Naturheilkunde und Alternativmedizin

Arthritis - Die Gelenkentzündung

von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge

Der menschliche Körper besitzt über 240 Gelenke, die sich durch unterschiedliche Ursachen entzünden können.

Eine Gelenkentzündung (Arthritis) kann z.B. durch:

entstehen.

Die rheumatoide Arthritis ist dabei die häufigste Gelenkerkrankung.

Alle Formen einer Gelenkentzündung weisen eine ähnliche Symptomatik auf.

Es zeigen sich Schmerzen, Schwellungen, Rötungen, Überwärmung und eingeschränkte Funktionalität des Gelenks. Daneben kann es auch zu einer, teilweise eitrigen (Empyem) Flüssigkeitsansammlung (Erguss) kommen.

Je nach betroffenem Gelenk kommt es zu Beschwerden oder auch Formveränderungen. So zeigt sich z.B. die Gicht zuerst am Großzehengrundgelenk, eine Arthritis im Jugendalter (juvenile Form) lässt die Fingerendglieder anschwellen.

Meistens sind bei Gelenkentzündungen vor allem die Synovialmembranen betroffen, die Gelenkhaut und später auch Teile der Gelenkkapsel.

Die Kapillaren (kleinste Äderchen) erweitern sich, das Gewebe quillt auf und Zellen wandern in das Gebiet ein. Der Knorpelüberzug und der Knochen wird angegriffen. Wenn nur ein Gelenk betroffen ist spricht man von einer Monoarthritis, sind mehrere Gelenke betroffen spricht man von einer Polyarthritis.

Unbehandelt kann eine Arthritis zur Zerstörung des Gelenks mit vollständigem Funktionsverlust führen.

Unter einer schulmedizinischen Therapie kommt es, je nach Arthritis-Form, zwar nicht zur Heilung, aber zur Linderung sowie einem langsameren Verlauf.

Arthritis (Gelenkentzündung) gehört zum rheumatischen Formenkreis.

Die klassische Therapie mit Schmerzmitteln (zum Beispiel Dolormin) und anderen Medikamenten bringen nur eine Erleichterung der Symptome - keine Heilung. Auch die Therapie mit Antibiotika kann bedenklich sein.

siehe auch: Entzündung - Gelenkprobleme

Sprache der Symptome

Eine Entzündung ist immer ein sichtbar gewordener Konflikt. Man hat sich auf etwas „versteift“. Starre Gedanken machen starre Glieder. Der Heilpraktiker Kurt Tepperwein meint dazu: Das Gelenk verbindet zwei Teile, vielleicht sollte man eine "Verbindung" einmal überprüfen.

Mögliche Ursachen

Übersäuerung des Organismus. Ständig feuchte und kalte Umgebung. Chronische Verstopfung (Darmgifte). Vitalstoffmangel. Erdstrahlung. Eine wichtige Ursache nach der immer gefahndet werden sollte sind Störfelder (siehe weiter unten).

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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Arthritis in Frage kommen.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt. "Wetterwaldsche Punkte" am betroffenen Gelenk. 1. Umläufe am betroffenen Glied. 2. alle Meridiane.
Aromatherapie Orale Einnahmen von Aroma-Essenzen sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet werden. Knoblauch, Majoran, Zitrone.
Ernährung Eine grundsätzliche Ernährungsumstellung ist nötig: hin zu einer basenreichen Ernährung mit mehr Obst und Gemüse. Vermeiden Sie vor allem Fleisch: die Arachidonsäure (vor allem im Schweinefleisch) unterhält den Entzündungskreislauf;
Urtinktur
(Frischpflanzentropfen)
Folgende Mischung von Urtinkturen kann helfen: 40 ml Löwenzahn, je 20 ml Weidenrinden, Sonnenhut und Pappel.

10 ml Thymian-, 10 ml Arnika- und 20 ml Wallwurztinktur mit 60 ml Salbengrundlage mischen. Morgens und abends die betroffenen Stellen mit der Emulsion einreiben.
Gemmo-Therapie Bei akuten Fällen stündlich 1-2 Stösse Bergföhren- oder Weinrebe-Knospenmazerat in den Mund sprayen. Ebenso Schwarze Johannisbeere.
Medizinische Massagen Manuelle Lymphdrainage hilft, Abfallprodukte des Entzündungsgeschehens zu beseitigen.
Orthomolekular-Medizin

Eine Haarmineralanalyse deckt möglicherweise Mineralstoffmängel auf.

Heilpflanzen

Für folgende Pflanzen liegen positive Studiendaten (positive Monographie der Kommission E) vor.

Helmkraut, Teufelskralle, Alpenrosenkraut, Brennessel (Kraut), Cayennepfeffer (Früchte), Weihrauch, Ingwer.

Eine Kur mit Lapacho-Tee kann lindern: 4 Wochen lang jeden Tag einen Liter davon. Vier Wochen Pause und dann wieder 4 Wochen lang jeden Tag einen Liter.

Säure-Basen-Haushalt

Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.

Spagyrik Urtica dioica (Brennessel), Artemisia dracunculus (Estragon), Arthritis-Tropfen, Entzündungs-Tropfen, Mars & Saturn-Tropfen.
Wirbelsäulensegmente Fehlstatiken und Fehlstellungen von Gelenken begünstigen das Entzündungsgeschehen. Als Therapie bieten sich an: Chiropraktik oder auch die Methode Dorn und Breuss. Speziell achten auf Th5 und Th12.
Störfelder Vor allem bei einer chronischen Arthritis sind immer mögliche Störfelder zu beachten. Zu prüfen sind vor allem die Mandeln (vor allem wenn Sie keine mehr haben), Wurzelkanalbehandlung von Zähnen (= tote Zähne), Zahngranulome, Wurzelresektionen, verlagerte Zähne (vor allem Weisheitszähne), Narben im gynäkologischen Raum, des Blinddarms und der Gallenblase, sowie eine Schwermetallbelastung. Wenn Sie unter besonderen Beschwerden bei Wetterwechsel leiden, finden Sie weitere Informationen in meinem Beitrag Wetterfühligkeit.
Sonstiges

Entgiftung: Eine homöopathische Phönix Entgiftungs-Kur (Phönix Laboratorium GmbH, D-71149 Bondorf) ist zu empfehlen.

Trinken Sie jeden Tag mind. 20 bis 30 ml Liter stilles Wasser oder Tee pro Kilogramm Körpergewicht - aber keine säuernden Früchtetees. Harnsaure Stoffe ausscheiden: 1 Std. vor dem Mittagessen 3 Wacholderbeeren gründlich kauen.

Wer keine Klassische Akupunktur möchte, sollte eine Low-Level-Lasertherapie in Betracht ziehen.

 Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.02.2012 aktualisiert.

 

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