Amalgam: Ausleitung, Entgiftung und Sanierung

Amalgam in den Zähnen - Ist das überhaupt ein Problem? Obwohl Amalgam bereits in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts in Verruf geraten ist, gaben Wissenschaftler immer mal wieder Entwarnung.

Aus der Naturheilpraxis von Heilpraktiker René Gräber

1998 veröffentlichte Dr. Melchart von der TU München eine zwölf Jahre dauernde Studie mit fast 5.000 Probanden. Demnach gab es bei den subjektiv beschriebenen Beschwerden keine Unterschiede zwischen den Patienten mit und denen ohne Amalgam-Füllungen. (Melchart D. et al.: A multicenter survey of amalgam fillings and subjective complaints in non-selected patients in the dental practice; Eur J Oral Sci; 1998; 106(3); S. 770-777).

Dr. Melchart riet daher Menschen, die zum Beispiel an Kopfschmerzen, Migräne, Konzentrationsschwäche oder Müdigkeit litten, nicht gleich das ganze Amalgam aus dem Mundraum entfernen zu lassen. Sein Forscherteam stellte nämlich fest, dass Anti-Stress-Programme und Gesundheitstraining den Patienten ebenso wirkungsvoll helfen können. (Melchart D. et al.: Treatment of health complaints attributed to amalgam; J Dent Res;M 2008; 87(4):S. 349-353).

Amalgam in den Zähnen

Warum schreibe ich das? Nun, ganz einfach: ich sehe das im Wesentlichen genauso. In den 1990er Jahren haben sich Patienten reihenweise Amalgam entfernen und durch andere Zahnmaterialien ersetzen lassen. Das hielt ich bereits damals für stark übertrieben, denn ich hatte Zweifel, ob all die Beschwerden des Patienten "nur" durch das Amalgam verursacht sein sollten...

Insofern rate ich auch heute noch Patienten zur Besonnenheit. Es gibt meiner Erfahrung nach gravierendere Probleme als die Amalgamfüllungen.

Auf der anderen Seite sollte man aber auch sehr vorsichtig sein, wenn so genannte Experten Amalgam als völlig harmlos darstellen. Denn um die Quecksilberlegierungen im rechten Licht dastehen zu lassen, nehmen manche Pharmakonzerne und Wissenschaftler wohl einiges in Kauf. So wurden für eine Studie, die propagierte, dass Amalgam bei Kindern zu keinerlei Schäden führt, junge Probanden aus einem Waisenhaus aus Lissabon regelrecht benutzt.

Für den Test erhielten die Kinder ohne ihre vorherige Zustimmung Amalgamfüllungen, auch wurden die Ergebnisse gefälscht. Einige Fakten ließen die Autoren absichtlich unter den Tisch fallen.

Die Initiatoren der Studie wurden aufgrund der menschenunwürdigen Vorgehensweise vor dem Internationalen Strafgerichtshof wegen „Kindesmisshandlung zu Forschungszwecken“ angezeigt (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16622140, http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16622146).

Einer der Autoren stellte in einer späteren Veröffentlichung klar, dass die mit dem Urin ausgeschiedenen Quecksilberwerte der Jungen nur deshalb so niedrig waren, weil sie bereits an Nierenschäden litten und die Exkretion nicht mehr korrekt funktionierte (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17938746).

"Amalgam ist also doch giftig!"

Ja sicher. Vor allem das darin enthaltene Quecksilber. Quecksilber ist das giftigste nicht-radioaktive Element. Es ist um ein Vielfaches giftiger als Blei, Arsen oder zum Beispiel Cadmium.

Ein Bericht des European Commission BIO Intelligence Services stellt heraus, dass Amalgam Allergien hervorrufen und das Risiko für neurologische Erkrankungen sowie Nierenerkrankungen erhöhen kann. Gleichzeitig wird es mit Autismus, Autoimmunerkrankungen und Geburtsdefekten in Verbindung gebracht. Schwangere und Kinder scheinen besonders anfällig für Amalgamschäden zu sein. Auch stellt die Studie heraus, dass der menschliche Körper in der Regel durch Amalgamfüllungen wesentlich stärker mit Quecksilber belastet wird als beispielsweise durch den Verzehr von Fisch oder durch Umwelteinflüsse (European Commission BIO Intelligence Service: Study on the Potential for Reducing Mercury Pollution from Dental Amalgam and Batteries: Final report, 11 July 2012).

