Grippe (Influenza)
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Grippe und Erkältungskrankheiten sind Viruserkrankungen, von denen einige Menschen ständig, andere selten bis
nie betroffen sind. Auch der individuelle Umgang des Körpers mit der Grippe ist sehr unterschiedlich: Manche
kämpfen wochenlang mit schweren Symptomen, andere genesen quasi über Nacht, indem sie die Krankheit praktisch im
Schlaf „ausschwitzen“.
Grippeviren sind extrem wandlungsfähig, Grippewellen in ihren erkennbaren Symptomen entsprechend
unterschiedlich: Bauchgrippen mit Schwächegefühl und Durchfall, Schnupfen, Angina und Bronchitis bis zur
Lungenentzündung können als Ausformungen der Grippe in Erscheinung treten.
Ein jeweiliges Virus, ein störendes Antigen, wird durch seine jeweiligen Antikörper bzw. immunkompetenten
Lymphozyten definiert. Antigene besitzen so genannte antigene Determinanten zur Reaktion mit den Immunprodukten,
wie etwa bei der Antigen-Antikörperreaktion.
Der Mediziner Dr. Johann Georg Schnitzer weist in seinen Publikationen auf die zahlreichen Möglichkeiten hin,
sich unter Verzicht auf ein Übermaß an Medikamenten gegen Grippe zu schützen.
Gegen Grippe impfen lassen? Grippemittel einnehmen?
Viren verändern rasant ihre Gestalt, - was im einen Winter hochaktuell war, kann schon im nächsten Frühjahr zum
wertlosen Impfstoff werden. Bei vielen Grippe-Kombipräparaten überwiegen die Nebenwirkungen den tatsächlichen
Nutzen. Und die nebenwirkungsreichen Antibiotika wirken bei bakteriellen Infektionen, nicht jedoch bei Viruserkrankungen.
Wie sagt man dann der Grippe den Kampf an?
Ein bloßes Vorhandensein von Grippeviren im Körper bedeutet nicht, dass man an Grippe erkrankt. Eine gesunde
Abwehr ist sehr wohl imstande, diese Eindringlinge unschädlich zu machen, noch bevor sie sich überhaupt vermehren.
Eine geschwächte Immunabwehr hingegen ist eine willkommene Einladung an die
Erreger: Auf einem geeigneten Nährboden können sie ungehinderte Vermehrung betreiben, - die Grippe ist da. "Le
germe n'est rien, le terrain est tout!" (Der Keim ist nichts, der Nährboden alles) urteilte der französische
Arzt und Physiologe Claude Bernard (1813-1878) bereits im 19. Jahrhundert.
Dennoch wird mancherorts sogar die generelle Existenz von Viren angezweifelt: Gensequenzen aus der Nahrung, etwa
durch den Verzehr von Geflügel- oder Schweinefleisch bevölkern demnach die menschlichen Zellen. Artspezifische
Hyaluron-Säuren, schwefelhaltige Bausteine des Bindegewebes, die mit dem Verzehr von Fleisch aufgenommen werden,
sollen außerdem die Abwehr-Reaktionen unseres Immunsystems hervorrufen. Letzteres wird über den Umstand belegt,
dass es während einer Grippeerkrankung zu einer Zunahme an Hyaluronidase innerhalb des Bindegewebes kommt: Das
Gewebe wird quasi „verflüssigt“ und ausgeschieden, nach der Genesung zeigt sich das Bindegewebe straffer als
zuvor.
Außerdem erleiden sich von Schweinefleisch ernährende Sportler, aber auch andere Menschen schneller Risse von Sehnen und
Bändern, - schuld sind nach Ansicht mancher meiner Kollegen die Bestandteile des schwefelreichen, weichen
Schweinebindegewebes, die mit der Nahrung aufgenommen wurden.
