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Antibiotika

Segen und Fluch der Antiobiotika...

An den Antibiotika scheiden sich die Geister: die einen halten diese für einen Segen, andere meinen, dass diese viel zu häufig verordnet werden und selbst Krankheiten produzieren.

Eigentlich ist das Penizillin ein richtiges "Naturheilmittel", weil es aus den Wirkstoffen eines Pilzes gewonnen wird.

Leider wurde dieses "Wundermedikament" in den letzten 60 Jahren zu einem der am meisten missbrauchten Mittel.

Dabei ist es ein Mittel, dass wirklich "gesund" machen kann - eine Tatsache, die mir von keinem weiterem Medikament, dass in der Schulmedizin eingesetzt wird bekannt ist.

Wenn Sie ein Medikament kennen, dass wirklich "gesund" macht, schreiben Sie mir bitte! Alle anderen Medikamente behandeln nur Symptome.

Zu viele Antibiotika...

Ein Problem der Antibiotika ist schlicht und ergreifend ein ZU VIEL.

Frei nach dem Motto: viel hilft viel, wurden seit den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts Antibiotika gegen alles und jeden verordnet.

Bereits in den 80er Jahren wurde in den USA u.a. festgestellt, dass in der Hälfte der Fälle:

  • ein Antibiotikum nicht notwendig war
  • das falsche Antibiotikum verschrieben wurde oder
  • die Dosierung des Antibiotikums falsch verordnet wurde

Antibiotika wirken nicht...

Das Hauptproblem neben dem "zuviel" und auch den falschen Verordnungen ist, dass Antibiotika gegen Krankheiten verschrieben werden, gegen die Antibiotika gar nicht wirken.

Trotzdem werden Antibiotika gegen alle möglichen Infektionen verschrieben, obwohl bereits Medizinstudenten im ersten Semester WISSEN, dass Antibiotika gegen Viren NICHT WIRKEN.

Die häufigsten Infektionskrankheiten mit denen wir konfrontiert werden sind aber Erkältungen und Infektionen der Atemwege. Bei Kindern werden bei einer Mittelohrentzündung fast immer von den Ärzten ein Antibiotikum verordnet - OBWOHL die allermeisten Fälle von alleine ausheilen. Trotz der Menge von Antiobiotika die verordnet werden, haben die Fälle von Mittelohrentzündung bei Kindern zugenomen, vor allem bei Kindern unter drei Jahren.

Schuld sind nicht nur die Ärzte an dieser Entwicklung, die bei jeder Art von Entzündung erst einmal ein Antibiotikum verordnen... sozusagen "für alle Fälle" - denn: schließlich will man ja eine Hirnhautentzündung bei den Kindern (als mögliche Komplikation) verhindern.

Jahrzehnte der "Drohmedizin" nach dem Motto: "Wenn Sie das nicht ihrem Kind geben, handeln Sie grob fahrlässig" und Apelle in der Art wie: "Wollen Sie nicht das Beste für Ihr Kind?" haben auch die Mütter "erzogen".

Und so sind es heute auch die Mütter, die in der Praxis sitzen und für Ihr Kind ein Antibiotikum wollen.

Antibiotika zur "Beruhigung" der Patienten...

Im folgenden zwei Beispiele von Erkrankungen, die ich öfter in der Praxis sehe: Die Mittelohrentzündung bei Kindern und die Blasenentzündung bei Erwachsenen. 

1991 titelte eine Ärztezeitschrift (das MIMS Magazin in den USA) mit der Überschrift:

"Otitis Media: Können Sie aufhören Rezepte nur wegen der Mutter zu verschreiben?"

Ein Problem ist, dass viele Ärzte Antibiotika verordnen, BEVOR sie WISSEN, dass es wirklich notwendig ist.

