Krebsleiden - Krebserkrankungen in der Naturheilkunde und der Alternativmedizin

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Unter Krebsleiden bzw. Krebserkrankungen versteht man eine bösartige Geschwulst. Diese malignen Tumoren sind durch schnelles Wachstum und das Eindringen in Nachbargewebe gekennzeichnet, das dadurch zerstört wird. Sie können über Lymph- und Blutgefäße Tochtergeschwülste streuen (Metastasen). Gutartige Tumore sind lediglich raumfordernd, darüber hinaus aber nicht destruktiv und auch nicht streuend.

Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Krebs. Erstens sind dies die Karzinome, die epithelialen Ursprung sind, also aus innerem und äußerem Abschlussgewebe entstehen   (Haut, Schleimhäute, Bauchfell etc.). Der zweite Typ sind die Sarkome, die sich aus Füll- und Stützgewebe entwickeln. (maligner Tumor der Bindegewebe, Knochen, Knorpel, Muskeln, Sehnen, Fettgewebe etc.). Die Leukämie wird umgangssprachlich als Blutkrebs bezeichnet, das maligne Geschehen spielt sich hier im Knochenmark ab.

Die genetische Zellsteuerung entgleist

Die genauen Mechanismen der Entartung sind bis heute nicht vollständig geklärt. Fest steht aber, dass die DNA (genetischer Code in jeder Zelle) verändert oder nicht korrekt abgelesen wird. Dadurch verliert die Zelle ihre spezielle Funktion und der Zellzyklus weicht vom normalen Rhythmus ab. Das bedeutet, die Zelle wächst und teilt sich unkontrolliert. Auch der programmierte Zelltod (Apoptose), der zur Regulation des Organismus erforderlich ist, wird ausgeschaltet. Daneben ist die Entgleisung der genetischen Zellsteuerung mit einer erhöhten Stoffwechsel-Aktivität verbunden und die Tumorzellen sind mehr als gesunde Körperzellen auf die Verbrennung von Zucker angewiesen. Die maligne Entartung hat auch eine Änderung der Molekül-Zusammensetzung auf der Zelloberfläche zur Folge.

Diese MHC-Moleküle reagieren als Antigene, die vom Immunsystem erkannt werden können. Dadurch können Krebszellen von den Killerzellen gefunden und eliminiert werden. Ein weiterer Abwehr-Mechanismus gegen die bösartigen Zellen sind Tumorsuppressorgene, die geschädigte DNA erkennen und die Zelle an der Teilung hindern. Irgendwann sterben die Krebszellen dann ab. 

Die Abwehr gegen Krebszellen kann versagen

Doch diese Verteidigungs-Strategien des Körpers können versagen. Wenn Suppressorgene durch eigene Fehler ihre Wächteraufgabe nicht mehr übernehmen können, kann sich die veränderte Zelle ungestört teilen und einen malignen Tumor bilden. Auch das Immunsystem kann Krebszellen „übersehen“, denn die maligne Entartung kommt öfter vor als wir ahnen. So ist die Wahrscheinlichkeit eines sich entwickelnden bösartigen Tumors eben nie gleich Null.

Es gibt diverse Faktoren, die eine Krebsentstehung begünstigen. Eine genetische Disposition gehört ebenso dazu wie chemische oder biologische Einflüsse (z.B. UV-Strahlen, Zigarettenrauch, Viren).

Die häufigsten Krebsleiden sind der Darmkrebs und der Lungenkrebs. Speziell bei Frauen ist nur der Brustkrebs häufiger, bei Männern kommt nur der Prostatakrebs noch häufiger vor.

Mögliche Auslöser

Eine jahrelange Reizung einer Körperstelle oder eines Organs kann zur Entgleisung der betroffenen Zellen führen. Solche Trigger sind Elektrosmog, Erdstrahlen, UV- und radioaktive Strahlen, Umweltgifte wie Industrie- und Autoabgase, Asbest und andere Chemikalien des Wohnumfeldes, Schwermetalle, Alkohol, Tabakrauch, Virusinfektionen sowie schlechte Ernährung. Besonders riskant ist der Verzehr von zu viel gepökeltem Fleisch und zu wenigen Ballaststoffen aus Obst und Gemüse.

Anzeichen einer derartigen Fehlernährung können chronische Verstopfung oder Durchfall sein, die das Risiko für Darmkrebs nochmals erhöhen. Ungünstig ist daneben eine Übersäuerung unseres Organismus.

Förderlich für die Krebsentstehung sind auch die Störung des seelischen Gleichgewichts durch unterdrückte Konflikte sowie eine zu hohe Stressbelastung im Alltag. 

Die genetische Disposition ist dann gegeben, wenn in der Familie häufig Krebserkrankungen aufgetreten sind. Dann ist Vorsicht geboten und auf körperliche Signale zu achten. Wer Veränderungen am Körper feststellt, sollte immer auch an einen möglichen Tumor denken. Hautveränderungen oder tastbare Verhärtungen gehören dazu, aber auch Blut in Ausscheidungen und schlecht heilende Wunden. Auch die plötzlich auftretende Abneigung gegen bestimmte Lebensmittel, ein unerklärlicher Gewichtsverlust und ständige Müdigkeit (Fatigue-Syndrom) zählen zu Indizien für Krebs.

Diese Symptome sollten Anlass für eine ärztliche Abklärung sein. Angebracht sind dann ein großes Blutbild, das auch die Lymphozyten differenziert erfasst, die Bestimmung von Tumormarkern und des Antioxidanzienstatus. Unerlässlich sind auch bildgebende Diagnose-Verfahren.  

Weitere Fakten und Themen finden Sie im BLOG zum Thema Krebs: 
  • Mythos Krebsvorsorgeuntersuchung
    Der Grundsatz der wirkungsvollen Krebsvorsorgeuntersuchung gerät zunehmend in die Kritik. So lassen sich manche Tumore überhaupt nicht früher erkennen, stellen keine gesundheitliche Gefahr dar oder können ohnehin nicht behandelt werden. Es stellt sich deshalb zunehmend der Sinn breitgefächerter Kampagnen der Früherkennung, welche oftmals Negativkonsequenzen für den Patienten implizieren.
  • Der Irrglaube vom Krebs als Schicksal
    Die Organisation “Cancer Research” führte in Großbritannien eine Untersuchung zum Wissen der Bevölkerung über die Entstehung von Krebs durch. Es wurden 4000 Patienten zu ihrer Meinung über die Ursachen von Krebs befragt.
  • Krebsbehandlung - Aus für die nebenwirkungsreichen Krebstherapien?
    Chemotherapien sind nicht nur teuer, sondern fordern auch hinsichtlich ihrer zahlreichen, eklatanten Nebenwirkungen einen hohen Preis: Was den Krebs bekämpfen soll, ist imstande, Organismus und Allgemeinzustand der auf diese Weise behandelten Patienten umfassenden und nachhaltigen Schaden zuzufügen. Die Zytostatika töten generell alle Zellen, die sich im Stadium der Teilung befinden. Deswegen bekämpfen die Medikamente vor allem die sich schnell vermehrenden Krebszellen. Besonders geschädigt werden aber auch gesunde Gewebe, in denen hohe Teilungs-Raten vorherrschen. Die Generierung neuer Zellen ist gerade für die Immunfunktion eine wesentliche Voraussetzung. Die immunsuppressive Wirkung der Krebsmittel ist gleichzeitig verheerend für die körpereigene Abwehr des malignen Geschehens. An eine Unterstützung des beeinträchtigten Immunsystems wird aber nur selten gedacht.
  • TIPP: 25 Jahre ohne Fortschritt bei fortgeschrittenen Krebsleiden
    “Was das Überleben bei metastasierten Karzinomen in Darm, Brust, Lunge und Prostata angeht, hat es in den vergangenen 25 Jahren keinen Fortschritt gegeben.”
  • Mit Zahlen jonglieren: Beispiel Brustkrebs
    Man geht in bestimmten Studien davon aus, dass das Risiko, an Brustkrebs zu sterben, durch eine Früherkennung um 30 % sinkt. Das hört sich auf den ersten Blick gut an. Stimmt aber so nicht ganz...
  • Kopf-Hals-Tumore: Nur die Hälfte der Zahlen veröffentlicht
    Im Zuge meiner Recherchen zu Medikamenten und dem Thema Krebs, bin ich auf immer mehr Widersprüchlichkeiten, Fehler und Irreführungen gestoßen. Auch Irreführungen und “Schönungen” gehören dazu, wie mir bei einer Studie zu Kopf-Hals-Tumoren aufgefallen ist.
  • Betrug bei Krebsmitteln
    Krebsmittel werden immer öfters zum Objekt eines Betrugs, wie es der Millionenbetrug mit Krebsmitteln in NRW aus dem Jahre 2007 zeigt. In Deutschland dürfen nur knapp über 300 Apotheken Krebsmittel produzieren, die im Rahmen einer Chemotherapie eingesetzt werden.
  • Diagnose Krebs und die ANGST
    In unserem Universum herrschen zwei Energien, “ die Liebe und die Angst”. Mit dieser Angst kann man den Menschen manipulieren und ihn krank machen. Mit Angst schafft man in manchen Bereichen unserer Gesellschaft Stress und Stress macht krank.
  • Die Darstellung des Thema KREBS in den Medien
    Eine Forschergruppe von der Universität von Pennsylvania führte eine große Analyse von Krebsberichterstattungen durch, die in acht großen und renommierten Tageszeitungen (z.B. New York Times, Chicago Tribune oder Philadelphia Inquirer) und fünf bundesweiten Magazinen (z.B. Newsweek, Time und People) in dem Zeitraum von 2005 bis 2007 publiziert worden sind. Es fanden sich 2.228 Artikel, von denen 436 Artikel zufällig ausgewählt und dann inhaltlich analysiert wurden.
  • TIPP: Krebszellen schlagen zurück
    Immer wieder kommt es vor, dass Chemotherapien bei einer Krebserkrankung zunächst sehr erfolgversprechend anschlagen, es aber plötzlich bei den Patienten zu einem unerwartet heftigen Rückfall kommt. Forscher der Universität Heidelberg deckten nun einen Rückkopplungsmechanismus auf, der für dieses Phänomen bei der Diagnose Krebs verantwortlich sein könnte.
  • Einfluss der Ernährung auf Eierstockkrebs
    Die vorliegende Studie befasst sich mit dem Gedanken, ob diätetische Gründe einen Einfluss auf die Überlebensfähigkeit bei Eierstockkrebs haben. Die Forscher der Universität von Illinois gehen davon aus, dass eine gesunde Diät gepaart ist mit einer längeren Überlebenszeit.
  • Protonentherapie - nur teuer, oder eine echte Alternative?
    Bei der Protonentherapie werden keine Photonen, sondern Protonen “verschossen”, die mit Hilfe eines Teilchenbeschleunigers auf etwa zwei Drittel der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden.

