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Vitamine benötiigt der Körper
zur Aufrechterhaltung lebenswichtiger
Funktionen. Er kann sie aber nicht selbst
oder nicht ausreichend herstellen. Sie
müssen deshalb regelmäßig mit der Nahrung
aufgenommen werden.
Vitaminmangelerscheinungen
können bei falscher oder ungenügender
Ernährung auftreten. Auch bei
Darmstörungen, die die Vitaminaufnahme
beeinträchtigen (z.B. Morbus Crohn),
gestörter Darmflora
(z.B. nach Antibiotika-Therapie),
Leberschäden, Alkoholismus oder
Schwangerschaft und Stillperiode,
Krankheit oder Stress können
Mangelerscheinungen
vorkommen.
Der Vitamin-A-Mangel macht sich
vor allem durch Nachtblindheit
bemerkbar.
Fehlt Vitamin B1 (=Thiamin)
kommt es zu Nervenschäden, Muskelschwund,
Müdigkeit
und Herzbeschwerden
(=Beri-Beri bei einseitiger Ernährung;
Wernicke-Korsakow-Syndrom bei
Alkoholismus).
Der Mangel des Vitamins B3 zeigt
sich durch Hautentzündungen, Demenz,
Durchfälle und Gewichtsverlust
(=Pellagra).
Beim Vitamin B6-Mangel zeigen
sich Blutarmut,
Nervenschäden und
Depressionen.
Vitamin B12-Mangel tritt oft
nach Magen-Operationen oder bei veganer
Ernährung auf. Es kommt zu
Nervenstörungen und
Blutarmut.
Der Vitamin-C-Mangel ist vor
allem als Seefahrerkrankheit aus früherer
Zeit bekannt (=Skorbut). Es kommt zur
Leistungsminderung, Infektanfälligkeit,
Blutungen und
Zahnausfall.
Beim Vitamin-D-Mangel kommt es
zu Knochenmineralisationsstörungen
(=Rachitis).
Vitamin-E-Mangel tritt meist nur
bei Fettaufnahmestörungen auf und
verursacht Hautprobleme,
Konzentrationsstörungen und begünstigt
die Bildung von
Arteriosklerose.
Vitamin-K-Mangel verursacht
durch eine gestörte Blutgerinnung
verlängerte
Blutungszeiten.
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