Zum Beispiel ist gar nicht sicher erwiesen, dass Bakterien die Ursache einer Mittelohrentzündung sind. Studien zeigen, dass in 75% aller Fälle eine wiederholte Antibiotikatherapie die Bakterien "töten" kann, aber nicht die Flüssigkeit im Mittelohr beseitigen kann. Das ist zum Beispiel ein deutlicher Hinweis darauf, dass Bakterien nicht das Problem sein können. Ich kenne allerdings nur sehr sehr wenige Kinderärzte, die sich darüber Gedanken machen.

Nächstes Beispiel: Blasenentzündung.

Auch bei einer Blasenentzündung wird fast immer scheinbar schon "reflexartig" ein Antibiotikum verordnet. Dabei ist nur in der Hälfte aller Fälle das Bakterium Escherichia Coli vorhanden.

Bevor wir zum nächsten Punkt übergehen... Können Sie folgende Frage beantworten:

Wenn Bakterien wie Escherichia Coli für Blasenentzündungen verantwortlich sein sollen... - und wenn Frauen häufiger Blasenentzündungen haben sollen, weil ihre Harnröhre kürzer ist als beim Man...

Warum haben dann Säuglinge die eine Windel tragen so selten eine Blasenentzündung?

Schließlich liegen die ja in ihrem eigenen Kot, in dem es vor diesen Bakterien nur so wimmelt?

Wenn Sie hierzu eine Antwort haben: hinterlassen Sie diese doch bitte im Kommentar im Blog unter: Blasenentzündung und Antibiotika

Die Nebenwirkungen der Antibiotika

Viele Ärzte machen sich leider zu wenige Gedanken um die langfristigen Folgen einer häufigen Antibiotikatherapie.

Allgemein wird "geglaubt", dass die Nebenwirkungen sich nur auf ein paar Magenprobleme, Darmprobleme oder eine Pencillinallergie beschränkt.

Aber ein Blick in entsprechende Studien zeigt wesentlich gefährlichere Nebenwirkungen der Antiobitika, wie zum Beispiel Gelbfärbung der Zähne bei Kindern (Tetracycline), Leberfunktionstörungen (Neomycin), Knochenmarksdepression (Chloramphenicol).

Die wirklich gefährlichen Nebenwirkungen der Antibiotika

Nebenwirkungen wie eben beschrieben könnten wir noch abtun unter: "Wo gehobelt wird fallen Späne".

Wirklich bedenklich ist die Art und Weise, wie Antibiotika das Immunsystem selbst beeinflussen.

Erstens kennen wir in keinster Weise die langfristigen Auswirkungen einer wiederholten Antibiotikatherapie. Das Beispiel der Mittelohrentzündungen bei Kindern (weiter oben) zeigt, dass die Erkrankungen nicht WENIGER, sondern MEHR wurden. Leider werden diesbezüglich überhaupt keine Studien durchgeführt - jedenfalls sind mir keine bekannt.

Es gibt aber "Beobachtungen". So ist zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen der vermehrten Antibiotikagabe und dem Syndrom der Hyperaktivität bei Kindern zu beobachten.

(Mehr zum Thema im Artikel des Naurheilkunde-Blog: Zu viele Antibiotika für Kinder?)

Zweitens: Wußten Sie, dass bereits das drei oder vier Antibiotikatherapien Sie in eine CHRONISCHE KRANKHEIT befördern können?

Das wirkliche Problem der Antibiotikatherapie ist, dass Antibiotika nicht zwischen "bösen" und "guten" Bakterien unterscheiden. In Ihrem Darm leben aber Milliarden von Bakterien, auf deren Hilfe Sie angewiesen sind.

Nach einigen Antibiotikatherapien ist Ihre Bakterienkultur im Darm mehr oder weniger "ruiniert". Danach übervölkern Pilze wie zum Beispiel Candida Albicans und andere Hefeformen und Schimmelpilze den Darm. Lesen Sie hierzu mehr unter dem Stichwort: Darmpilze. Häufig leiden auch viele Frauen in der Folge auch an einem Scheidenpilz.

Die Gifte die diese Pilze produzieren und aussenden, können u.a. die T-Lymphozyten hemmen. Die T-Lymphozyten sind die wichtigsten "Suchen-und-Zerstören-Zellen" in Ihrem Körper.