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Naturheilkunde und Alternativmedizin

Hoffnung bei Krebs - Naturheilkunde und Alternativmedizin

Bevor ich es vergesse, lassen Sie mich vorab gerade zur Krebstherapie etwas sagen, das mir über die Jahre immer häufiger auffällt: Die von Ärzten im Umgang mit Krebs verwendeten Metaphern wie "Krieg" oder "Kampf" verändern die Art und Weise, wie Patienten diese Krankheit betrachten, zu verhindern suchen oder behandeln. Weil Krebs im Allgemeinen als Kampf gegen einen feindlichen Aggressor gesehen wird, glauben die meisten Menschen nicht, ihm mit "sanften" Methoden (wie beispielsweise dem Verzicht auf Zigaretten oder einer Umstellung der Ernährungsgewohnheiten) beikommen zu können. Stattdessen möchten sie den Tumor mit einer hochdosierten Chemotherapie oder Bestrahlungen "besiegen".

Die Naturheilkunde aktiviert die Selbstheilungskräfte

Die alternative Therapie der verschiedenen Krebserkrankungen unterscheidet sich davon. Ziel einer Alternativen und Naturheilkunde-Therapie ist es immer, den Körper so zu versorgen und zu "stärken", dass dieser mit der Erkrankung von alleine fertig wird. Übrigens ist das jetzt auch genau das, was die "neue Schul-Krebsmedizin" fördern will. Naja... es wird ja auch endlich einmal Zeit.

Dieser Beitrag geht nur sehr oberflächlich auf die verschiedenen Möglichkeiten ein, wird aber ständig erweitert.