Epidemien auf dem Vormarsch
Einig ist man sich allerdings über die Bedeutung des Nährbodens für die Entwicklung von Grippeerkrankungen und
-epidemien. So forderte die Grippeepidemie von 1917 bis 1918 30 Millionen Tote. Während der Lebensmittelknappheit
im Ersten Weltkrieg zeitigte ein unterschiedlicher Umgang der Dänen wie der Deutschen mit dieser Problematik
gravierende Folgen: Während drei Millionen Dänen Getreide und Kartoffeln verzehrten, statt sie an die Schweine zu
verfüttern, ernährte man sich in Deutschland von Schweinefleisch und den wenig eiweißreichen Zuckerrüben. Der
dänische Schweinebestand dagegen ging um ein Fünftel zurück, die Sterblichkeit unter den Dänen um 17 Prozent.
Heute geht man davon aus, dass Grippeviren in Schweinen und in Geflügel quasi übersommern, - die Zellen des
Atmungsbereichs des Schweins verfügen über Rezeptoren für Viren der Vogelgrippe ebenso wie für Influenzaviren beim
Menschen. Infiziert man sich mit beiden Virentypen, ist mit einer Kombination des genetischen Materials beider zu
rechnen: Geboren sind neue, extrem gefährliche Virenarten.
Man könnte meinen, diese weitreichenden Erkenntnisse und Erfahrungen wären von der Wissenschaft aufgegriffen
worden - weit gefehlt. Stattdessen entwickelte man nebenwirkungsbelastete, unzureichend wirksame Grippeimpfungen.
Die deutschen 300.000 Opfer der Epidemie von 1917/18 hatten also praktisch den Nährboden Schweinefleisch und den
bedrohlichen Grippevirus zu sich genommen, Mangelernährung und Impfversuche hatte ihr Übriges getan.
Auch im Herbst 1999 wurde vor einem neuartigen, Grippetypus, verursacht durch mutierte Geflügelviren, gewarnt,
der sich über den globalen Flugverkehr rasant ausbreiten sollte und den ein Drittel aller Infizierten nicht
überlebte. Der Herbst 2005 brachte eine neue Epidemie: Die Vogelgrippe, die sich von Asien
vermutlich über infizierte Zugvögel verbreitete. Aus der Türkei wurden Grippefälle des Befalls durch H5N1 bekannt,
wirkliche Bedrohung oder nur Medienhype zur Vermarktung neuer Grippemedikamente und -impfstoffe? Wie sollte ein
schwer infiziertes Tier in der Lage sein, noch mehrere Tausend Kilometer zurückzulegen?
Auch bei anderen Formen der Infektion spielt der Nährboden eine wichtige Rolle: Der Forscher und Arzt Max von
Pettenkofer (1818-1901) trank eine Lösung mit aktiven Cholerabakterien, ohne anschließend krank zu werden, während
Leprakranke pflegende Ärzte und Krankenschwestern selten an Lepra erkranken. Eine Ernährungsumstellung bewirkte
darüber hinaus ein beschleunigtes Abheilen der Lepra-Geschwüre, wie Dr. Schnitzer mittels einer Studie in den
1980er Jahren in Sri Lanka belegt. Dennoch verbleibt die Lepra-Heilung fest in den Händen der Pharmaindustrie, die mit den bazillenbekämpfenden, die Geschwulste jedoch kaum vermindernden
Lepramedikamenten z. B. in Äthiopien jährlich über eineinhalb Millionen Euro umsetzt.
Kinderlähmung ist ein weiteres Beispiel: Experten in den USA empfahlen eine zuckerfreie,
vorbeugende Diät, die im Feldversuch erfolgreich erprobt wurde; Neuerkrankungen gingen deutlich zurück. Trotzdem
setzte sie sich nicht durch: Man verabreichte die Schluckimpfung, Zucker blieb marktfähig.
Die Tamiflu-Kampagne spricht für sich: In vielen Ländern wurde dieses in den Medien hochgelobte, aber
nebenwirkungsreiche Mittel reißend abgesetzt. Wenn Sie das Thema Tamiflu interessiert, lesen Sie unbedingt meinen
Beitrag: Tamiflu - begehrt aber
wirkungslos? und: Die Tamiflu - Lüge

Im folgenden finden Sie Hilfe und Hausmittel aus
der Naturheilkunde und der Alternativmedizin, die bei einer Grippe oder grippalem
Infekt in Frage kommen.
AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel |
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie
basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln
durchgeführt. Eine beginnende Erkältung oder Grippe ist
immer ein energetischer „Leere-Zustand“, deshalb ist es sinnvoll, den Ort des Geschehens warm zu
halten. Auf dem Höhepunkt der Grippe finden wir jedoch einen „Fülle-Zustand“. Dann muss man
kühlen.
|
| Ernährung |
Eine gesunde, artgerechte Ernährung schafft die nötigen Voraussetzungen:
Naturbelassenes wird verzehrt, Denaturiertes und stark Erhitzes und Oxidiertes gemieden.
Hinsichtlich der Anatomie seines Gebisses gehört der Mensch zu den Fruivoren, den Essern von
leistungssteigernden, gesunden Samen, Früchten und Wurzeln; seine Nahrung sollte daher u. a.
aus Hülsenfrüchten, Wurzelgemüsesalaten, Nüssen und Obst bestehen (vgl.
Schnitzer-Intensivkost, Schnitzer-Normalkost).
Meiden Sie daher: Nahrungsmittel und Zubereitungen wie
• isolierte Kohlenhydrate, Auszugsmehl und Industriezucker
• raffinierte, extrahierte Produkte wie Säfte und Trockenfrüchte,
• tierische Nahrungsmittel wie Fleisch, Wurst, Geflügel, Fisch und Muscheln,
• Eier, Milch, Käse
• sowie genveränderte Nahrung
Zwingen Sie sich auf keinen Fall zum Essen. Ein paar Tage überleben Sie sicher
ohne Essen. Meiden Sie auf jeden Fall Süßigkeiten, Weißmehlprodukte und Schweinefleisch,
sowie Käse und Milchprodukte.
Essen Sie Obst: z.B. einen geschälten Apfel und Möhren (evtl. gedünstet). Ein
gutes Hausmittel ist auch eine Hühnerbrühe, aber nur frisch gekocht - keine Tütensuppen! Am
besten auch keines dieser Hybrid-Turbo-Masthühner, sondern ein "normal" gewachsenes. So etwas
bekommt man eigentlich nur auf einem Markt.
Warum geht der Appetit zurück? Das Lymphsystem im Bauchraum
wird für die Ausscheidung ungewollter Substanzen gebraucht. Flüssigkeiten wie Nasensekret,
Schleim und Schweiß werden in akuter Reaktion ausgeschieden. Sie sollten jetzt sehr viel
mineralarmes Wasser oder schweißtreibenden Lindenblütentee trinken. Auch Einläufe mit Wasser auf Körpertemperatur können die Ausscheidungsvorgänge
unterstützen.
|
Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen) |
Je 20 ml Salbei, Weiden, Thymian, Sonnenhut,
Huflattich.
|
| Homöopathie |
speziell dazu lesen Sie unter: Homöopathie bei Grippe, Erkältung und Fieber
|
| Orthomolekular-Medizin |
Empfohlene Tagesdosis:
5g - 10g Vitamin C (Ascorbinsäure) in Wasser auflösen und trinken, jedoch nicht
abends, weil Sie dann vielleicht nicht schlafen können. Die Vitamin C Menge können Sie so
lange erhöhen, bis sich ein leichter Durchfall einstellt. Ein
Tipp ist auch: Apfelstücke mit Vitamin C bestreuen.
Auch hilfreich: Colostrum und Probiotika
|
| Sanum Therapie |
Quentakehl D5 Tropfen und Notakehl D5 Tropfen jeweils 2 mal 10 Tropfen täglich. Sanuvis: 3 mal
20 Tropfen täglich
Sanukehl Serra D6 Tropfen zwei mal 5 Tropfen täglich einreiben oder einnehmen.
Rilvora Komplex: täglich zwei mal 10 Tropfen in die Ellenbeuge einreiben.
Wenn die Grippe nicht richtig ausheilen will zusätzlich Utilin S D6 täglich einmal 5 Tropfen
einreiben.
|
| Säure-Basen-Haushalt |
Die Grippe entwickelt sich nur in einem sauren Milieu (siehe Übersäuerung).
|

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 14.07.2011 aktualisiert.

|