Die Schwächung dieses Systems hat eine weitreichende Folgen! Magenprobleme und Darmprobleme sind noch die geringsten Probleme.

Gravierender sind Hormonstörungen, Allergien, Schuppenflechte oder Multiple Sklerose. Weitere Probleme im Zusammenhang mit Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, Reizdarm und Krebsleiden werden diskutiert.

Wenn Sie Ihren Arzt auf diese Zusammenhänge ansprechen werden Sie in den allermeisten Fällen nur ein "Kopfschütteln" ernten.

Aber es gibt auch Lichtblicke: Im Jahr 2003 hatte ich eine Unterhaltung mit dem Chefarzt der Uni-Kinderklinik in Kiel (sein Name ist mir leider entfallen). Sein Maßgabe zur Antibiotikatherapie: Kinder bis 14 Jahren sollten Antibiotika grundsätzlich nur als Infusion erhalten, wegen der gravierenden Nebenwirkungen bezüglich der Darmflora.

Diese Empfehlung steht leider im krassen Gegensatz zu dem was in den allermeisten Kinderarztpraxen passiert... 

Was sind Antibiotika?

Der Begriff Antibiotika stammt aus dem altgriechischen und bedeutet übersetzt: „gegen das Leben“. Dem gegenüber stehen Probiotika: "für das Leben"

Ein Antibiotikum ist ein Medikament, das zur Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten verwendet wird. Gegen virale Infektionen sind Antibiotika nutzlos. 

Antibiotika hemmen oder töten das Wachstum von Mikroorganismen. 

Bei Antibiotika handelt es sich um niedermolekulare Stoffwechselprodukte, die von Bakterien oder Pilzen natürlich gebildet werden. Medikamente, die eine antimikrobielle Wirkung aufweisen, d. h. die in der Natur nicht in der Form vorkommen und gentechnisch oder synthetisch hergestellt werden, werden auch als Antibiotika bezeichnet.

Die Wirkung von Antibiotika wird in drei Arten unterschieden.

Bei der bakteriziden Art werden die Bakterien getötet, sind jedoch noch physisch vorhanden.

Die bakteriolytische Art tötet die Bakterien und dadurch werden die Zellwände aufgelöst.

Bei der bakteriostatischen Wirkweise werden die Bakterien, an ihrer Vermehrung gehindert.

Mit "pflanzlichen Antibiotika" sind nicht das chemische Antibiotikum (= gegen das Leben) gemeint, sondern vielmehr Pflanzen oder pflanzliche Essenzen, die uns gegen schädliche Bakterien helfen.

Wobei man sagen muss, dass Bakterien nicht an sich schlecht sind, sondern nur dann, wenn diese versuchen unserem Körper zu schaden..

siehe auch: Viruserkrankung - Streptokokkeninfektion - Antibiotikaresistenz - Rekonvaleszenz

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und alternative Therapieverfahren, die als mögliche Alternative zu einer Antibiotika-Therapie in Frage kommen können.

Ernährung

Auf einem basischen Milieu haben Erreger weniger Chancen. Genau nach dem Motto: Der Erreger ist nichts, das Milieu ist alles!

Urtinktur
(Frischpflanzentropfen)
Sonnenhut (Echinacea purpurea)
Orthomolekular-Medizin 2 - 4 g Vitamin C
Heilpflanzen

Pflanzliche "Antibiotika" sind:

Propolis
Knoblauch
Teebaumöl
Wilder Indigo
Bartflechte
Myrrhe
Thuja
Salbei
Ringelblume

Säure-Basen-Haushalt Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert. In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.
Auf einem basischen Milieu haben Erreger weniger Chancen. Genau nach dem Motto: 
 Der Erreger ist nichts, das Milieu ist alles!
Spagyrik Kapuzinerkresse
Sonstiges Knoblauch wirkt antibakteriell und antimykotisch (gegen Pilze). Wenn Sie täglich eine Zehe ganz schlucken, riecht kein Mensch etwas davon, aber Ihr Körper wird davon provitieren.