Ganz wichtig zu wissen ist: Als Patient können Sie durch grundsätzliche Veränderungen Ihres Lebensstils das Abwehrsystem des Körpers stärken! Wesentlich dabei sind Ihre Ernährungsgewohnheiten. Sie können durch eine ausgewogene und gesunde Ernährung und geeignete "Nahrungsergänzung" das Allgemeinbefinden und die Verträglichkeit der medizinischen Therapien erheblich verbessern.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie doch einfach meinen kostenlosen Praxis-Newsletter an:

Ernährung

Die Entstehung von Krebs hängt mit den Ernährungsgewohnheiten zusammen. Vegetarische Kost und Ballaststoffe sind ein wichtiger Teil der Krebs-Prophylaxe. So lautet eine landläufige Meinung, die auch wissenschaftlich bewiesen ist. Aber wie sieht es aus, wenn bereits eine maligne Tumor-Erkrankung ausgebrochen ist? Hat die Ernährung dann noch einen Einfluss auf die Lebenserwartung? Diese Fragen versuchten Wissenschaftler in einer Langzeitstudie zu beantworten. Federführend war die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Meng Yang von der Harvard T.H. Chan School of Public Health in Boston. Sie und ihre Kollegen veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Arbeit im März 2015.

Die über 900 Studienteilnehmer waren seit durchschnittlich 5 Jahren an Prostata-Krebs erkrankt. Deren Schicksal verfolgten Dr. Meng Yang und ihr Team über einen Zeitraum von 10 Jahren. Parallel dazu ermittelten die Forscher die Ernährungsgewohnheiten der Patienten. Dabei konnten sie zwei Ernährungs-Typen herausarbeiten: Der eine kennzeichnete sich durch viel Obst, Gemüse und Fisch sowie Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte („Gesundesser“). Der andere war charakterisiert durch mehr Fleisch und fettreiche Milchprodukte sowie geschälte Zerealien („Fettesser“).

Nach Abschluss der Erhebung waren etwa ein Drittel der Studienteilnehmer verstorben. Die Bostoner Forscher konnten nun die Todesursachen mit den Ernährungsgewohnheiten korrelieren. Die Ergebnisse sind eindeutig: In 10 Jahren starben fast 3 mal mehr Fettesser als Gesundesser an ihrer Krebserkrankung. Das Risiko an anderen Krankheiten oder durch weitere Umstände zu sterben war bei den Fettessern doppelt so hoch. Gesunde Ernährung verlängert also das Leben von Patienten mit Prostata-Krebs. Fraglich bleibt allerdings, ob sich die Ergebnisse der Studie auf andere Krebsarten übertragen lassen. Trotzdem wurde wieder erhärtet, wie sinnvoll gesunde Ernährung ist.

Es gibt zahlreiche weitere Studien zur Ernährung und Krebs, wie zum Beispiel: Mehr Bewegung und gesundes Essen erhöhen die Überlebenschance für Brustkrebs-Patientinnen.

Die Fakten und Daten sind da. Ärzte die ihren Patienten den Rat geben "weiter so wie bisher Essen zu können", begehen meiner Ansicht nach einen Kunstfehler.

Ich rate daher dringend dazu: Meiden Sie vor allem raffinierte Kohlenhydrate, Nüsse und Fruchtsäfte, kein Schweinefleisch, keine Milch, kein Geräuchertes und kein Gegrilltes wegen der als gefährlich geltenden Pökelsalze.

Die Öl-Eiweiß-Kost nach J. Budwig kann ich nur empfehlen. Lesen Sie auch unbedingt meinen Beitrag: Fasten gegen Krebs.

Gemüse gegen Krebs ist wichtig. Greifen Sie verstärkt zu: Knoblauch, Lauch, Frühlingszwiebel, Rosenkohl, Wirsing, Rote Beete, Spinat, Weißkraut, Spargel, Brokkoli, Blumenkohl, Zwiebel, Radicchio, Aubergine, Rotkohl, grüne Bohnen, Stangensellerie, Kartoffeln, Chinakohl, Fenchel, Zucchini.

