentzündung oder
irgendwelche
Kinderkrankheiten.
Der
Unterschied ist also der, dass Wölfe,
wenn sie keine Zeit zum Stillen haben,
nicht ein Zebra, eine Bärin oder
womöglich eine Kuh um deren Milch
anpumpen. Sie schnappen sich diese Milch
auch nicht und kochen sie daraufhin - aus
hygienischen Gründen - auf einem
vorbereiteten Lagerfeuer keimfrei, um sie
hinterher ihren Kindern einzuflößen. Und
was Wölfe schon gleich nicht tun ist, im
Erwachsenenzustand solch eine Milch zu
trinken. Sie wissen einfach, dass Milch
für Säuglinge da ist und zwar immer für
den Säugling der eigenen Art! Und dann in
roher Form und nicht
abgekocht!
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Die Spitzmaus und die
Wolfsippe
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Und so können Sie sich sicher
unschwer den wenig begeisterten
Gesichtsausdruck einer Wolfsmutter
vorstellen, wenn plötzlich eine völlig im
Trend lebende Spitzmausmama mit dem
Vorschlag auftaucht, ihr doch ein wenig
von ihrer so gesunden Wolfsmilch zu
überlassen, da sie sich aus
figurtechnischen oder sonstigen Gründen
entschlossen hätte, selbst nicht zu
säugen bzw. schon eher mit diesem zeit-
und nervenraubenden Akt abgeschlossen
hätte.
Ferner müsse die Wölfin aber
gleichzeitig ihre eigenen Kinder
weggeben, da die gesamte Spitzmaussippe
beschlossen habe, jetzt verstärkt
Wolfsmilch zu trinken (um groß und stark
zu werden) und für die Wolfswelpen dann
nicht mehr genügend Milch vorhanden wäre.
Die Spitzmaus wäre mit hundertprozentiger
Sicherheit und in atemberaubender
Geschwindigkeit entweder zum Teufel
gejagt worden oder was vielleicht
wahrscheinlicher wäre, in
Sekundenschnelle verputzt worden. Nur
weil die Kuh ein solch duldsames,
spendables und überdies vegetarisches
Wesen ist, tat sie dies nicht auch mit
dem Menschen, als er in derselben
Angelegenheit seinerzeit an ihre Tür
klopfte und sie um Hilfe (sprich um
Milch) bat. Hätte sie damals schon
gewusst, was im Laufe der industriellen
Entwicklung unserer Landwirtschaft auf
sie zukäme, wäre es sicherlich bei einem
entschiedenen Kopfschütteln oder - was
vielleicht besser gewesen wäre - einem
nachdrücklichen Tritt in den menschlichen
Hintern geblieben.
Ich
hoffe, diese Geschichten konnten Ihnen
die Widersinnigkeit des menschlichen
Tiermilch-Konsums verdeutlichen. Aufgrund
dieser Widersinnigkeit erübrigen sich
alle weiteren Gedanken über irgendwelche
nützlichen Dinge, die in der Milch
vorhanden sein könnten. Das was in der
Kuhmilch oder der Schafmilch enthalten
ist, ist zweifelsohne sehr nützlich, aber
wirklich nur und ausschließlich für das
Kalb oder das Lamm, nicht für den
Menschen. Wenn es also absolut
widersinnig ist, Kuhmilch zu trinken,
dann werden wir die Kuhmilch auch nicht
zur Deckung unseres Kalziumbedarfes oder
unseres Eiweißbedarfes benötigen. Dann
muss es für Menschen - von Natur aus -
eine andere Kalzium- und eine andere
Eiweißquelle geben. Und die gibt es!!! Es
sind grüne Blattgemüse, Wildpflanzen,
Samen und
Nüsse!
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Mineralstoffmangel lässt sich
mit Milch nicht aufheben
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Wenn heutzutage
Mineralstoffmangelkrankheiten auftreten,
z. B. Osteoporose, dann liegt die Ursache
dieser Krankheit - wie Sie ja inzwischen
wissen - nicht nur in einer geringen
Mineralstoffaufnahme, sondern in einer
Ernährungs- und Lebensweise, die dem
Körper Mineralstoffe raubt! Säurebildende
Nahrungsmittel rauben permanent
Mineralstoffe aus dem Körper. Wer
Mineralstoffe einnimmt und dabei
weiterhin säurebildende "Sachen" isst und
trinkt (Kaffee, Cola, Limonaden,
Milchprodukte, Backwaren, Schokolade und
andere Süßigkeiten, Fleisch und Wurst,
etc.), der bekommt
Mineralstoffmangelkrankheiten. So viele
Mineralstoffe kann man vermutlich gar
nicht einnehmen wie sie durch eine solche
Ernährung stündlich, ja sekündlich
verbraucht werden. Ich würde demnach
behaupten, dass das Weglassen all der
Säure-Spitzenreiter (Kaffee, Nikotin,
Cola, Limonaden, Milchprodukte,
Süßigkeiten, Weißbrot, Fleisch und Wurst)
weitaus mehr Nutzen hat, als die
alleinige Einnahme von täglich mehreren
Kilo Mineralstoffen. Die Menschen leiden
also nicht an Mineralstoffmangel, weil
sie zu wenig Milch trinken , sondern weil
sie - zum Beispiel - zuviel Kaffee (oder
Cola oder Alkohol oder Brot oder Fleisch
oder.) trinken/essen.
Robert
O. Young schreibt zum Thema Milch: "Wie
die meisten tierischen Nahrungsmittel
sind Milchprodukte mit Hormon- und
Pestizidrückständen und Pilzen belastet.
Dazu kommt dann noch, dass der
Milchzucker weiteren Pilzen als Nahrung
dient. Milchprodukte wirken von allen
Lebensmitteln am stärksten Schleim
bildend. Sie sind starke Säurebildner.
Sie können das Krebsrisiko
erhöhen."
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Die Folgen von
Milchverzehr
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Laufende und verstopfte Nasen
sowie in regelmäßigen Abständen
wiederkehrende Mittelohrentzündungen, die
so schmerzhaft sind, dass Kinder
nächtelang weinen, sind heute so üblich,
dass sie offensichtlich zum Kindsein
einfach dazu gehören. Auch Erwachsene
durchleben vorschriftsmäßig mehrere
Erkältungen pro Jahr und keiner wundert
sich darüber. Asthma, Bronchitis,
Heuschnupfen und ständiges Räuspern
gehören schon zum Alltag. Neurodermitis
und Schuppenflechte sind nur zwei
Beispiele aus der schier grenzenlosen
Auswahl heutiger Allergien. Bereits
Säuglinge liegen mit nässendem
Windelekzem schreiend in der Wiege und
wie viele juckreizgeplagte Erwachsene
geben sich bei ratlosen,
cortisonverordnenden Hautärzten die
Klinke in die Hand? Chronische Magen- und
Darmbeschwerden
wie Darmreizungen, Dickdarmentzündungen
und Magengeschwüre sind heutzutage auch
nicht mehr in die Rubrik der "seltenen
Phänomene" einzuordnen. Schon frisch
gebackene Eltern dürfen sich dank endlos
scheinender Koliken, die die Bäuchlein
ihrer Schützlinge malträtieren, die
Nächte um die Ohren schlagen und
unheimliche Bedrohungen namens
Osteoporose oder Zahnverfall (Karies) hängen wie
düstere Wolken über einem ängstlichen
Völkchen. Milch und all die Produkte, die
aus ihr hergestellt werden, ist der
Hauptverursacher dieser
Beschwerden.
Die
Blutgruppendiätanhänger werden mir jetzt
mitteilen, dass Leute mit Blutgruppe B
sehr wohl Milch und ihre Produkte
vertragen können, ja sie seien regelrecht
für den Milchverzehr geschaffen. Leider
bin ich ein Mensch mit Blutgruppe B und
kann daher aus eigener Erfahrung
berichten: Diese Blutgruppen-Theorie
trifft - zumindest auf mich - nicht zu!!
Vielleicht bin ich ja die Ausnahme, die
die Regel bestätigen soll. Jedenfalls
ereilen mich s o f o r t Verschleimung,
Verstopfung und eine laufende Nase,
sobald ich ein milchhaltiges Gericht
gegessen habe. Meide ich Milch
konsequent, dann geht es mir
blendend!
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Die Qual der
Milchkühe
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Trotz gigantischer Milchseen
wird enorm viel Kraft und Geld in die
Zucht von Kühen investiert, die riesige
Euter mit einer Leistung von bis zu 8000
Litern pro Jahr mit sich herumschleppen
müssen. Nein, herumschleppen müssen sie
nicht, denn aufgrund der Anbindehaltung
können sie lediglich stehen oder liegen,
wobei die meisten sich aus eigener Kraft
sowieso nicht mehr erheben können, da sie
an Gelenkentzündungen und
Knochendeformationen wegen mangelnder
Bewegung und einseitiger Belastung
leiden. Dann gibt es da den Kuhtrainer,
der die Kuh dazu "anhalten" soll, einen
Schritt nach hinten zu gehen, wenn sie
mal "muss", damit sie in die Abflussrinne
trifft und nicht in ihre Box. Ein
Stallausmister ist nämlich nicht
vorgesehen und so hängt über dem Rücken
der Kuh ein Teil, welches ihr einen
elektrischen Schlag verpasst, wenn sie
vergisst, den einen Schritt nach hinten
zu gehen. Einmal pro Jahr muss ein neues
Kalb her, damit der Milchstrom nicht
versiegt.
Für die
Liebe gibt es keine romantische Wiese und
auch keinen feurigen Stier. Künstliche
Befruchtung durch den Tierarzt ist
angesagt. Nach der Geburt hat nur die
Biokuh die Ehre, ihr Neugeborenes etwa
drei Tage bei sich zu behalten, dann
heißt es Abschied nehmen. Bitte stellen
Sie sich das einmal intensiv vor!!! Wie
unersättlich muss die Milchgier, wie
unbeschreiblich die Gefühl- und
Gedankenlosigkeit sein, um einer Mutter -
ob nun Mensch oder Tier - das Kind
wegzunehmen. Wie groß muss der Jammer in
diesen Fabrikhallen sein? Wie laut die
Rufe der Kuh nach ihrem Kind, wie
grässlich die Angst des Kindes in all der
Einsamkeit und klirrenden (Gefühls-)
Kälte seiner Umgebung? Das Kind wird
entweder selbst irgendwann als Milchkuh
ausgebeutet oder wird in die
Mastabteilung abkommandiert. Die Zustände
dort kennt man ja zu Genüge... Inzwischen
gehört es zur "normalen" Behandlung einer
jeden konventionell in Fabrikhallen
gehaltenen Kuh, dass ihr früher oder
später die Hörner abgesäbelt werden.
Wegen der Verletzungsgefahr! Laut echten
Kuhexperten besteht eine solche jedoch
nur, wenn man von Kühen und ihren
Verhaltensweisen nicht den blassesten
Schimmer hat. Was bedeutet also das
Hornabsägen? Aggressive Kühe oder dumme,
bildungsunwillige
Kuhhalter?
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Sonntagsspazierung zur
Kuh
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Was würden
Sie ferner davon halten, wenn Sie bei einem
Sonntagsspaziergang an einer Weide vorbei
kämen, auf der sich ein paar (der wenigen und
hoffentlich glücklichen) Kühen tummelten und
unter der einen oder anderen Kuh säßen ein oder
zwei Leutchen, gutgekleidet wie es sich für den
Sonntag gehört, und saugten am Euter der von
ihnen auserwählten Kuh? Sie waren mit ihren
Sonntagsschuhen durch die feuchte Wiese und die
Kuhfladen gewatet, um sich ihre tägliche Ration
Kalzium, Eiweiß oder was auch immer abzuholen.
Finden Sie diese Vorstellung etwa komisch?
Haarsträubend? Abartig? Warum
denn?
Diese
Leute trinken wenigstens Rohmilch, direkt von
der Kuh, ohne Melkmaschine, ohne
Pasteurisierung, ohne lange Transportwege und
ohne Kühlung. Abgesehen davon, dass der
betreffende Bauer vielleicht nicht allzu
begeistert von dieser neuen Variante der
Milch-Selbstversorgung durch die Verbraucher
wäre, wäre dies die ehrlichste Art und Weise,
zur heißgeliebten Milch zu
gelangen.
Wobei,
wenn ich es mir recht überlege, noch ehrlicher
wäre, Sie würden Ihre Mutter aufsuchen und
diese um die Brust bitten. Allerdings hätte das
vermutlich nur Sinn, wenn Sie eine gewisse
Altersstufe - sagen wir drei Jahre? - noch
nicht überschritten haben. Andernfalls würden
Sie sich mit extremer Wahrscheinlichkeit
ziemlich lächerlich machen und Sie sollten sich
damit abfinden, dass es für Mutters Brust
einfach ein für alle Mal zu spät ist!! Und nur
weil Ihre Mutter nicht den Nerv hat, Sie
jahrzehntelang am Busen zu nähren, können Sie
doch jetzt nicht einfach eigenmächtig sämtliche
Kühe zu ihrem Mutterersatz, ihrer lebenslangen
Amme degradieren.
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Die "Krone der Schöpfung" ist zu
Boden gefallen
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Wie kann man sich als
"Krone der Schöpfung" mit dem klügsten Gehirn
und der angeblich größten Intelligenz
ausgestattet in diesem Dauer-Nuckel-Zustand
allen anderen Wesen dieser Erde haushoch
überlegen fühlen? Überlegen, wenn man als
einziges Wesen auf diesem Planeten niemals
entwöhnt wird? Was hat das Kalb so
begehrenswertes an sich, dass die Menschen
unbedingt seine Stelle einnehmen wollen? Was
ist es, das die Menschen händeringend nach
den tollsten Argumenten suchen lässt, die
ihnen weiterhin den Milchverzehr
ermöglichen?
