Wie Sie Ihre Abwehrkräfte steigern und das Immunsystem stärken

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Lösen Sie sich von dem Irrglauben, dass die Ursache für Krankheiten nur Viren oder Bakterien seien. In diesem Beitrag geht es nämlich vor allem darum, wie Sie Ihr Immunsystem so ankurbeln, dass Sie widerstandsfähiger werden - auch gegen Mikroben.

Unsere Schulmedizin ist unter anderem deshalb in der Sackgasse, weil sie zum größten Teil immer noch von den falschen Grundlagen ausgeht.

Die "Keimtheorie" spielt dabei immer noch eine wesentliche Rolle. Der Keimtheorie zufolge werden viele Krankheiten durch Bakterien oder Viren verursacht.

Man "steckt sich also an" und wird krank. Gegen den Erreger wird dann mittels Medikamenten vorgegangen. Diesem Denkmodell zufolge ist Krankheit eine Art "Schicksal" - schließlich "kann man ja nichts dafür", dass man sich "angesteckt" hat.

Diese Denkweise ist eine Sackgasse und einer der größten Irrtümer unserer heutigen Medizin.

Wissenschaftler und Experten wissen heute längst, dass in unserem Körper pfundweise Bakterien existieren. Diese Bakterien helfen uns unter anderem bei der Verdauung, oder aber sie sind das Resultat oder Auslöser einer Krankheit - nicht die Ursache.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum nicht alle Mitglieder einer Familie oder einer Firma eine Erkältung bekommen, obwohl sich sicherlich fast alle angesteckt haben müßten? Der Ansteckungstheorie zufolge müssten alle Hausärzte bei einer Erkältungswelle ebenfalls krank sein, denn die haben die Kranken mit der Infektion ja jeden Tag um sich.

Nein. Die Lösung ist unser eigenes Immunsystem. Wenn Ihr Immunsystem "auf Zack" ist, haben Infektionen (egal ob mit Viren oder Bakterien) keine Chance."

Der Vollständigkeit wegen, möchte ich aber dennoch auf einige Krankheiten eingehen, die ein geschwächtes Immunsystem begünstigen:

Medizinische Gründe für ein geschwächtes Immunsystem

Wie ich bereits oben andeutete: Das menschliche Immunsystem dient der Abwehr vieler als schädlich für den Organismus (= Antigene) eingestufter Substanzen.

Dieser Abwehrmechanismus basiert dabei auf einem Zusammenspiel verschiedener Strukturen (die uns aus der Schulmedizin bekannt sind), sowie bereits mit der Geburt ausgeprägten Schutzmechanismen.

Zu diesen Schutzmechanismen zählen unter anderem:

  • spezielle Enzyme,
  • die Haut,
  • Säuren (z.B. im Magen),
  • die pH-Wert-Regulation,
  • Flimmerhärchen (z.B. im Respirationstrakt) sowie
  • die verschiedenen Sekrete und Ausscheidungen (z.B. Speichel, Harnsäure).

Die spezielle Immunabwehr geht auf die Anwesenheit von Thrombozyten (Blutplättchen), Leukozyten (weiße Blutkörperchen) und Proteinen zurück. Dabei sind Milz, Thymus, das Knochenmark sowie das gesamte lymphatische System für die Ausprägung verantwortlich.

Um beispielhaft zu zeigen, wie wunderbar unser Immunsystem an die Abwehr von Krankheitserregern angepasst ist, hier ein erst kürzlich entdeckter Mechanismus: In der Milz befinden sich einige ganz spezifische Fresszellen, die eindringende Viren nicht wie üblich durch die Bildung der Substanz Interferon an der Vermehrung hindern, sondern diese sogar absichtlich herbeiführen. Obwohl dies auf den ersten Blick völlig paradox wirkt, scheint es doch nötig zu sein, um effektiv gegen die Erreger vorzugehen. Denn nur dann, wenn eine ausreichende Menge der Viren in der Milz vorhanden sind, entwickelt sich die erworbene Immunantwort auf die jeweiligen Erreger in optimalen Maßen.

Dabei müssen Sie auch keine Angst haben, die so vermehrten Viren könnten eine gefährliche Erkrankung auslösen. Denn die Milz ist wie eine Zwiebel in vielen verschiedenen Schichten aufgebaut. Viren, die sich in den Fresszellen im Innern des lymphatischen Organs vermehren, werden sofort von den anderen Abwehrzellen unschädlich gemacht, bevor sie die äußere Schicht erreichen können (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22101728).

Durch eine Schwächung des Immunsystems können Bakterien, Viren oder andere schädigende Stoffe allerdings leichter in den Körper eindringen und diesen angreifen (krank machen).

Die Ursachen für ein geschwächtes Immunsystem sind vielfältig und lassen sich nicht immer auf eine Krankheit zurückführen. Aber einige treten als deren Folge auf.

Auslöser für viele Immundefizite sind Allergien, vor allem "versteckte" Allergien. Eigentlich harmlose Substanzen oder auch Verbindungen (z.B. Blütenpollen, Nahrungsbestandteile, Nüsse, Seife, Latex) führen zu einer Folge von Immunreaktionen, die den Körper schwächen und zu den typischen Symptomen wie z.B. Niesen, Husten oder tränenden Augen führen. Bei chronischer Ausprägung entstehen daneben auch viele Störungen, die auf den ersten Blick nicht als Allergie erkannt werden.

Autoimmunerkrankungen sind gekennzeichnet durch Abwehrreaktionen gegen körpereigene Strukturen. Neben einer genetischen Prädisposition vermutet man in vielen Fällen auch eine Prägung durch Umwelteinflüsse, wodurch verschiedene Erkrankungen mit hierfür typischen Symptomen entstehen (z.B. Goodpasture-Syndrom, chronische Gastritis, Sjögren-Syndrom). Zu den Autoimmunerkrankungen werden von einigen Immunologen übrigens auch Krankheiten wie die Fibromyalgie, Multiple Sklerose oder die rheumatoide Arthritis gezählt.

Erbliche Immundefekte (SCID) führen zu einer Zerstörung der Abwehrzellen und schwächen so Immunreaktionen bereits in der Kindheit. Um lebensbedrohliche Folgen zu vermeiden, kann aus meiner Sicht eigentlich nur eine Knochenmarktransplantation als Therapie der Wahl dienen. Es kommt aber natürlich genau darauf an, WELCHER Defekt vorliegt.

Morbus Hodgkin (Lymphdrüsenkrebs) betrifft das gesamte lymphatische System. Der Tumor breitet sich über Milz, Leber und Lymphbahnen aus und führt neben den klassischen Symptomen einer Krebserkrankung auch zu einer Schwächung des Immunsystems (die an der Immunreaktion beteiligten B-Lymphozyten entarten).
Andere Erkrankungen des lymphatischen Systems können zu einem Verlust von T-Lymphozyten führen. Diese sind normalerweise eine Art Gedächtnis und speichern bei Kontakt mit einem Antigen diesen ab. Bei Verlust der Funktion gilt jeder erneute Kontakt als Primärangriff und wird vom Körper auch so behandelt.

AIDS (Acquired Immune Defiecency Syndrome) - auch HIV: gilt als schwerste Erkrankung des Immunsystems. Hierbei werden die an der Abwehrreaktion beteiligten Strukturen und Zellen langsam vernichtet, so dass bereits kleinste Infekte für den Organismus lebensbedrohlich werden können. Anmerkung: Es gibt Bücher und Berichte im Internet, dass das Virus gar nicht existiere und es auch keine Bilder gäbe. Zwei mir persönlich bekannte Immunologen und Labormediziner versichern, die elektronenmikroskopischen Aufnahmen selbst gesehen zu haben.

Auch Veränderungen des Blutbildes (z.B. ein Eisenmangel, Thrombozytopenie) zeigen negative Auswirkungen auf die zelluläre Abwehr.

Ebenso gibt es Hinweise darauf, dass der Befall mit dem Zytomegalievirus (CMV) bei alten Menschen die Wirkung des Immunsystems herabsetzt. Viele Erwachsene sind mit dem Virus infiziert, ohne irgendwelche Symptome zu zeigen.

Denn dieses spezifische Herpes-Virus führt nur bei einer bereits geschwächten Immunabwehr zu einer Erkrankung, der Zytomegalie. Bei allen anderen Personen regen die Viren das Immunsystem hingegen sogar an, da dieses immer damit beschäftigt ist, sie in Schach zu halten. Hierdurch kann die Körperabwehr auch rascher auf andere Eindringlinge reagieren. Doch diese ständige Aktivierung des Immunsystems scheint es im Laufe der Jahre abzunutzen, so dass die Träger von CMV im Alter ein vergleichsweise schwaches Abwehrsystem aufweisen.

Das Immunsystem altert gewissermaßen schneller als bei anderen Menschen (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22916012).

Auch Pilzerkrankungen (zum Beispiel ein Befall mit Candida Albicans) kann zu einer Immunschwäche führen.

Neben vielen weiteren Ursachen und Erkrankungen gilt auch der Allgemeinzustand des Menschen als Auslöser für Immundefekte:

Es zeigt sich eine höhere Anfälligkeit bei Unterernährung oder auch bei Fehlernährung (keine Vitamine, keine Spurenelemente, nicht abwechslungsreich, dafür fett- und zuckerhaltig sowie einseitig).

Bewegungsmangel (z.B. bei bettlägerigen oder sehr übergewichtigen Menschen) oder ein Verzicht auf Sport, eine Meidung von frischer Luft sowie die dauerhafte Isolation in einer reinen Umgebung wirken sich ebenfalls auf das Immunsystem aus. Hierbei tritt zum Teil der Effekt ein, dass sich das Abwehrsystem durch Mangel an Keimen und Bakterien unzureichend ausbildet und bereits ein kurzer Kontakt mit untypischen Substanzen den Organismus schwächen kann.

Weitere schädigende Faktoren sind der dauerhafte Nikotingenuss (Rauchen). Rauchen zerstört unter anderem die Flimmerhärchen.

Der Alkoholmissbrauch hat einen schädigenden Einfluss auf viele Organe und Strukturen.

Ebenso negativ wirkt sich Stress (negativer Stress) auf das Immunsystem aus, die auch in ein sog. Burn-Out-Syndrom münden können.

Nicht zu vergessen sind auch Depressionen und ein chronischer Schlafmangel.

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Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die zur Stärkung der Abwehrkräfte in Frage kommen.

Generell zunächst einige Tipps, die Sie zum Teil sicher schon kennen.

Zunächst einmal kann man die Reaktionsweisen seiner Haut trainieren, so dass sie sich gut auf veränderte Außentemperaturen einstellen kann: Warme Duschen und Bäder schließen mit kurzem kalten Nachduschen ab, und man sollte die nackte Haut auch regelmäßig frischer Luft aussetzen.

Wohltemperierte Saunagänge stärken die Abwehr ebenfalls. Abkühlungen in kaltem Wasser oder Schnee helfen dem Körper, die Fähigkeit der Temperaturregelung zu verbessern.

Auch jeder, der sich zu warm bekleidet in geheizten Räumlichkeiten aufhält, läuft Gefahr, sich zu erkälten. Viren lieben Hitzestaus, - und vermehren sich begeistert. Frieren sollte man allerdings auch nicht; bei der Wärmeregulierung des Körpers sollte man seinem Bauchgefühl nachspüren.

Der ständige Einsatz von Klimaanlagen verfälscht diese Wahrnehmung: Im aufgeheizten Auto sollte die Anlage nicht zu kalt eingestellt werden. Während das Auto von außen noch Hitze abgibt, signalisiert die Innenkühlung der Haut, ihre Wärmeabgabe einzuschränken, Hitzestau ist die Folge. Also: Erst das Auto herunterkühlen, dann bei mäßigen Temperaturen einsteigen. Filter von Klimaanlagen in Gebäuden sind überdies häufig mit Bakterien, Pilzen und Staub verunreinigt.

Hat man nach dem Sport geschwitzt, sollte man direkt duschen und sich umkleiden. Sobald der Körper zur Ruhe kommt und abkühlt, muss die Haut getrocknet werden. Durchzug in Räumen ist ähnlich gefährlich, Wind im Freien in Kombination mit Bewegung dagegen so gut wie gar nicht.

Nicht zu unterschätzen: Gesunder und ausreichender Schlaf, wenigsten sieben Stunden die Nacht, um das Immunsystem zu regenerieren. Ist die Infektion eingetreten, sorgt intensives Schlafen für eine beschleunigte Gesundung.

Achtung: Es macht aus meiner Sicht keinen Sinn, nur auf eine Substanz oder ein Mittel zu setzen. Die Mischung macht´s!

Anthroposophische Medizin

Verschiedene Mittel, die zum "Immunsystem stärken" in Frage kommen:

Echinacea(Wa,We)
Ferrum rosatum / Graphites (We)
Levico (We)
Lien comp. (Wa)
Meteoreisen (Wa)
Roseneisen / Graphit (Wa)
Thymus / Mercurius (Wa)

Ernährung

Um das Immunsystem zu stärkenund um die Abwehrkräfte zu steigern ist äußerst wichtig, dass Sie auf eine gesunde Darmflora achten. Der größte Teil der Immunabwehr spielt sich im Darm ab.Warum das so ist, beschreibe ich ausführlich im Artikel: Immunsystem Darm.

Das Immunsystem wird enorm durch die Ernährung beeinflußt. 1. braucht das Immunsystem die richtigen Bausteine und Vitalstoffe. 2. Beeinflußt mangelhafte und ungesunde Ernährung das Immunsystem negativ. Hierzu muss man wissen, dass mit der wichtigste Teil des Immunsystem im Darm sitzt: das darmassozierte Immunsystem. Haufig bestehen auch gleichzeitig Nahrungsmittelunverträglichkeitenund / oder eine Allergie.

Um Ihre Abwehrkräfte zu steigern ist sehr ratsam, dies über die Ernährung zu steuern. Hierzu müssen Sie vor allem Nahrungsmittel meiden, die Ihr Immunsystem schwächen: Schweinefleisch, Weißmehlprodukte und vor allem alle Arten von Süßigkeiten und Zucker.

Im Gegensatz dazu sind Gemüse und Obst mit der Farbe Orange "Trumpf". Die orange-gelbe Farbe lässt auf einen hohen Anteil an Carotinoiden schließen - Ausnahme: Orangen.

Heilfasten Heilfasten stärkt das Immunsystem. Mehr muss ich dazu nicht erwähnen.
Heilpflanzen

Für den Purpur-Sonnenhut (Echinacea) liegen positive Studiendaten (positive Monographie der Kommission E) vor. Gute Erfahrungen liegen auch mit der blassfarbene Sonnenhutwurzel vor.

In Frage kommt auch Noni-Saft. Wissenschaftler konnten zeigten, dass der Extrakt des Noni-Baumes die Lymphozyten (bestimmte weiße Blutkörperchen) anregt, wodurch eine Kräftigung der körpereigenen Abwehr herbeigeführt wird.

Holunderblüten als „Entgiftungsmittel“ genutzt, um das Immunsystem zu stärken - Zur eigenen Herstellung werden mindestens 10-12 große Holunderblüten, 1 Zitrone, Ascorbinsäure, 800 g Zucker, eine Messerspitze Hefe und 10 Liter Wasser in einem Glas gemischt und für 3-4 Tage in die Sonne gestellt. Die Mischung wird abschließend gefiltert, in Flaschen abgefüllt und bis zur Verwendung kühl gestellt.

Generell rate ich auch dazu, während der kalten Jahreszeit täglich zwei Tassen Eberrautentee zu trinken. Die Studienlage zur Eberraute ist aus meiner Sicht sehr positiv zu werten.

Heilpilze Reishi: Die Polysaccharide (Mehrfachzucker) des Heilpilzes stabilisieren das menschliche Immunsystem, wodurch unsere Abwehrkräfte gestärkt werden.
Homöopathie

Vorsorge für den Winter - gegen Erkältung der oberen Luftwege: Camphora (morgens 1 Tropfen auf ein Stück Zucker) und Umckaloabo (3mal täglich 10 Tropfen); für Senioren zusätzlich: Ginseng D 3; in der Rekonveleszenz, nach unmittelbar zurückliegenden Infekten: China D 4

Bei Blutarmut (für anämische Patienten): Ferrum phosphoricum D 6

Bekannt ist auch das Echinacea, welches meist in der Potenz D1 gegeben wird.

Aus dem Bereich der Komplexhomöopathie kommt z.B. auch das Mittel Engystol in Frage (Firma Heel), eine Kombination aus Sulfur und Vincetoxin. Zur unspezifischen Immunstimulation wird allgemein eine Einnahme über 6 - 12 Wochen empfohlen.

hildegard Medizin
Wasserlinsen-
Elixier

20 g Wasserlinsen, 6 g weißer Pfeffer, 5 g Ingwerwurzel, 25 g Zimtrinde, 2 g Salbeiblätter, 2 g Fenchelsamen, 1 g Rainfarnkraut, 70 ml abgeschäumter Honig, 14 g Blutwurzelblätter, 20 g Ackersenf, 14 g Labkraut, 1 Liter Weißwein. Dieses Elixier ist ziemlich schwer herzustellen, daher kaufen Sie es besser fertig in einer Hildegard-Apotheke. Machen Sie mit diesem Elixier eine Kur mit 6 Flaschen: nach dem Aufstehen und vor dem Schlafengehen nehmen Sie 1 Likörglas (20 ml) davon. Diese Kur ist das Mittel, wenn alles andere nichts bringt.

Kneipp-Therapie Wenn Sie unter kalten Füßen "leiden", empfehle ich immer das ansteigende warme Fußbad. Das Fußbad nimmt man am besten abends vor dem Schlafen.
Urtinktur Folgende Mischung der Urtinkturen kann helfen:
30 ml Sonnenhut, je 20 ml Fenchel, Taiga Wurzel, je 15 ml Huflattich und Thymian. Vorsicht bei entsprechenden Allergien!
Orthomolekular-Medizin

Nehmen Sie täglich 2-4 g Vitamin C, das brauchen wir so dringend wie Sauerstoff.

Vitamin B6 scheint insbesondere bei älteren Menschen das Immunsystem zu stärken. Ein Vitamin B6 Mangel scheint die Interleukin-2-Produktion und die lymphozytäre Proliferation zu beeinträchtigen. Diesen Effekt hat in einigen Studien auch das Vitamin E.

Krill Öl stärkt das Immunsystem und erhöht die Immunglobulinkonzentration.

Forscher aus Japan verabreichten Mäusen täglich 25 mg ß-Glucan aus Hefe im Futter. Dadurch vermehrte sich bei den Tieren die Zahl der Lymphozyten in der Darmschleimhaut deutlich. So kann Beta-Glucan das Immunsystem des Darms stärken.

Transferfaktoren bieten eine sehr interessante Therapieoption.

Die Autoren einer Studie kommen zum Schluss, dass die kombinierte Gabe von Cystein und Theanin die Immunfunktion und die Synthese von GSH (Glutathion) verbessert, die unter anderen Bedingungen im Alter abnehmen.

Pycnogenol: Die Killerzellen des Immunsystems können dabei gestärkt und aktiviert werden.

Säure-Basen-Haushalt

Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.

Schüssler Salze

Nehmen sie bei häufiger Erkältung / grippale Infekte Ferrum phosphoricum D 12

Drei Mal täglich zwei Tabletten (Kinder eine Tablette) über vier Wochen. Anschließend sollten sie über einen Zeitraum von vier Wochen Magnesium phosphoricum einnehmen und abschließend für den selben Zeitraum Kalium sulfuricum D 6.

Zahnstörfeld Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.
sonstiges

Ach ja... und falls Sie meinen Antibiotika sind geeignete Medikamente, sollten Sie den Artikel dazu lesen: Segen und Fluch der Antibiotika

Natürlich kennt jeder weiße Blutkörperchen und die Antikörper, die in uns tätig werden, wenn ein Infekt droht. Nach neueren Untersuchungen sind Thymuspeptide und Zytokine für die Abwehrkräfte aber mindestens genauso entscheidende Parameter.

Relativ unbekannt, aber in manchen Fällen sinnvoll: die Rizol-Therapie.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 12.08.2013 aktualisiert.