Borreliose

Borreliose - Hilfe aus der Natur und Alternativmedizin

von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge

Die Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die durch einen Zeckenstich übertragen wird. Jährlich infizieren sich ca. 60.000 Menschen in Deutschland mit dem Borreliosevirus.

EXKURS: Bevor wir aber zu Symptomen und Therapien kommen eine Anmerkung zur Entstehung der Borreliose. Es ist fast schon nicht mehr bekannt, dass die Borreliose eine Erkrankung ist, die als biologische Waffe während des zweiten Weltkriegs von den Deutschen entwickelt wurde. Borrelia burgdorferi wurde auf Zecken übertragen und diese im damaligen Yugoslawien ausgesetzt. Die Zecken haben sich aber nicht bewährt, da die Erkrankung zu langsam voran schreitet. Deshalb haben wir vor allem in Südeuropa eine so hohe Durchseuchung mit Borrelien. Nur im Nordosten (u.a. in Schweden gibt es ebenfalls eine so hohe Durchseuchung der Zecken aus nicht ganz geklärten Gründen). Die Amerikaner forschten angeblich bis in die 60er Jahre in einem Labor vor der Ostküste der USA. Ein Hurricane setzte die Zecken frei und brachte diese an die Ostküste. In den USA handelt es sich auch um andere Borrelien als in Europa.
Diese Zusammenhänge werden im Buch: Lab 257: The Disturbing Story of the Government's Secret Plum Island Germ Laboratory, von Michael C. Carroll beschrieben. Diese Information zur Quelle erhielt ich von einem Vereinsmitglied des Borreliose Informations- und Selbshilfevereins München e.V. Siehe auch: Wikipedia, Erich Traub (en.wikipedia.org/wiki/Erich_Traub)
So, nun weiter zur Borreliose...

Die Symptome sind sehr vielfältig und werden oft im Anfangsstadium nicht mit Borreliose in Verbindung gebracht. Die Infektion kann sich je nach Stadium mit Fieber, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen, Gelenkentzündungen, Nervenschmerzen, Lähmungen und Gefühlsstörungen sowie in seltenen Fällen mit einer Herzbeutelentzündung bemerkbar machen.

Der Nachweis dieser Infektionskrankheit erfolgt indirekt über einen Antikörpernachweis im Blut. Die Antikörper sind jahrelang im Blut nachweisbar und ein Indiz dafür, dass der Körper irgendwann einmal mit den Krankheitserregern in Kontakt gekommen ist. Etwa 50% der Borreliose-Infektionen verlaufen jedoch ohne jeglichen Symptome.

Da sich die Borreliose mit vagen und unspezifischen Symptomen manifestiert, vermuten zunehmend mehr Menschen bei sich hinter scheinbar unerklärlichen Krankheitssymptomen wie Müdigkeit und Abgespanntheit, Schlafstörungen und unklaren Beschwerden eine Borreliose-Infektion.

So erhalten viele vermeintliche Borreliose-Patienten immer wieder Antibiotika, um eine angebliche Infektion mit diesen Krankheitserregern zu bekämpfen, während die eigentliche Krankheitsursache im Dunkeln bleibt.

Unterscheiden muss man auch zwischen der akuten bakteriellen Infektion der Borreliose, die mit Antibiotika behandelt wird, solange sich die Bakterien noch im Körper befinden und unter den Folgeerscheinungen einer Borreliose-Infektion.

Die Bakterien können Folgeerkrankungen wie Arthrose an Gelenken oder Nachfolgeschäden an der Haut und Nerven hinterlassen. Diese Folgeerkrankungen lassen sich nicht mit Antibiotika behandeln, da sich zu diesem Zeitpunkt keine Borreliose-Bakterien mehr im Körper befinden, die durch Antibiotika unschädlich gemacht werden könnten.

Entscheidend ist auch die Abklärung anderer möglicher Krankheitsbilder, die ähnliche Symptome wie Gelenkbeschwerden und Nervenentzündungen verursachen wie beispielsweise Rheuma oder Multiple Sklerose.

Während der Borreliose-Bund Deutschlands von ca. einer Million chronischer Borreliose-Fälle in Deutschland ausgeht, relativieren die auf Borreliose spezialisierten Mediziner der Uniklinik Göttingen die tatsächliche Zahl der chronischen Borreliose-Erkrankungen auf ein Minimum.

Entscheidend ist (nach deren Meinung): bei Vorliegen eines klinischen Krankheitsbildes (Symptome des Patienten), mittels einer gründlichen Untersuchung den Verdacht auf eine chronische Borreliose-Erkrankung zu bestätigen oder zu widerlegen und nicht für alle unklaren oder scheinbar unerklärlichen Krankheitssymptome das Krankheitsbild chronische Borreliose verantwortlich zu machen.

Da die Borreliose in verschiedenen Krankheitsstadien abläuft erfordert diese auch eine differenzierte herangehensweise. Während im Akutstadium (Stadium 1) die Antibiotika-Therapie der Schulmedizin wirksam ist, versagt diese in den Folgestadien.

Warum? Nun, von besonderer Bedeutung für die chronische Borreliose sind zellwandfreie Formen der Borrelien (CWD, cell wall deficiency syndrom), die das Immunsystem nicht ausreichend erkennen kann.

Nach meiner Erfahrung und der zahlreicher Kollegen läßt sich eine fortgeschrittene Borreliose ausschließlich über eine biologische Therapie heilen - und zwar vollständig.

Ihre Meinungen und Erfahrungen mit dem Thema Borreliose interessieren nicht nur mich, sondern auch viele weitere Leser. Hinterlassen Sie doch bitte einen Kommentar hier im Blog zum Thema Borreliose. Klicken Sie einfach hier.

 Dieser Beitrag wurde letztmalig am 05.7.2011 aktualisiert.

 

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