Ganz anders sehen das beispielsweise die British Dental Association (BDA) und die American Dental Association (ADA), die seit Jahren behaupten, Amalgamfüllungen seien völlig harmlos.

Allerdings können diese Behauptungen durch Studien oft widerlegt werden. So behauptet die BDA beispielsweise, dass lediglich etwa drei Prozent der Bevölkerung sehr sensibel oder allergisch auf Quecksilber reagiere. Mithilfe von Allergietests auf der Haut stellten andere Forscher hingegen fest, dass circa acht Prozent (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/4745288) beziehungsweise sogar die doppelte Anzahl der Probanden Hautreizungen zeigten (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/5262217).

Schätzungen gehen heute davon aus, dass etwa zehn Prozent der Patienten mit Amalgamfüllungen an Nebenwirkungen leiden, die auf eine Quecksilbersensitivität zurückzuführen sind.

Das Problem:

1. Quecksilberdämpfe entweichen aus Amalgam-Füllungen.
Doch kann es wirklich harmlos sein, wenn ständig Quecksilberdämpfe aus den Plomben in unseren Organismus entweichen?

2. Die Kombination giftiger Stoffe. Quecksilber und Blei zusammen sind giftiger als Quecksilber oder Blei alleine. Die Giftigkeit potenziert sich also.

3. Die WHO selbst stellte fest, dass die Quecksilberbelastung des Menschen zum größten Teil aus dem Amalgam stammt. Im Schnitt ist die Belastung durch Amalgam höher als durch das Quecksilber aus Meeresfisch.

Demnach nehmen Menschen durchschnittlich täglich etwa zehn Mikrogramm Quecksilber durch das Amalgam im Mund auf, während lediglich 2,3 Mikrogramm aus Meeresfischen und nur 0,3 Mikrogramm aus der Umwelt in unseren Organismus gelangen (WHO International Programme on Chemical Safety. Environmental Health Criteria 118, Inorganic Mercury, 1991: 61).

Selbstverständlich sind dies nur Durchschnittswerte. Und die Menge der Quecksilberdämpfe steigt mit der Anzahl der Amalgam-Füllungen.

Toxikologen stellten dementsprechend fest, dass Menschen mit Amalgam-Füllungen etwa viermal höhere Quecksilberwerte im Blut haben als Personen ohne solche Füllungen. Diese Werte liegen allerdings unterhalb der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Höchstdosis.(Halbach S. et al.: Blood and urine mercury levels in adult amalgam patients of a randomized controlled trial: interaction of Hg species in erythrocytes; Environ Res; 2008; 107(1); S. 69-78).

Doch auch hier sind sich die Experten uneinig. Denn ab welcher Konzentration kann Quecksilber in unserem Körper Schaden anrichten? Die US Agency for Toxic Substances and Disease Registry hat den Wert mit lediglich 0.14 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht angegeben, bei dem durch Quecksilber kein Gesundheitsrisiko besteht. Nimmt man dies als Richtwert, dann sind Amalgamfüllungen ganz und gar nicht harmlos (G. Mark Richardson und Margaret Allan: A Monte Carlo assessment of mercury exposure and risks from dental amalgam; Hum Ecol Risk Assess, 1996; 2: 709–61).

Viele Mediziner behaupten, dass Patienten, die nicht allergisch auf Quecksilber reagieren, das Amalgam einfach mit dem Urin wieder ausscheiden. Doch schwedische Wissenschaftler stellten fest, dass bei Personen mit sehr vielen Plomben lediglich die Hälfte der entwichenen Quecksilberdämpfe auf diese Weise vom Körper entsorgt wird (M. Berlin: The Dental Material Commission Final Report). Auch scheint es so zu sein, dass durch das Quecksilber die Nieren so geschädigt werden, dass die Ausscheidung dieses Giftstoffes nach einigen Jahren nicht mehr problemlos funktioniert.

