warum die sog. "moderne" Schmerztherapie der Schulmedizin in einer Sachgasse steckt
welche Mittel aus dem Bereich der Naturheilkunde und Alternativmedizin zur Verfügung stehen
Grundsätzliches
Migräne wird durch abnormale Verengung und Erweiterung der empfindlichen Blutgefässe im Kopf
verursacht. Ein Auslöser lässt zuerst die Blutgefässe enger werden, was zum Symptom der Migräne führt,
normalerweise eine Veränderung der Wahrnehmung. Anschließend dehnen sie sich wieder aus, was Kopfschmerz, Übelkeit und Licht- bzw. Lärmempfindlichkeit
auslöst. Soweit die Ursachenbetrachtung in der
Schulmedizin.
Die klassische Therapie mit Schmerzmitteln (zum
Beispiel Dolormin) und anderen Medikamenten
bringen zwar eine Erleichterung im akuten Stadium, sind aber keine sinvolle Therapie bei chronischen Schmerzen, von den Nebenwirkungen einer langfristigen Medikamenteneinnahme
ganz abgesehen.
Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts kamen
die ersten Triptane zur Behandlung der Migräne auf den
Markt.
Das Pharmaunternehmen Glaxo war das Erste, welche das
Sumatriptan als revolutionären "Durchbruch" feierte.
Anmerkung: Ist Ihnen schon einmal aufgefallen,
wie oft Sie den Begriff "revolutionär" im Bereich der Medizin gehört
haben?
Mittlerweile gibt es zahlreiche Berichte, die die
anfängliche Euphorie der Triptantherapie erheblich dämpften: Schmerzen im Brustbereich,
erhöhter Blutdruck in Lunge und Herz, Arterienkrämpfe am Herzen. Fälle von Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen
und Beschwerden wie bei Angina Pectoris wurden bekannt.
Das Hauptproblem der
Triptantherapie scheint aber folgendes Problem zu sein, wie in einer Studie in Deutschland
gezeigt wurde (British Medical Journal, 1994; 308: 113):
Patienten erreichten
nach neun Monaten der Einnahme einen Punkt, an der diese das Mittel Sumatriptan täglich einnehmen mussten, um das
erneute Auftreten der Kopfschmerzen zu vehindern.
Der Hersteller Glaxo bestreitet, dass es irgendwelche Beweise
für eine Abhängigkeit gibt und weißt daraufhin hin, dass das Medikament nicht zur täglichen "Dauerbehandlung" oder
Vorbeugung geeignet sei.
Wenn Sie dieses Argument noch nicht überzeugt hat, dann
vielleicht dieses:
Wissenschaftler der Klinik für Neurologie des
Universitätsklinikums Münster konnten in einer Studie 2009 zeigen, dass die
Neurolgen und Fachärzte bei der Behandlung ihrer eigenen Migräne mit akuten und vorbeugenden Medikamenten viel
zurückhaltender sind, als sie es ihren Patienten empfehlen. So nahmen nur etwa 50 Prozent der
Studienteilnehmer selbst Medikamente (Triptane) gegen ihre Migräne, obwohl sie in fast allen Fällen ihren Patienten
solche Medikamente verschrieben hatten.
Obwohl die Therapie in der Naturheilkunde nicht
einfach ist, ist diese für mich die Einzige wirkliche Alternative. Hierzu muss man sich zuerst einmal auf die Suche
nach der wirklichen Ursache für die Migräne machen.
Sprache der
Symptome
Achten Sie darauf, nach welchem oder vor welchen Ereignis die Migräne auftritt. Das kann Ihnen
einen Hinweis darauf geben, ob vielleicht in Ihrem Umfeld etwas nicht stimmt. Zu den am tiefsten sitzenden
Ursachen gehören sicher die "seelischen" Probleme, an die oft nicht heranzukommen ist, weil die Patienten es
nicht zulassen...
Mögliche
Ursachen
Es gibt mehrere Erklärungsmodelle für die Ursachen einer Migräne.
A) Stress, Krankheit, Ungleichgewichte im Nährstoffhaushalt.
Seelische Ursachen sind nicht auszuschließen und sollten deshalb auch in Betracht gezogen werden. Die „Pille“
kann auch Migräne auslösen.
