Borreliose
Borreliose - Hilfe aus der Natur und
Alternativmedizin
Die Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die durch einen Zeckenstich übertragen
wird. Jährlich infizieren sich ca. 60.000 Menschen in Deutschland mit dem Borreliosevirus.
Die Symptome sind sehr vielfältig und werden oft im Anfangsstadium nicht mit Borreliose in Verbindung gebracht.
Die Infektion kann sich je nach Stadium mit Fieber, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen, Gelenkentzündungen,
Nervenschmerzen, Lähmungen und Gefühlsstörungen sowie in seltenen Fällen mit einer Herzbeutelentzündung bemerkbar
machen.
Der Nachweis dieser Infektionskrankheit erfolgt indirekt über einen Antikörpernachweis im Blut. Die Antikörper
sind jahrelang im Blut nachweisbar und ein Indiz dafür, dass der Körper irgendwann einmal mit den
Krankheitserregern in Kontakt gekommen ist. Etwa 50% der Borreliose-Infektionen verlaufen jedoch ohne jeglichen
Symptome.
Da sich die Borreliose mit vagen und unspezifischen Symptomen manifestiert, vermuten zunehmend mehr Menschen bei
sich hinter scheinbar unerklärlichen Krankheitssymptomen wie Müdigkeit und
Abgespanntheit, Schlafstörungen und unklaren Beschwerden eine
Borreliose-Infektion.
So erhalten viele vermeintliche Borreliose-Patienten immer wieder Antibiotika, um eine
angebliche Infektion mit diesen Krankheitserregern zu bekämpfen, während die eigentliche Krankheitsursache im
Dunkeln bleibt.
Unterscheiden muss man auch zwischen der akuten bakteriellen Infektion der
Borreliose, die mit Antibiotika behandelt wird, solange sich die Bakterien noch im Körper befinden und unter den
Folgeerscheinungen einer Borreliose-Infektion.
Die Bakterien können Folgeerkrankungen wie Arthrose an Gelenken oder Nachfolgeschäden
an der Haut und Nerven hinterlassen. Diese Folgeerkrankungen lassen sich nicht mit Antibiotika behandeln, da sich
zu diesem Zeitpunkt keine Borreliose-Bakterien mehr im Körper befinden, die durch Antibiotika unschädlich gemacht
werden könnten.
Entscheidend ist auch die Abklärung anderer möglicher Krankheitsbilder, die ähnliche Symptome wie Gelenkbeschwerden und Nervenentzündungen verursachen wie
beispielsweise Rheuma oder Multiple Sklerose.
Während der Borreliose-Bund Deutschlands von ca. einer Million chronischer Borreliose-Fälle in
Deutschland ausgeht, relativieren die auf Borreliose spezialisierten Mediziner der Uniklinik Göttingen die
tatsächliche Zahl der chronischen Borreliose-Erkrankungen auf ein Minimum.
Entscheidend ist (nach deren Meinung): bei Vorliegen eines klinischen Krankheitsbildes (Symptome des
Patienten), mittels einer gründlichen Untersuchung den Verdacht auf eine chronische Borreliose-Erkrankung zu
bestätigen oder zu widerlegen und nicht für alle unklaren oder scheinbar unerklärlichen Krankheitssymptome das
Krankheitsbild chronische Borreliose verantwortlich zu machen.
Da die Borreliose in verschiedenen Krankheitsstadien abläuft erfordert diese auch eine differenzierte
herangehensweise. Während im Akutstadium (Stadium 1) die Antibiotika-Therapie der Schulmedizin wirksam ist, versagt
diese in den Folgestadien.
Warum? Nun, von besonderer Bedeutung für die chronische Borreliose sind zellwandfreie Formen der Borrelien
(CWD, cell wall deficiency syndrom), die das Immunsystem nicht ausreichend erkennen kann.
Nach meiner Erfahrung und der zahlreicher Kollegen läßt sich eine fortgeschrittene Borreliose ausschließlich
über eine biologische Therapie heilen - und zwar vollständig.
Ihre Meinungen und Erfahrungen mit dem Thema Borreliose interessieren nicht nur mich, sondern auch viele weitere
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