Ein im New England Journal der Medizin erschienener Beitrag zählt 55 Erkrankungen auf, bei denen Gluten eine Rolle spielt. Dazu gehören neben den Krebs, Erkrankungen wie Demenz, Migräne, Nervenentzündungen, Autoimmunerkrankungen und Depressionen. Mehr zum "Glutenproblem" finden Sie in meinem Beitrag zur Zöliakie und zur Glutenintoleranz.

Weitere hochinteressante Artikel:

Heilpilze

Reishi scheint vor einer Tumorbildung, und damit vor der Entstehung von Krebs, zu schützen.

Heilpflanzen

Es gibt einige Heilpflanzen, denen eine gewisse Wirkung bei Krebserkrankungen zugeschrieben wird. Für das Mistelkraut liegen z.B. positive Studiendaten (positive Monographie der Kommission E) vor. Gute Erfahrungen liegen auch mit folgenden Heilpflanzen vor: Mutterkraut, Krallendorn-Wurzelrinde, Lapachorinde, Venusfliegenfallenkraut, Weihrauch, grüner Tee. Und vor allem das Curcumin (Bestandteil der Gelbwurz, Curcuma longo), ist seit einigen Jahren immer bekannter geworden. Curcumin hemmt bestimmte Schritte der Karzinogenese und hemmt die Ausbreitung des Tumors durch die Unterstützung des Apoptose-Programms und Hemmung der Angiogenese.

Zur Unterstützung des Immunsystems und damit der körpereigenen Krebsabwehr eignet sich der Tee bzw. das ätherische Öl der Eberraute (Artemisia abrotanum). Das Kraut des Korbblütlers beinhaltet die antioxidativ wirksamen Polyphenole Sinapin-Säure, Rutin, Quercetin, Ferula-Säure und Patuletin, daneben Gerbsäuren und Bitterstoffe sowie Sabinen, Fenchen, Davanol, Davanon, Hydroxydavanon, Cumarin, Rutin und das Alakloid Abrotin. Die sekundären Pflanzenstoffe haben insgesamt einen positiven Einfluss auf die Aktivität der Killerzellen und anderer Lymphozyten. 

Mehr zum Thema Heilpflanzen bei Krebserkrankungen finden Sie u.a. in folgenden Beiträgen: Heilpflanzen gegen Krebs oder in meinem kurzen Blogbeitrag Heilpflanzen gegen Krebs.

Weitere Pflanzen, die hilfreich sein können oder sollen: Papaya oder Zitronengras.

Unverzichtbar sind für mich in einer (begleitenden) Therapie auch immer sogenannte Leberprotektiva, also Heilpflanzen die die Leber entlasten und schützen. Mehr dazu unter Leberwerte.

Hildegard von Bingen

Wasserlinsen-Elixier: 20 g Wasserlinsen, 6 g weißer Pfeffer, 5 g Ingwerwurzel, 25 g Zimtrinde, 2 g Salbeiblätter, 2 g Fenchelsamen, 1 g Rainfarnkraut, 70 ml abgeschäumter Honig, 14 g Blutwurzelblätter, 20 g Ackersenf, 14 g Labkraut, 1 Liter Weißwein. Dieses Elixier ist ziemlich schwer herzustellen, daher kaufen Sie es besser fertig in einer Hildegard-Apotheke. Mit diesem Elixier wird eine Kur mit 6 Flaschen durchgeführt: nach dem Aufstehen und vor dem Schlafengehen nimmt man1 Likörglas (20 ml). Diese Kur wird u.a. als das Mittel "angepriesen", wenn alles andere nichts bringt.

Homöopathie

Kritiker sprechen der Homöopathie sowieso jede Wirkung ab. Erstaunlicherweise wurden aber gerade mit homöopathischen Mitteln Effekte bei Brustkrebszellen im Labor beobachtet. In meinem Beitrag: Homöopathie gegen Krebs, gehe ich darüberhinaus auf einige weitere interessante Aspekte ein.

Vitalstoffe

Im Bereich der Vitalstoffe (Orthomolekulare Medizin) werden Sie eine Flut von Hinweisen finden, die bei Krebs helfen sollen. Sie werden seitens Ärzten, Heilpraktikern und "Vitaminverkäufern" so viel unterschiedliche Meinungen hören, dass Sie irgendwann aufgeben werden und das Thema Vitalstoffe "abhaken" werden. Und genau das halte ich für einen großen Fehler! Alleine dieses Thema würde ein Buch umfassen, deswegen beschränke ich mich hier nur auf einige Verweise zu verschiedenen Beiträgen, die ich bereits verfasst habe. 