C) Eine Möglichkeit die auch immer
wieder übersehen wird: Darmpilze und eine atrophische
Darmschleimhaut (Leaky-Gut-Syndrom).
D) Fehlstellungen der oberen
Halswirbelsäule: vor allem des ersten und zweiten Halswirbels.
E) Eine weitere Ursache ist eine mögliche "Schwäche" der Gallenblase. In der Naturheilkunde sprechen wir hier von der sog. chologenen
Migräne.
F) Ungleichgewichte in der "Hormonachse" und
Stoffwechselprobleme. Hierzu gehört vor allem die Art der Migräne, die im
Zusammenhang mit der Menstruation bei Frauen steht. Siehe hierzu auch unter dem Stichpunkt: Frauenkrankheiten und Regelschmerzen
Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei Migräne in Frage kommen.
Diese Therapieform (basierend auf der Traditionellen
Chinesischen Medizin), ist bestens geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen.
Die Meridian-Kopfübergänge durch arbeiten, damit die gestaute Energie wieder abfließen kann:
Dünndarm-Blase, Dreifacherwärmer-Gallenblase, Dickdarm-Magen.
Liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde können Bachblüten
helfen. Bachblüten lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders damit umzugehen und
bringen sie einer Lösung näher. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen
stellen.
Das sollten Sie meiden: Koffein,
kupferhaltige Lebensmittel (Schokolade, Nüsse, Schellfisch, Weizenkeime), Laktose kann
Laktose-Intoleranz (Milchprodukte) ebenfalls Migräne auslösen, Natriumglutamat
(Geschmacksverstärker in industriellen Esswahren), Nitrite in Wurstwaren, Vasoaktive Amine
erweitern die Blutgefässe und können ebenfalls Migräne auslösen (Rotwein, reifer Käse, saure
Sahne, Bananen, Schweinefleisch, Zwiebeln).
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen: Lavendel-Tinktur 20 ml, Erdrauch-Tinktur 20 ml,
Rosmarin-Tinktur 20 ml, Pestwurz-Tinktur 20 ml, Melissen-Tinktur 20 ml
Bei Migräne herrscht üblicherweise ein
Energiestau im Kopf. Klassische Massagen sollten deshalb unterlassen werden. Das Reiben an den
Schläfen bringt in diesem Fall nur vermeintlich Linderung. Sehr effektiv ist aber die Schmerztherapie nach
Liebscher-Bracht.
Mutterkraut (Tanacetum parthenium) enthält Wirkstoffe, die die Freisetzung des Botenstoffs
Serotonin verringern. Ein Übermass an Serotonin kann Migräne auslösen. Trinken Sie über den Tag
verteilt 3 Tassen Tee oder nehmen Sie 3 x 1 Kapsel.
Bei den ersten Anzeichen lösen Sie einen gestrichenen Teelöffel Natron in
einem Glas warmem Wasser (2 dl) und trinken diese Mischung in einem Zug. Atmen Sie
langsam und vor allem atmen Sie gut aus.
Magnesium phosphoricum Nr. 7 je 7 Tabletten in heißem Wasser
auflösen (als sog. Heiße Sieben) und langsam trinken, dabei gut den Mund ausspülen
(Mundschleimhäute)
C0-C1, C1-C2 sind die häufigsten Fehlstellungen, die wir bei der Migräne finden.
Diese können durch eine gezielte Manuelle Therapie oder Chiropraktik beseitigt werden.
Tote Zähne stören grundsätzlich den
ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen
Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen. Probleme mit Weisheitszähnen können auch für Migräne
verantwortlich sein.
Sonstiges
Schmerztagebuch: Eine häufige Empfehlung um die Ursache herauszufinden ist ein sog. "Migräne-Buch". Notieren Sie
immer nach einem Anfall, was Sie vorher gegessen haben, was Sie getan haben, was vorgefallen
ist (seelischer Aspekt), Wetterverhältnisse und dergleichen.
Entspanunng: Lernen Sie ein Entspannungsverfahren, dass dauerhaft
eine Umstellung im vegetativen Nervensystem herbeiführt. Beispiel: Autogenes Training
Weitere Beschwerden und Krankheiten finden Sie auch unter der entsprechenden
Buchstabengruppe: