Neuralgien gehören mit zu den
schmerzhaftesten Leiden überhaupt. Es
sind Reizungen der peripheren
Nervenendigungen. Sie können Vorboten
einer Nervenentzündung (Neuritis) sein.
Die häufigste Form ist die
Trigeminus-Neuralgie. Dies ist ein
dreigeteilter Gesichtsnerv. Betroffen ist
meist der Wangen-Ast und dies einseitig.
Es gibt auch die Hinterhaupt-Neuralgie
(Occipital-Neuralgie), die vom
Hinterhaupt über den Schädel zieht. Sie
ist meist doppelseitig. Auch an Armen,
Beinen, Unterbauch und Leiste können
Neuralgien auftreten.
Diese Therapieform ist bestens
geeignet, Energien wieder zum fließen zu
bringen. Sie basiert auf der
Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln
durchgeführt. Mein Kollege Hermann Kaufmann
ist APM Therapeut und schreibt dabei speziell
zu Nervenschmerzen: "Ich selber habe einem
Patienten, dem selbst eine Operation nicht
geholfen hat mit der APM helfen können. Er
ist die meiste Zeit beschwerdefrei, nur ab
und zu verspüre er ein kurzes Zwicken. Was
habe ich gemacht? Ich habe den
Dickdarm-Meridian immer und immer wieder
tonisiert. Interessanterweise hat er keine
Berührung auf der linken Wange toleriert, das
Stäbchen zur Tonisierung jedoch
problemlos!"
Am sinnvollsten ist es, wenn Sie zu
Beginn der Behandlung ein paar Fastentage einlegen.
Eine Verstopfung muss
sofort behandelt werden, um die Belastung mit
Darmgiften auszuschließen.
Verboten sind: alle Genussgifte, Kochsalz (nur
minimale Mengen), Zucker und
Schweinefleisch.
Lassen Sie sich aus folgenden
Urtinkturen eine Mischung herstellen: 40 ml
Johanniskraut, 30 ml Silberweide, 20 ml
Kamille und 10 ml Arnika. Eine andere
Komposition ist folgende: 40 ml
Johanniskraut, 30 ml Weidenrinde, 20 ml
Kamille und 10 ml
Melisse.
Täglich 2 dl Holundersaft, mit
Wasser verdünnt, trinken. Das im
Holundersaft enthaltene Vitamin J ist bei
neuralgischen Erkrankungen von größter
Wichtigkeit.
Nach dem Essen folgenden
Kräutertee trinken:
Johanniskraut, Holunderblüten,
Spierstaudenblüten, Weidenrinde und
Kamillenblüten zu gleichen Teilen.
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und
säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so
genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr
Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr
Organismus übersäuert.
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf
dieser Seite befolgen.
Tote Zähne stören grundsätzlich den
ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen
sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen
in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren
lassen.
Sonstiges
Kümmelsamen in
ein Stoffsäckchen einnähen, in warmem
Wasser anfeuchten und auf die schmerzende
Stelle legen. Mit einer Wärmeflasche
zudecken.
Mischen Sie Brennnesselgeist im Verhältnis von
1:5 mit Apfelessig und massieren die betroffene
Stelle damit ein.