Antioxidantien in der Onkologie: Es gibt keinen Hinweis, dass die Antioxidantien in Nahrungsergänzungen die Effekte einer Chemotherapie negativ beeinflussen. Dies fand das Journal „Cancer Treatment Reviews“. Im Gegenteil, Antioxidantien scheinen die Überlebensraten, den therapeutischen Effekt auf den Tumor und das Tolerieren der Therapie zu verbessern.

Beta-Glucane scheinen bei verschiedenen Tumorarten die eigene Immunantwort zu steigern. Im Zellversuch löst zum Beispiel ß-Glucan aus Pilzen bei Krebszellen den Zelltod aus und wirkt durch Vitamin C noch stärker. Vermutlich induziert Glucan speziell in den Krebszellen oxidativen Stress, der zur Apoptose führt.

Das Vitamin D wird in den letzten Jahren zunehmend (auch im Zusammenhang mit Krebs) erwähnt. Zum Beispiel Vitamin D bei Darmkrebs. Mehr dazu in meinem Buch: Die Vitamin D Therapie.

Ein hochinteressantes "Mittel" ist meiner Ansicht nach Modifiziertes Citruspektin (MCP). Die Wirkung von modifiziertem Citruspektin auf den Körper wurde bereits in zahlreichen Studien untersucht und scheint einige bemerkenswerte Effekte zu haben. Dabei hat MCP seine krebshemmende Wirkung bislang bei den unterschiedlichsten Krebsarten gezeigt, darunter Prostatakrebs, Darmkrebs, Leberkrebs, Brustkrebs und Hautkrebs.

Weitere Vitalstoffe, die günstig bei Krebserkrankungen sein können: Vitamin C (beliebt als sogenannte Hochdosis-Vitamin-C-Infusionen), Resveratrol. Manche Therapeuten empfehlen auch neben dem Vitamin C weitere Infusionslösungen mit Multivitaminen / Polyvitamine wie z.B. mit Cernevit.

Selen ist für ein ausbalanciertes Immunsystem wichtig, weil es  für oxidative Prozesse benötigt wird. Die in Deutschland vorherrschende Aufnahme von 30 μg bis 40 μg täglich gilt als zu gering. Daher sollten Krebspatienten unbedingt eine optimale Versorgung mit dem Spurenelement sicherstellen. Gute Quellen sind tierische Eiweiße. Eine Supplementierung ist empfehlenswert, wenn ein Blutserum-Gehalt von 100 bis 140 μg/l durch die Ernährung nicht erreicht werden kann. Eine halbjährliche Überwachung des Blut-Parameters ist sinnvoll.

Und noch eins: Die Gabe von Melatonin bei Krebs kann zu einem Stillstand des Wachstums von Krebszellen führen, was auf eine direkte Wirkung des Melatonins auf das Krebsgeschehen schließen lässt.

Zum Bereich der Orthomelkularen Medizin ist die Rede von Dr. Joel D. Wallach aus dem Jahr 1992 legendär; im folgenden ein Auszug daraus:

