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Nervenschmerzen (Neuralgie)

Grundsätzliches

Neuralgien gehören mit zu den schmerzhaftesten Leiden überhaupt. Es sind Reizungen der peripheren Nervenendigungen. Sie können Vorboten einer Nervenentzündung (Neuritis) sein. Die häufigste Form ist die Trigeminus-Neuralgie. Dies ist ein dreigeteilter Gesichtsnerv. Betroffen ist meist der Wangen-Ast und dies einseitig. Es gibt auch die Hinterhaupt-Neuralgie (Occipital-Neuralgie), die vom Hinterhaupt über den Schädel zieht. Sie ist meist doppelseitig. Auch an Armen, Beinen, Unterbauch und Leiste können Neuralgien auftreten.

Mögliche Ursachen

Neuralgien können aus den verschiedensten Ursachen auftreten: Alkohol, Bandscheibendegeneration, Blutarmut, Diabetes, Entzündungsherde an Zähnen, Mandeln oder Nebenhöhlen, Erkältung, Grippe, Infektionen, Malaria, Narben, Nikotin, Prellungen, Rheuma, Sitzen auf kalter Unterlage, Verletzungen, Verwachsungen, Gürtelrose, Wechseljahresbeschwerden.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Nervenschmerzen in Frage kommen.

Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie Bezugsquellen.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Diese Therapieform ist bestens geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt. Mein Kollege Hermann Kaufmann ist APM Therapeut und schreibt dabei speziell zu Nervenschmerzen: "Ich selber habe einem Patienten, dem selbst eine Operation nicht geholfen hat mit der APM helfen können. Er ist die meiste Zeit beschwerdefrei, nur ab und zu verspüre er ein kurzes Zwicken. Was habe ich gemacht? Ich habe den Dickdarm-Meridian immer und immer wieder tonisiert. Interessanterweise hat er keine Berührung auf der linken Wange toleriert, das Stäbchen zur Tonisierung jedoch problemlos!"
Ernährung Am sinnvollsten ist es, wenn Sie zu Beginn der Behandlung ein paar Fastentage einlegen. Eine Verstopfung muss sofort behandelt werden, um die Belastung mit Darmgiften auszuschließen.

Verboten sind: alle Genussgifte, Kochsalz (nur minimale Mengen), Zucker und Schweinefleisch.
Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen)
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
40 ml Johanniskraut, 30 ml Silberweide, 20 ml Kamille und 10 ml Arnika. Eine andere Komposition ist folgende: 40 ml Johanniskraut, 30 ml Weidenrinde, 20 ml Kamille und 10 ml Melisse.

Phytotherapie

Täglich 2 dl Holundersaft, mit Wasser verdünnt, trinken. Das im Holundersaft enthaltene Vitamin J ist bei neuralgischen Erkrankungen von größter Wichtigkeit.

Nach dem Essen folgenden Kräutertee trinken: Johanniskraut, Holunderblüten, Spierstaudenblüten, Weidenrinde und Kamillenblüten zu gleichen Teilen.

Säure-Basen-Haushalt Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.

Zahnstörfeld Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

Sonstiges Kümmelsamen in ein Stoffsäckchen einnähen, in warmem Wasser anfeuchten und auf die schmerzende Stelle legen. Mit einer Wärmeflasche zudecken.

Mischen Sie Brennnesselgeist im Verhältnis von 1:5 mit Apfelessig und massieren die betroffene Stelle damit ein.


Ausgleichend und insgesamt sehr entspannend wirkt eine Fußrefelexzonenmassage.