Einige Fachleute bezweifeln nicht nur deshalb die Aussagekraft der Urin- und Blutmess-Methode. So zum Beispiel Joachim Mutter, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin mit Zusatzausbildung für Naturheilverfahren und Akupunktur. Er hält die Bluttests und Urintests mit denen gemessen wurde für wenig aussagekräftig, da das Quecksilber im Körper fest an Zellbestandteile gebunden sei und daher mit diesen Verfahren nicht gemessen werden könne. Herr Mutter betont, dass bei Autopsien an Patienten mit Amalgam-Füllungen eine etwa zwölffache Erhöhung der Quecksilberwerte im Gehirn zu sehen sei. Auch Nieren und Schilddrüsen seien hoch belastet. Schon geringere Mengen haben in Zellversuchen zu Schäden geführt.

Wie bereits beschrieben, gehen zahlreiche Experten davon aus, dass unter anderem die Nieren durch Quecksilber geschädigt werden. Obwohl, laut einer Studie an Schafen, auf den ersten Blick keine Veränderungen zu sehen seien, nimmt die Aktivität der Ausscheidungsorgane ab.

So wird auch Quecksilber – aber ebenso zahlreiche andere giftige Substanzen – mit der Zeit nicht mehr in normalem Maße ausgeschieden (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1928419).

Bei Autopsien lassen sich demensprechend auch in den Nieren Quecksilberablagerungen finden.

"Viele Patienten fühlen sich nach einer Zahnsanierung doch besser?"

Viele Patienten fühlen sich, laut Mutter, bereits umgehend nach einer Zahnsanierung und Ausleitung viel besser. Dies sehen andere Wissenschaftler kritisch, schließlich ist die Blutkonzentration an Quecksilber kurz nach der Plomben-Entfernung besonders stark erhöht.

Der Greifswalder Zahnmediziner Georg Meyer spricht deshalb von einer häufig auftretenden "psychogenen Amalgam-Unverträglichkeit", bei der die Patienten mit Stress, hektischen Flecken und Unwohlsein auf das Füllen ihrer Zähne mit der Quecksilber-Legierung reagieren. Andere Ergebnisse deuten sogar darauf hin, dass eine Zahnsanierung oftmals lediglich einen Placeboeffekt habe.
(Osborne J. W. & Albino J. E.: Psychological and medical effects of mercury intake from dental amalgam. A status report for the American Journal of Dentistry; Am J Dent; 1999; 12(3); 151-156).

Hier werden meiner Meinung nach allerdings Äpfel mit Birnen verglichen: Die Erfolge von Joachim Mutter beruhen nach meiner Erfahrung nämlich vor allem auf dessen kombinierter Ausleitungstherapie mit verschiedenen Mitteln. Insofern bringt ein alleiniges Austauschen der Plomben wenig.

Amalgam ist günstig und langlebig

Amalgam-Gegner heben außerdem hervor, wie mannigfaltig die psychischen und körperlichen Beschwerden sein können, die auf die Quecksilberdämpfe zurückzuführen seien. Allein hierdurch sehen sie die Diagnose durch einen Arzt, aber auch eine gute Forschungsarbeit erschwert.

Da Quecksilberlegierungen außerdem sehr günstig und langlebig sind, halten die Kritiker es für möglich, dass nur aus diesem Grund in Deutschland trotz aller Bedenken immer noch Millionen Zahnlöcher pro Jahr mit Amalgam gefüllt werden. Die Gegner vermuten gar, dass das Bundesgesundheitsministerium rein aus wirtschaftlichen Gründen Entwarnung gegeben hat.
(Quelle:akademie.de/arbeit-leben/gesund-schlank-fit/kurse/das-gift-in-aller-munde-krank-durch-amalgam/gefahr-und-wirkung/das-gift-in-aller-munde.html ).

Was tun?

Ich halte es für sinnvoll, Amalgam gegenüber kritisch zu sein und mir heute keinerlei neue Amalgamfüllung machen zu lassen (ebenso wenig wie eine Wurzelbehandlung - aber das ist ein anderes Thema).

Immerhin wurde von den Umweltministern der Vereinten Nationen nun auch beschlossen, ab 2013 weltweit kein Quecksilber mehr zu verwenden.

Allerdings wird es in der EU unter bestimmten Bedingungen trotzdem noch bis 2018 möglich sein, Zähne mit Amalgam zu füllen.
Während in einigen anderen Ländern Amalgamfüllungen bereits seit einigen Jahren gänzlich verboten sind, dürfen die Quecksilberlegierungen in Deutschland zurzeit bei Kindern, Schwangeren und Nierenpatienten nicht mehr eingesetzt werden.

Interessanterweise wurde das weltweite Quecksilberverbot nicht aufgrund der möglichen Gefahren, die von den Zahnfüllungen ausgehen, beschlossen. Vielmehr ist elementares Quecksilber, wie bereits gesagt, höchstgradig giftig für Menschen und Umwelt. Die Entsorgung ist aufwändig, teuer und mit Gesundheitsrisiken verbunden.

Zahlreiche Mediziner betonen immer wieder, dass die Quecksilberlegierung im Mund sehr stabil ist. Ich halte das auch für teilweise richtig. Dazu sollte man aber mal in den Mund der Patienten sehen (was bei mir übrigens zur Routineuntersuchung dazu gehört). Was sich dort zeigt sind zum Teil alles andere als "stabile" Amalgamplomben. Wichtig ist vor allem ein vernünftiger Randschluß der Füllung - und da sieht es bei manchen Patienten gar nicht gut aus.

Auch sind sich Wissenschaftler heute darüber einig, dass selbst aus den besten Plomben Quecksilberdämpfe entweichen können. Dies lässt sich unter anderem eindrucksvoll zeigen, wenn die Quecksilberwerte nach zehnminütigem Kauen gemessen werden. Bei Probanden mit Amalgamfüllungen liegen diese um etwa das zehnfache höher als bei den Testpersonen ohne Quecksilberlegierung im Mund.
Man geht davon aus, dass beim Kauen, beim Aneinanderreiben der Zähne und beim Trinken heißer Getränke, Quecksilberdämpfe in den Mundraum entweichen. Doch die weitaus höchsten Quecksilber-Konzentrationen entstehen beim Einsetzen und beim Entfernen einer Blombe.

Auch die meisten Experten empfehlen deshalb: Nur Patienten, die aufgrund ihrer Amalgamfüllungen gesundheitliche Probleme haben, sollten sich die Plomben entfernen lassen – und zwar nur von Fachleuten, die hierauf spezialisiert sind.

Allerdings ist es ja gerade so schwierig, Krankheitssymptome mit Amalgam in Verbindung zu bringen. Ein direkter Beweis, dass unterschiedlichste Symptome auf das Quecksilber zurückzuführen sind, konnte dementsprechend bisher für kaum ein Krankheitsbild erbracht werden.

Eine Aussage (die gem. Bio-Probe Newsletter, 1993; 9: 2 zitiert wurde) zu 1.569 Patienten, denen ihre Plomben entfernt wurden, berichtet von einer Verbesserung folgender Beschwerden:

Ich gebe zu: Die Quelle (Bio-Probe Newsletter, 1993; 9: 2) ist alles andere als verifizierbar – sprich: ich komme nicht an die Daten heran und habe keine Ahnung wie die Prozentzahlen zustande kamen.

Laut Quelle bedeutet zum Beispiel Schlafprobleme (78 %), dass 78% der Patienten, die an Schlafproblemen litten über eine Verbesserung dieses Problems berichteten.

Was wenn das Amalgam raus muss?

Zahnärzte brauchen beim Entfernen alter Füllungen einen Amalgamabscheider, da das entfernte Amalgam wenn es zerkleinert ins Abwasser gelangt, aggressive Verbindungen eingehen kann.

Was ist aber mit den Patienten?

Ich halte es dringend für angebracht, zur Sicherheit des Patienten einen Gummischutz (Kofferdam) anzulegen, der den Kiefer abdeckt und so das Verteilen und Verschlucken kleiner Amalgamreste verhindert.

Eine Überdruckmaske über der Nase sorgt dafür, dass Personal und Patienten die giftigen Dämpfe des Amalgams nicht einatmen, wenn dieses herausgebohrt wird.

Das Herausbohren selbst sollte mit einem Niederfrequenten-Bohrer erfolgen, sodass möglichst wenig Dämpfe entstehen.

Im Anschluss an die Amalgam-Entfernung hilft eine spezielle Mundspülung dabei, die Schwermetallbelastung so gering wie möglich ausfallen zu lassen. Erkundigen Sie sich daher vor einer Zahnsanierung über spezialisierte Therapeuten, die sich mit der Entfernung von Amalgamplomben auskennen.

