Tinnitus: Ohrgeräusche - Ohrensausen - Ohrenpfeifen - Ohrenklingeln

Eine Krankheit, viele Varianten der Ohrgeräusche (Tinnitus): Ohrensausen, Ohrenpfeiffen oder Ohrenklingeln...

Grundsätzliches

Es gibt viele Bezeichnungen für die Ohrgeräusche, den Tinnitus. Allgemein beschreibt man es auch als Ohrensausen, Ohrenpfeiffen oder Ohrenklingeln. Wohl alle haben einmal ein Klingeln, Pfeifen oder Glockenläuten gehört. Dies ist weiter nicht tragisch.

Besteht aber ein solches Ohrgeräusch über längere Zeit, muss ärztlich abgeklärt werden, ob es sich um einen organischen Defekt handelt. Dabei ist wichtig zu wissen, dass Krankheiten des Mittelohrs und des äußeren Ohres eher tiefe Töne verursachen. Krankheiten des Innenohr verursachen eher hohe Töne. Ohrgeräusche lebst sind keine Krankheit, sondern Signal für eine andere gesundheitliche Störung.

Es gibt zudem sehr unterschiedliche Wahrnehmungen des Tinnitus. Manche Patienten beschreiben die Symptome auch so: Geräusche die verschwinden und wiederkommen, immer im Wechsel - selbst, wenn es sehr windig ist und der Luftdruck schwankt.

Als subjektiver Tinnitus wird eine Hörempfindung bezeichnet, die für andere Personen nicht hörbar ist und die keinen Informationsgehalt hat.

Beim sehr seltenen objektiven Tinnitus kommt es durch Gefäßstörungen (z.B. Verengungen, Fehlbildungen) oder Gaumensegelmuskelstörungen zu einem nur mit kleinen Mikrophonsonden messbaren Geräusch, das nur vom Betroffenen selbst, nicht aber von der Umwelt wahrgenommen wird.

 

Sprache der Symptome Mein Kollege Hermann Kaufmann spricht im Zusammenhang mit Tinnitus auch vom „Telefon des Jenseits?“ Es klingt verrückt, aber fragen Sie einmal, ob jemand etwas von Ihnen will! Es ist schon vorgekommen, dass nach einem entsprechenden Traum das Ohrgeräusch weg war. 
Mögliche Ursachen

Fast die Hälfte der Menschen beschreibt, mindestens einmal im Leben ein Ohrgeräusch erlebt zu haben.
Ein Tinnitus kann in Abhängigkeit von psychischer Belastung (Stress) auftreten.

Häufig sind das pulsunabhängige sausende, brummende, klingelnde oder pfeifende Geräusche. Sind die Geräusche pulsabhängig deutet das auf einen objektiven Tinnitus durch Gefäßstörungen hin.

Kommen zum Tinnitus noch die Begleitsymptome Schwerhörigkeit, Ohrdruck und Schwindel hinzu, muss ein Hörsturz angenommen werden.

Auch Lärmbelastungen wie Diskotheken- oder Konzertbesuche oder in Ohrnähe explodierende Feuerwerkskörper können einen Tinnitus auslösen - in diesem Zusammenhang spricht man auch von einem sog. "Knalltrauma".

Entzündungen des Ohrs (z.B. Otitis media), Tauchunfälle (z.B. Dekompressionskrankheit) oder Medikamente, die schädlich für das Hörorgan sind, kommen ebenso infrage.

Man unterscheidet nach der Dauer einen akuten Tinnitus (<3 Monate), einen subakuten (4-12 Monate) und einen chronischen (>12 Monate).

Blockierung des ersten oder zweiten Halswirbels (siehe auch Wirbelsäulensegmente) sind häufig in der Praxis anzutreffen und werden nur selten diagnostiziert.

Lebensmittel-Unverträglichkeit (siehe auch Allergie) sollten ausgeschlossen werden.

Eine Erkältung oder Grippe kann auch zu Ohrgeräuschen führen, dann ist es meist eine Entzündung des äußeren Gehörganges oder eine Verstopfung der eustachischen Röhre (Verbindung zwischen Innenohr und Rachenraum).

 

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei einem Tinnitus in Frage kommen.

Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie Bezugsquellen.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Diese Therapieform ist bestens geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.
Alle Meridiane, die das Ohr betreffen: Dü, DE, G 1 + 2 
Anthroposophische Medizin Apis mell. (Wa,We)
Cochlea (Wa)
Cuprum met.praep. (We)
Onyx (We)
Solum Inject (Wa)
Blütenessenzen Sehr oft liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde. Blütenessenzen lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders damit umzugehen und bringen sie einer Lösung näher. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen stellen.

Ernährung Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält, was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum? Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit Jahren befolgt.

