Medikamente - Arzneimittel - Tabletten und Co.
Die bitteren Pillen...
von: Heilpraktiker R. Gräber
Die gute Nachricht zu den Medikamenten zuerst
Viele meiner Heilpraktiker-Kollegen schimpfen auf die sogenannte Schulmedizin oder auch Reparaturmedizin.
Manchmal zu Recht - manchmal zu Unrecht.
Auch die Pharmaindustrie kommt nicht sehr gut weg -- was der alles vorgeworfen wird, zähle ich erst bei den "schlechten Nachrichten" auf.
Und dennoch scheinen viele Anhänger der Naturheilkunde zu vergessen, dass es zahlreiche Medikamente gibt, ohne die sehr viele Menschen nicht
mehr leben würden. Ich denke da vor allem an das Insulin oder auch das vielgescholtene Kortison, dass ebenfalls viele Menschen gerettet hat -
zumindest in der Notfallmedizin.
Eine weitere gute Nachricht: die als "nicht sinnvoll" bewerteten Medikamente nehmen ab - die meisten Medikamente müssen sich heute härteren
Prüfungen unterziehen, als noch vor 10 oder 20 Jahren.
Die schlechten Nachrichten
1. In der medizinischen Fachliteratur häufen sich die Erkenntnisse, dass es manipulierte Ergebnisse bei Medikamentenversuchen durch die
beteiligten Pharmaunternehmen und / oder durch die beteiligten Wissenschaftler gibt.
So werden auf wundersame Weise plötzlich aus fragwürdigen Wirkstoffen "hochwirksame" Substanzen gegen verschiedene Beschwerden - ich erinnere
mich noch gut an die Rheumamittel Vioxx und Celebrex.
2. Die Abhängigkeit der Ärzte (und auch der Heilpraktiker) von bestimmten Pharmafirmen ist nicht gerade gering. Und ich spreche aus Erfahrung:
als "junger" Heilpraktiker habe ich gerne die gesponsorten Ausbildungen der Pharmaindustrie "mitgenommen". Das da natürlich die Mittel der Firma
angepriesen werden ist ja wohl klar.
Je größer der "Praxisumsatz" wird, desto interessanter wird man für solche Sachen auch später. Als junger Heilpraktiker in Assistenzzeit
erinnere ich mich an einige Vörfälle über die ich hier lieber nicht schreibe. Ich erinnere mich auch noch gut an den Herzklappenskandal in den
90er Jahren in den zahlreiche Kliniken und Chefärzte verwickelt waren.
Ich wusste damals bereits (als ein Aufschrei durch Deutschland ging): dass ist doch nur die Spitze des Eisbergs.
3. Die Nebenwirkungen der Medikamente.
Zynisch gesagt: Die Wahrscheinlichkeit das Sie durch Ihren Arzt umgebracht werden ist um ein vielfaches höher, als durch einen Verkehrsunfall
zu sterben. Oder anders ausgedrückt: Ihr Arzt ist die vierthäufigste Todesursache - nach Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs.
Man geht in Deutschland jährlich von ca. 16.000 Toten durch die Nebenwirkungen von Arzneimitteln aus. Manche Experten schätzen diese Zahl auf
bis zu 40.000 Tote. Zum Vergleich: wir haben in Deutschland ca. 8000 Verkehrstote pro Jahr.
Ziel dieser Webseite
Nach diesen unerfreulichen Nachrichten möchte ich auf dieser Webseite mehr Informationen vermitteln.
Ich schreibe hier über häufig verwendete Medikamente und zwar über Medikamente:
- die Ihr Arzt verordnet
- die ich in der Praxis häufig verordne und empfehle
- die sich die Patienten selbst verordnen - die sog. freiverkäuflichen Arzneimittel
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