Wenn alle Amalgamfüllungen entfernt sind, können Sie prüfen lassen, ob eine Ausleitung für Sie sinnvoll ist.

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Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die zur sog. "Amalgamausleitung" in Frage kommen.

Primär kommt eine Quecksilberausleitung mittels DMSA (meso-2, 3-dimercaptosucccinic acid) und DMPS (Sodium 2,3-dimercaptopropane-1-sulfonate)in Frage. Allgemein kann man sagen, dass die in den Weichteilen (auch Gehirn) gespeicherten Schwermetalle eher mittels DMSA mobilisiert werden, während das DMPS eher das Quecksilber aus den Nieren freisetzt.

DMPS und DMSA scheinen also die Mittel der Wahl zu sein, sollten aber nur von jemandem eingesetzt werden, der sich auch damit auskennt. Vor allem sollte generell zuerst DMPS vor DMSA eingesetzt werden. DMSA wirkt anscheind übrigens auch besser, wenn es subkutan injiziert wird.

DMPS und DMSA sollten aber NIEMALS eingesetzt werden, wenn Sie noch Amalgamfüllungen im Mund haben. Keinesfalls dürfen Sie während dieser Ausleitung mit DMPS fasten.

Bioresonanztherapie Einige Kollegen nehmen eine "Ausleitung" mittels Bioresonanztherapie vor. Über den Erfolg kann ich leider nichts sagen. Ich weiß nur, dass es einige so machen.
Ernährung Sauerkraut könnte die Fähigkeit besitzen Quecksilber zu binden. Ich bin mir da aber nicht sicher. Ich rate generell sowieso dazu mehr Sauerkraut zu essen - aber: langsam anfangen, sonst reagiert der Körper mit Blähungen.
Heilpflanzen

Um die Leber zu schützen kann an die Mariendistel gedacht werden. Zur Bindung von Schwermetallen im Darm hat sich die Chlorella Alge bewährt. Chlorella bewirkt aber keine Entgiftung aus den "Körperzellen".

Weitere Pflanzen die hilfreich sein können: Cilantro (Koriander), Knoblauch und Haferkleie.

Homöopathie In der Homöopthie wird manchmal Okoubaka empfohlen. Ebenso die Phönix Entgiftung. Auf jeden Fall abzuraten ist die Gabe des homöopathischen Quecksilbers: Mercurius.
Im Bereich der Schwermetalle halte ich eine homöopathische Ausleitung nicht für geeignet. Homöopathie kann aber zur Unterstützung der Ausscheidungsorgane gegeben werden.
Orthomolekulare Medizin

Die alleinige Therapie mit Vitalstoffen bringt keine dauerhafte Besserung. Zink (evtl. auch Selen und weitere Vitalstoffe) erscheinen aber wichtig in der Therapie. Allerdings sollte zum Beispiel eine längere Gabe von Zink durch Blutkontrollen überwacht werden.

Ebenfalls in Frage kommen: Vitamin E, Benfotiamin, Glutathion, Vitamin C, Q10, Acetyl-Carnitin, Chitosan und Apfelpektin.

Selen spielt eine wichtige Rolle in der Vorbeugung. Denn je höher der Selenspiegel im Körper ist, umso geringer ist der Schaden des Quecksilbers den es Anrichten kann.

Schüssler-Salze Schüssler Salze erwähne ich nur der Vollständigkeit halber. Aus meiner Sicht wirken diese allenfalls unterstützend und regulierend: Natrium chloratum Nr. 8 und Natrium sulfuricum Nr. 10
Zahnstörfeld
Ich hatte es oebn im Beitrag ja schon angesprochen: Tote Zähne stören ebenfalls. Ich würde die durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.
Sonstiges

Raucher sind durch Quecksilber belasteteter als Nichtraucher. Gifte im Tabakrauch (z.B. Aliphate, Aromate, Carbonsäuren, Phenole, Peroxide, Nitrosamine und viele weitere), potenzieren die Quecksilberwirkung. Deshalb sollte bei einer Amalgamsanierung auf jeden Fall auf Rauchen verzichtet werden.

Kaffee und schwarzer Tee solltenwährend der Amalgamsanierung und der nachfolgenden Ausleitungsbehandlungvermieden werden.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 28.11.2013 aktualisiert.