Kreislaufprobleme und Kreislaufschwäche - Symptome und
Therapie
Worum geht es eigentlich?
Bei Kreislaufproblemen und Kreislaufschwäche geht es um erst einmal um den Kreislauf, bzw. das
Kreislaufsystem.
Das Kreislaufsystem des menschlichen Organismus setzt sich aus dem Herzen und den Blutgefäßen (Arterien, Venen
und Kapillaren) zusammen.
Es dient der Versorgung des Körpers mit Blut, wobei das Herz ca. 100.000 Mal pro Tag schlägt, das Blut dabei
über die Gefäße transportiert wird und so Sauerstoff und lebensnotwendige Nährstoffe zu ihren Zielorten gelangen
können.
Ein ausgewogener Kreislauf wird besonders durch einen physiologischen Blutdruck ausgedrückt, der um die 120/60
mmHg liegt.
Symptome von Kreislaufproblemen
Kreislaufprobleme oder Kreislaufbeschwerden zeigen sich in erster Linie durch einen Abfall des Blutdrucks
(Hypotonie = Blutdruck < 100/60 mmHg) sowie einer "Schwächung des Kreislaufs".
Es handelt sich hierbei um Symptome unterschiedlicher Ursachen.
So können verschiedene Nahrungsmittel wie z.B. Kaffee, Alkohol, fettiges und stark salzhaltiges Essen und
verschiedene Medikamente den Kreislauf beeinflussen.
Auch Stress, körperliche Anstrengung, psychische Belastung, Bewegungsmangel,
Nikotin-Konsum (Rauchen), Flüssigkeitsmangel sowie Klimawechsel und starke
Sonneneinstrahlung können sich negativ auswirken, den Blutdruck senken und die typischen Anzeichen eines
Kreislaufproblems hervorrufen.
Hier zeigen sich besonders Schwindel (bis hin zu kurzen Absencen – „man sieht
Sterne“), Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Konzentrationsstörungen und
Leistungsabfall, sowie eine gewisse Müdigkeit, Erschöpfung, Reizbarkeit, innere Unruhe, blasse Haut, kalte Hände und Füße. Der Betroffene hat
u.U. bereits morgens beim Aufstehen Probleme und fühlt sich trotz ausreichender Schlafphase wie „gerädert“.
Die durch die genannten Ursachen ausgelösten Kreislaufbeschwerden sind meist nur von kurzer Dauer. Häufig
wiederkehrende oder lange andauernde Probleme können Anzeichen einer Erkrankung des Körpers sein. Die
verursachenden Auslöser (z.B. Hypothyreose, Herzprobleme, Nierenprobleme) sind
mannigfaltig und sollten ärztlich abgeklärt werden.
Daneben können Menschen auch von Geburt an unter Kreislaufproblemen leiden. Hier liegen weder beeinflussende
Ursachen noch Erkrankungen vor. Von Seiten der Schulmedizin gibt es leider oft nur zu hören, dass der
Betroffene lernen muss, durch unterstützende Maßnahmen (z.B. Umstellung der Ernährung) mit diesem Problem zu leben.
Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei
Kreislaufschwäche in Frage kommen.
Diese Therapieform ist bestens geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie
basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt. Diese Therapie ist sinnvoll
um einen allgemeinen Ausgleich wiederherzustellen.
Die meisten Menschen atmen nur sehr flach, mit etwa 1 Liter. Die Lunge fasst aber etwa 3
Liter. Also, atmen Sie tief durch, aber mehr als nur ein mal! Setzen Sie sich aufrecht hin, die
Füsse gut am Boden. In dieser entspannten Haltung atmen Sie tief ein, halten die Luft kurz an und
atmen geräuschvoll aus. Den Rest der Luft pressen Sie mit Hilfe der Bauchmuskulatur aus den
Lungen. (Das Ausatmen ist das Wichtigste, einatmen tut es von selbst.) Diese Atemübung machen Sie
10mal hintereinander, und das zwei mal am Tag.
Wassertreten und Taulaufen. Wechselduschen bringen den Kreislauf in Schwung. Sauna
bei max. 60oC (Sanarium). Dazu tägliches Trockenbürsten morgens nach dem
Aufstehen.
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte
pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus
übersäuert.