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Nahrung in Notzeiten
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Ursprünglich begann man in unwirtlichen
Regionen mit dem Milchverzehr. In Regionen, wo
es lange Winter oder Dürrezeiten gibt, wo wenig
Gemüse und Obstbäume gedeihen. Milch und ihre
Produkte war eine Art Notnahrung. Nun sollten
wir differenzieren zwischen der heutigen Milch
und derjenigen von früher bzw. derjenigen, die
in nicht-industrialisierten Gegenden erzeugt
wird. Wenn die Kuh im Kreise "ihrer"
Menschenfamilie lebt, von ihr gehegt, gepflegt,
liebkost, mit den besten Leckerbissen sprich
Weideplätzen verwöhnt und im Winter mit Heu
bewirtet wird, dann wird sie die Milch, die ihr
Kalb übrigläßt, gerne den sie umsorgenden
Menschen schenken. Diese Milch wird nicht halb
so schädlich sein wie die aus Profitgier und
mit abstoßenden Methoden ergaunerte Milch, die
in den Regalen der Läden steht. Allerdings darf
die Milch weder gekocht noch in irgendeiner Art
und Weise erhitzt werden. Sie wird in roher,
naturbelassener Ausführung getrunken! Ein
Freudengeschrei werden Sie Ihrem Körper damit
aber niemals entlocken können. Er wird diese
Milch höchstens als kurzfristige Notfallnahrung
für einen begrenzten Zeitraum akzeptieren und
auch nur dann, wenn zwischen Mensch und Kuh ein
freundschaftliches Einverständnis und
vertrauensvolles Miteinander besteht. Wer in
der Lage ist, sich seine Milch auf diese Weise
zu besorgen, der möge mit ihr glücklich
werden.
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Kuhmilch ist kein notwendiges
Nahrungsmittel - im Gegenteil
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Warum
dies so ist, erklären wir Ihnen: Ca. 30 %
der gesamten Nahrung besteht aus Milch
und Milchprodukte. Der Fleischkonsum
hingegen beträgt etwa 25 %. Mit Milch
wird heutzutage sehr viel Geld verdient.
Milchprodukte bilden einen stark
umkämpften Markt, der den
Marketinggesetzen unterworfen ist, wie
alles andere auch.
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Hier einige Fakten, die zum
nachdenken anregen sollen:
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Milch
enthält eine Vielzahl an gesättigten
Fettsäuren, die wiederum ursächlich und
häufig für Arterienerkrankungen und einen
damit verbundenen Herzinfarkt
verantwortlich sind. Kuhmilch enthält nur
unwesendliche Anteile an verwertbaren
Vitaminen im Gegensatz zur Muttermilch.
Das ist der Hauptgrund, warum künstlich
ernährte Babys Vitalstoff-Zugaben
erhalten. Ein gestilltes Neugeborenes hat
einen stark erhöhten Anteil an Vitamin E
im Körper gegenüber einem Kind, das mit
der Flasche ernährt wurde. In der
Muttermilch ist ein hoher Anteil an
Vitamin C enthalten. Der Kuhmilch
hingegen fehlt Vitamin C vollständig. Ein
Kalb wiegt bei der Geburt etwa 60
kg, nach einem Monat wiegt es etwa 120 kg. Der Grund
liegt in dem hohen Kalziumanteil in der
Kuhmilch.
Dieser Kalziumanteil ist jedoch
für unseren Organismus nicht
verwertbar!
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Muttermilch dagegen hat einen
hohen Anteil an Phosphor. Phosphor
wiederum ist für die Entwicklung und
Wachstum des Gehirns verantwortlich. Die
Kühe erhalten Antibiotika und Hormone in
hohen Dosen, die kaum jemand wirklich
überwacht. Milch wird
überwiegend in der industrialisierten
Welt verzehrt. Menschen aus dem Orient,
aus Afrika oder Asien trinken kaum oder -
wie fast alle Inder - keine
Milchprodukte. (Anm.v. H. Kaufmann:
Osteoporose ist in Asien jedoch kaum
bekannt!
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Osteoporose wird, wie die
Erfahrungen von Experten zeigen, durch
Milcheiweiss-Produkte verstärkt und nicht
gemildert. Rinder trinken keine
Milch. Sie ernähren sich ausschließlich
von Pflanzen, die ihnen das für ihre
Gesundheit notwendige Kalzium
liefern.
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