Darmbeschwerden und Darmprobleme

Volksleiden Darm: Darmbeschwerden und Darmprobleme

Grundsätzliches

Der bekannte Fastenarzt Franz Xaver Mayr (F.X. Mayr Kur) sagt zu den Darmproblemen der Neuzeit: "Chronische Darmstörungen sind das unbekannteste, weitverbreitetste und verhängnisvollste Leiden des modernen Menschen". Und in der Tat erzählen Witze von den Lieblingsthemen älterer Menschen: Essen, Wetter, Krankheiten und der letztmalige Stuhlgang. 

Sprache der Symptome Gibt es etwas, was Sie einfach nicht „verdauen“ können?

Mögliche Ursachen

Die Haupt-Ursache für jegliche Art von Darmproblemen und Darmbeschwerden sind grundsätzlich immer falsche Ernährung, Bewegungsmangel und Stress.

Natürlich sind die Lehrbücher zu den verschiedensten Darmproblemen lang und für eine spezifische naturheilkundliche oder alternative Therapie ist eine genauere Diagnose wichtig.

In Frage kommen natürlich: Verstopfung, allgemeine Darmträgheit, Durchfall, Hämoriden, Reizdarm-Syndrom, Blähungen (siehe auch Römheld-Syndrom), Darmentzündung (Colitis Ucerosa), Morbus Crohn und auch Darmkrebs (siehe unter Krebs).

Eine Erkrankung von Magen (Magenbeschwerden), Leber (Leberschwäche), Gallenblase und Bauchspeicheldrüse kann ebenfalls Darmprobleme verursachen.

Ein weitere Störquelle ist das latente Problem der Darmflora, die durch Medikamente und falsche Ernährung stark beeinflusst wird.

siehe auch: Darmdivertikel - Drei-Monatskoliken - Reizdarmsyndrom - Darmsanierung - Eiweissverdauung - Gallensteine - Heisshunger - Lebensmittelvergiftung - Leberschrumpfung - Leberschwäche - Laktose-Intoleranz - Milzleiden - Reisedurchfall - Viruserkrankung - Würmer

 

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Darmbeschwerden in Frage kommen.

Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie Bezugsquellen.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Diese Therapieform ist bestens geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt. Die Akupunktmassage eignet sich, wenn die Darmprobleme vor allem durch Stress verschlechtert werden. Das erkennt man daran, dass die Symptome alle besser sind, wenn man Urlaub hat.
Aromatherapie Eine Kur mit Teebaumöl wird hilfreich sein. 
Blütenessenzen Wenn seelische Probleme zugrunde liegen können Bachblüten eine Therapie unterstützen.
Ernährung Bei den Heilverfahren liegt das Fasten eindeutig vorne - bei fast allen Darmbeschwerden. Allgemein sei hier nur auf eine gesunde Ernährung verwiesen.
Fußreflexzonenmassage

Die Fußreflexzonenmassage eignet sich, wenn die Darmprobleme vor allem durch Stress verschlechtert werden. Das erkennt man daran, dass die Symptome alle besser sind, wenn man Urlaub hat. Ich hatte Patienten, die ihre funktionellen Darmprobleme (ohne weitere Befunde) lediglich mit dieser Therapie über die Fußreflexzonen gut im Griff hatten.

Klassische Homöopathie Darmprobleme in Folge von Antibiotika erfordern Sulfur D4.
Orthomolekular-Medizin Mg – Magnesium, Co – Kobalt, Ni - Nickel
Phytotherapie

Habichtskraut, Salbei, Schwarzkümmelöl. Bei Blähungen: Knoblauch, Fenchel, Kümmel.

Schüsslersalze

akuter Magen-Darm-Katarrh: Ferrum phosphoricum
Magen-Darm-Schleimhautentzündung mit Magenschmerzen und Erbrechen von Schleim: Natrium chloratum
Magen-Darm-Schleimhautentzündung mit trockener Zunge und körperlicher Schwäche: Kalium phosphoricum
Magen-Darm-Schleimhautentzündung: mit krampfartigen Magenschmerzen ohne Fieber, reine Zunge: Magnesium phosphoricum

 

Säure-Basen-Haushalt Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.  

Zahnstörfeld
Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. 
Sonstiges

Grundsätzlich empfehle ich bei jeglicher Art von Darmbeschwerden mehr Bewegung und verordne wenigstens einen täglichen Spaziergang.

Zur Stimulierung der Verdauung ist nämlich die Bewegung der Eingeweide wichtig und dazu trägt die Erschütterung des Gehens und Laufens bei.

Der Effekt lässt sich mit einem sog. Rebound (Minitrampolin) vervielfachen. Eine Minute leichtes Hüpfen entspricht fünf Minuten gehen. Hüpfen oder wippen Sie täglich zweimal drei bis fünf Minuten.

 

 

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Die Autoren von NaturHeilt.com sind DIE ZWEI

Die Zwei sind:

Hermann Kaufmann
- Naturarzt -

und

R. Gräber
Heilpraktiker und
Gesundheitspädogoge
der Sebastian-Kneipp-Akademie

Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker

Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Ernährung