Eine stark zuckerhaltige Ernährung regt die Ausschüttung des Hormons Adrenalin an, und Adrenalin verengt ebenfalls die winzigen Blutgefässe im Innenohr, was zu Symptomen wie Hörverlust und Tinnitus führen kann, welche erscheinen und wieder verschwinden.

Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen)
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
50 ml Ginkgo, je 20 ml Mistel und Schafgarbe, 10 ml Immergrün.

Um 9 und um 16 Uhr nehmen Sie 15 Tropfen der Silberkerzen-Tinktur. 

Gemmo-Therapie

Mammutbaum-Knospenmazerat.  Vogelbeerbaum mit Moorbirke und Wacholder, um die Nierenfunktion anzuregen.

Low-Level-Lasertherapie Studien berichten gute Ergebnisse mit der Low-Level-Lasertherapie bei Ohrensausen. Einen Versuch ist es immer wert.
Orthomolekular-Medizin Empfohlene Tagesdosis bei Tinnitus:

Vitamin A: 
20'000 IE

Hohe Vitamin-A-Dosierungen sollten Sie nur in Begleitung eines erfahrenen Therapeuten oder Arztes einnehmen. Eine Therapie dauert etwa 4-6 Monate.

 

Vitamin E: 
400 mg

In Verbindung mit Vitamin A ist das eine wirksame Behandlung bei Hörverlust.

 

Vitamin C: 
1000 mg mit 
100-150 mg Rutin

Eine Therapie mit Rutin-Bioflavonoide, kann in Verbindung mit Vitamin C bei Hörverlust, Tinnitus und Schwindel sehr hilfreich sein.

 

Vitamin D: 
10-20 µg mit Kalzium

Vitamin-D-Mangel senkt den Kalziumspiegel im Innenohr.

Zink: 60 mg

Zinkmangel führt zu Tinnitus und Hörverlust.

Mangan: 
10-30 mg

Manganmangel führt zu Tinnitus und Hörverlust.

Phytotherapie Artischocken, Immergrün, Mistel, Ohrkerzen: Schwedenkräuter.
Die japanische Pflanze Ginkgo biloba sorgt für eine bessere Durchblutung des Innenohrs und kann dadurch die Ohrgeräusche dämmen.


Säure-Basen-Haushalt Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.  
Schüssler-Salze

Grundsätzlich: Calcium fluoratum Nr. 1, Silicea Nr. 11.

Mit Silicea können Sie eine „heisse 11“ machen.

Spagyrik Tabak
Homöopathie Therapie: China D 4 oder Chininum sulfuricum D 4
danach: Phosphorus D 12
danach Lachesis D 12
diese Mittel sollten je 4 Wochen eingenommen werden

zur Durchblutungsförderung: Arnica D 4
Secale cornutum D 4
Wirbelsäulensegmente Eine Fehlstellung des 2. Halswirbelkörpers kann auch einen Tinnitus verursachen oder zumindest "unterhalten".

Zahnstörfeld Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

Wenn bisherige Behandlungen durch z.B. Ihren Augenarzt, Hals-Nasen-Ohrenarzt, Neurologen etc. nicht geholfen haben, dann wenden Sie sich an den Zahnarzt Ihres Vertrauens bzw. an einen Spezialisten für Myofascialtherapie.

Sonstiges Ohrkerzen (Schwedenkräuter) sind bei kleinen Pfropfen sehr hilfreich, und zudem noch sehr angenehm.

 

 

Gratis Newsletter

GRATIS Newsletter

"Hätte ich das nur VORHER gewusst!"

Seien Sie besser informiert mit dem Gesundheits-Newsletter mit allem was Sie über Naturheilkunde und alternative Heilmethoden wissen sollten...

Ihr Vorname:
Ihre E-Mail:

 

 

NaturHeilt.Com Startseite
Alternative Heilverfahren von A bis Z
Alternative Medizin und Naturheilkunde bei über 350 Beschwerden und Krankheiten von A bis Z
:: A ::
:: B ::
:: C ::
:: D ::
:: E ::
:: F ::
:: G ::
:: H ::
:: I und J ::
:: K ::
:: L ::
:: M ::
:: N ::
:: O ::
:: P ::
:: Q ::
:: R ::
:: S ::
:: T ::
:: U ::
:: V ::
:: W ::
:: X und Y ::
:: Z ::

 

 Meine *Schritt-für-Schritt* Heilfasten Anleitung für mehr Vitalität und Gesundheit

 

 

Die Autoren von NaturHeilt.com sind DIE ZWEI

Die Zwei sind:

Hermann Kaufmann
- Naturarzt -

und

R. Gräber
Heilpraktiker und
Gesundheitspädogoge
der Sebastian-Kneipp-Akademie

Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker

Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Ernährung