Im September 1992 haben das National Cancer (Krebs) Institut und die Harward Medical School eine Studie durchgeführt - und dabei erfanden sie eine "Antikrebsernährung". Diese Studie wurde in China unternommen, und zwar in einer Region mit der höchsten Krebsrate. In dieser Studie wurden 290.000 Probanden untersucht. Was die Mediziner taten, war ganz einfach: sie gaben ihnen die doppelte Menge an Vitaminen und Mineralien, die doppelte Menge von dem was die RDA, das ist in Deutschland so wie die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung), empfiehlt. Und das ist immer noch eine geringe Menge. Die eine Gruppe bekam zum Beispiel Vitamin C. Die empfohlene Menge der RDA sind 60 mg, es wurde verdoppelt auf 120 mg - eine Menge, die man in Amerika kaum kaufen kann, unter 500 mg gibt es gar kein Vitamin C mehr. Ein Herr Namens Dr. Linus Pauling nebenbei (2-facher Nobelpreisträger) behauptet, wenn Sie Krebs verhindern wollen, müssen Sie 10.000 mg täglich einnehmen. Wollen sie mal schmunzeln? Alle Ärzte, die vor 35 Jahren mit ihm darüber gestritten haben, sind bereits tot. Heute ist Linus Pauling 94 Jahre alt, arbeitet 7 Tage die Woche 14 Stunden pro Tag. Also, bei den Probanden wurde die Empfehlung der RDA verdoppelt - nicht passierte. Dasselbe bei dem doch als hochgiftig angesehenen Vitamin A - es passierte nichts. Genau so bei Zink, Riboflavin, dem Spurenelement Molybdän: In einer Gruppe allerdings hatten sie einen großartigen Erfolg. In dieser Gruppe bekamen die Probanden drei Vitalstoffe zusammen: Vitamin E, Beta-Carotin und Selen. Und zwar die dreifache RDA-Dosierung. Wenn auch nur ein halbes Prozent Verbesserung in jedem ernährungswissenschaftlichen oder pharmakologischen Experiment erreicht wird, gilt es als großer Erfolg. Die Artikel werden veröffentlicht. In einer Gruppe bekamen die Probanden z. B. Selen über einen Zeitraum von 5 Jahren: Der Tod von jedwelcher Ursache auch immer - wurde um 9 % reduziert.. Jeder 10,. der statistisch in dieser Zeit gestorben wäre, überlebt. In Bezug auf Krebs, egal welcher Art, überlebten 13, die ansonsten gestorben wären. Und am bedeutsamsten ist, dass der Krebs, nämlich der Magenkrebs und Speiseröhrenkrebs, der in der Hinan-Provinz am meisten verbreitet war, sich auf 21 % verringerte. Ihr Arzt hätte Ihnen hiervon eine Fotokopie schicken sollen, schließlich ist Krebs die Todesursache Nr. 2 in den USA. Wenn er Ihnen schon nicht den Ratschlag gibt, Antioxidantien (Vitamine) zu sich zu nehmen, so hätte er Ihnen wenigstens die Information zukommen lassen können, damit Sie sich Ihr eigene Meinung bilden.

Auszugsweise Übersetzung des Vortrags von Dr. Joel D. Wallach "Dead Doctors Don’t Lie" aus dem Jahre 1993, Quelle: Wissenschaft unzensiert, 2002

Säure-Basen-Haushalt

Erkenntnisse zur der Bedeutung des Säure-Basen-Haushalts bei Krebspatienten:

  • Der durchschnittliche pH-Wert von Tumorgewebe liegt bei 6,7 
  • Tumorzellen zeigen sich relativ unempfindlich gegen pH-Absenkungen 
  • Das Wachstumsoptimum von Tumorzellen ist in Richtung eines niedrigen pH-Wertes verschoben. Tumorzellen können sogar unter pH 6,0 wachsen 
  • Krebszellen verlieren unter Azidose und Hypoxie das p53 Gen und damit ein Apoptosesignal (Selbstzerstörung). 
  • Ein niedriger pH-Wert verschlechtert die Wirkung der Chemotherapie sowie Strahlentherapie. 

(Quelle: Michael Martin vom Labor GANZIMMUN AG in Mainz)

Mehr zum Thema auch im Beitrag:

Zahnstörfeld

Tote Zähne (z.B. durch Zahnwurzelbehandlungen) stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind bedenklich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

Sonstiges

Chronische Entzündungsherde (Mandeln, Zähne, Nebenhöhlen, Narben) sollten unbedingt saniert, beziehungsweise entstört werden.

Mehr Informationen zu Krebs finden Sie auf der Internetseite: www.Hoffnung-bei-Krebs.com, ebenso im Blog-Beitrag: Naturheilmittel gegen Nebenwirkungen der Chemotherapie

Im Beitrag 5 Tipps gegen Krebs finden Sie Maßnahmen, die Sie sofort umsetzen können.

Etwas was ich auf jeden Fall prüfen würde: Darmpilze. Mehr dazu in meinem Beitrag: Candida Albicans und Krebs.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 15.01.2019 aktualisiert.