Rheumatismus - rheumatische Erkrankungen - Rheumatischer Formenkreis

Volkskrankheit Rheumatismus - Rheumatische Erkrankungen im Spiegel der Naturheilkunde und der Alternativmedizin

Grundsätzliches zum Rheumatismus

Rheumatismus ist ein Sammelbegriff für die verschiedensten Beschwerden in den Muskeln, Gelenken, Sehnen, Schleimbeuteln und anderen Teilen des Bewegungsapparates. Es gibt drei große Rheumagruppen:
1. Die entzündlichen Gelenkbeschwerden, die Arthritis.
2. Die degenerativen Gelenkbeschwerden, wie zum Beispiel die Arthrose.
3. Das Weichteilrheuma = Myalgie oder auch Fibromyalgie.
Vom Weichteilrheuma sind vor allem Nacken, Schulterblatt, Rücken- und Gesäßmuskeln betroffen. Gelenkrheumatismus macht sich normalerweise zuerst in den Knie- und Fingergelenken bemerkbar.

Die klassische Therapie mit Schmerzmitteln (zum Beispiel Dolormin) und anderen Medikamenten bringen nur eine Erleichterung der Symptome - keine Heilung. Meiner Erfahrung nach ist eine Heilung fast aller rheumatischer Erkrankungen möglich; dies Bedarf für die allermeisten Patienten eine Umstellung zahlreicher, liebgewonnener Gewohnheiten, vor allem im Bereich der Ernährung.
 

Mögliche Ursachen

Eiterherde an den Zahnwurzeln (meist wurzelbehandelte), Mandeln, Kiefer- und Stirnhöhlen.  Bakterienherde gelangen über die Lymph- und Blutbahn in den Körper. Schon oft hat das Ziehen eines „toten“ Zahnes schlagartige Besserung gebracht. Rheumatismus jeder Form entsteht nicht von heute auf morgen. Es ist meistens ein jahrelanger Prozess, in dem der Körper versucht, die überschüssige Säure loszuwerden. Schließlich lagert er sie ein und dann tut’s weh!

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Rheumatismus in Frage kommen.

Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie Bezugsquellen.

Ernährung

Von zahlreichen Schulmedizinern hören Sie nichts darüber, dass Ihre Ernährung die allermeisten rheumatischen Erkrankungen entscheidend beieinflusst. Das entscheidende Stichwort ist auch hier das Thema: Übersäuerung.

Meiden Sie bei allen Arten von Entzündungen vor allem Schweinefleisch, denn es enthält u.a. die Arachidonsäure, die eine wichtige Rolle im Entzündungsgeschehen spielt. Ebenso keine Weißmehlprodukte, Zucker, Süßigkeiten im allgemeinen. Verzichten Sie auch weitgehend auf Eier und auf Milch.

Ich weiß, dass die meisten Rheumatiker dies als glatte Zumutung betrachten, weil deren Speiseplan genau aus diesen Nahrungsmitteln besteht.

Versuchen Sie als Einstieg in eine neue Ernährungsweise einmal Heilfasten. Zahlreiche Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Webseite: www.Gesund-Heilfasten.de.

Auch als Heilmethode ist das Heilfasten ausgezeichnet geeignet - vor allem bei rheumatischen Erkrankungen.

Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen)
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
40 ml Weidenrinden, je 20 ml Brennnessel, Löwenzahn und Zinnkraut.
Gemmo-Therapie Bis zur Besserung stündlich 1-2 Stöße Bergföhren-Knospenmazerat oder Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum) in den Mund sprayen.
Medizinische Massagen Massagen fördern die Durchblutung und den Stoffwechsel. Dadurch kann eine Linderung der Schmerzen erreicht werden.
Orthomolekular-Medizin Grünlipp-Muschelextrakt mit Glykosaminoglykane (GAG), ergänzt mit Vitamin E, Ingwer und Yucca
Phytotherapie

Mineralien ausgleichend: Bambou, Maisgrannen, Blasentang, Schachtelhalm, Haifischknorpel, Dolomit, Lithotam.
Bei Schmerzen
: Silberweide, Wiesenkönigin, Esche, Haifischknorpel.
Zur Entschlackung über die Leber: Artischocken, Teufelskralle, Boldo, Löwenzahn.
Zur Entschlackung über die Nieren: Birke, Quecke, Heide, Berufskraut, Lindensplint, Löwenzahn, Stechwinde, Schachtelhalm, Maisgrannen, Goldrute, Chlorella Algen

Grünlippmuschel-Extrakt regeneriert Gelenkknorpel und Bindegewebe. Auch
Schwarzkümmelöl kann hier sehr hilfreich sein. Weihrauch ist eine empfehlenswerte Nahrungsergänzung speziell bei chronischentzündlichen Erkrankungen. 

Säure-Basen-Haushalt Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.  
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.

Schüssler-Salze Schüssler-Salze Nr.5
Magnesium phosphoricum D6  3x 2-3 Tabl.

Schüssler-Salze Nr.7
Kalium phosphoricum D6  3x 2-3- Tabl.

Schüssler-Salze Nr.3
Ferrum phosphoricum D12 3x 2-3 Tabl.

 

Zahnstörfeld Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

 

 

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Die Autoren von NaturHeilt.com sind DIE ZWEI

Die Zwei sind:

Hermann Kaufmann
- Naturarzt -

und

R. Gräber
Heilpraktiker und
Gesundheitspädogoge
der Sebastian-Kneipp-Akademie

Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker

Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Ernährung