Bluthochdruck - Hypertonie - hoher Blutdruck
Zu hoher Blutdruck? Alternative Hilfe bei Hypertonie (Bluthochdruck)
Lesen Sie hier:
- Wie die Schulmedizin Bluthochdruck und die Werte für zu hohen Blutdruck immer wieder neu definiert
- Die Schattenseiten der Bluthochdruck-Medikamente
- Was Sie selbst bei Bluthochdruck tun können und welche alternativen Hilfen es gibt...
| Grundsätzliches bei Bluthochdruck |
Als „normaler“ Blutdruck wird ein
so genannter Wert 130/80 mmHg angenommen. Einen Druck von 140/90 bis 160/95 mmHg nennt man
Grenzwerthypertonie. Eine ausgeprägte
Hypertonie besteht, wenn der Druck letzteren Wert übersteigt.
Dabei wird wieder unterschieden zwischen einer milderen Form (95 – 104 mmHg),
einer mittleren Form des Bluthochdrucks (105 – 114 mmHg) und einer schweren Form (über 114
mmHg). Daraus können Sie ableiten, dass der untere Wert der aussagekräftigere ist. Dies ist
der Druck, der in den Arterien stehen bleibt, wenn das Herz sich entspannt und wieder mit
Blut füllt. Die Bezeichnung "Millimeter Quecksilbersäule" (mm Hg) ist ein physikalisches Maß
für den Druck.
Wie der
Blutdruck genau geregelt wird finden Sie im Beitrag Blutdruckregulation.
Offenbar ergeben diese Werte nicht genügend "Patientenmaterial", wie es so
schön in der Fachsprache heißt.
Jedenfalls lese ich in einem neueren Buch (Syndrom X, ISBN
3-7742-5283-1), dass die "American Heart Association" die Werte nach unten
korrigiert hat. Deutschland hat mittlerweile nachgezogen. Optimal wäre demnach jetzt ein
Blutdruckwert von 120:80, normal 130:80. Ein Wert von 139:89 gilt als hoher Blutdruck
und wäre somit therapiebedürftig.
Ich denke, dass man über das Ziel
hinausgeschossen ist, denn jetzt sind mit Sicherheit 60 bis 80 Prozent der Patient
Hochdruckpatienten und jenseits des 50. Lebensjahres 100 Prozent - und natürlich brauchen
diese MEDIKAMENTE.
Die derzeitige Meinung bezüglich der Therapie des Bluthochdrucks wird allgemein geradezu als
"Durchbruch" dargestellt und die Impfung gegen Bluhochdruck mit gefäßverengenden Hormonen geradezu
als "Revolution" angepriesen.
Was viele Ärzte aber nicht sagen: alle Medikamente gegen Bluthochdruck haben verschiedene
Nebenwirkungen: Depressionen, sexuelle Funktionsstörungen,
Müdigkeit und Appetitlosigkeit.
Diuretika, die als angeblich sicher eingestuft werden, erhöhen das
Risiko für Diabetes um den Faktor 11.
Betablocker können bei älteren Männern Krebs
verursachen und generell das Erinnerungsvermögen beeinträchtigen.
ACE Hemmer können gravierende Nierenschäden hervorrufen (oder zum
Tod führen, wenn sie zu früh nach einem Herzinfarkt gegeben
werden).
Kalziumantagonisten werden mit schweren Hautproblemen wie dem Steven-Johnson-Syndrom in
Verbindung gebracht.
Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
Trotz aller Medikamente aus dem Arsenal der
Pharmalabore: In Europa erreichten bei einer Umfrage von 12.000 Patienten aus fünf Ländern nur ca.
30% (!) das von den Ärzten angestrebte Ziel (vgl. Blood Pressure, 1993, S.
5ff.)
Da stellt sich die Frage:
- Geben wir Menschen zunehmend Medikamente wie Betablocker, damit diese sich weniger an
"emotionale Dinge" erinnern (was durch Studien bewiesen wurde)?
- Werden Grenzwerte gesenkt, damit mehr Medikamente verkauft werden?
- Verkauft man gegen die Nebenwirkungen (wie zum Beispiel Potenzstörungen bei Beta Blockern)
andere Medikamente gegen genau diese Nebenwirkungen (z.B. Viagra)?
Wenn man sich die entsprechenden Studien dazu ansieht könnte man zu dieser Überzeugung
kommen. Und falls Sie das in den Bereich der "Verschwörungstheorien" abtun, bitte ich Sie,
sich einmal den Beitrag "Das Pharmakartell" anzusehen und zu lesen.
Dagegen haben Sie die natürlichsten Wirkstoffe
gegen Bluthochdruck selbst in der Hand:
Bewegung, gesunde Ernährung, Stressreduktion, sowie die Vermeidung der Risikofaktoren: Übergewicht, Alkohol und Rauchen...
... und das OHNE Nebenwirkungen. Ist das nicht wirkliche Naturheilkunde?
Achtung: Bevor Sie
Mittel gegenCholesterin nehmen, lesen Sie meinen Cholesterin-Report.

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| Sprache der Symptome |
Äußerer Druck erzeugt inneren Druck. Das, was Sie schon lange tun wollten oder
sollten endlich tun, dann ist schon viel Druck weg!
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| Mögliche Ursachen einer Hypertonie |
Essentielle Hypertonie bzw. primärer
Bluthochdruck: ohne ersichtliche Ursache. Schwermetallbelastungen sollten
geprüft werden.
Sekundäre Hypertonie bzw. kausaler
Bluthochdruck: Nierenprobleme oder Stoffwechselstörung. Chrom- und Magnesium-Mangel. Darüberhinaus gibt
es noch hohen Blutdruck druch best. Medikamente und den Bluthochdruck in der Schwangerschaft.
Übergewichtige sind weitaus mehr gefährdet, sie sollten dringend abnehmen.
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| Mögliche Folgen von Bluthochdruck |
Meist treten bei erhöhtem Blutdruck zunächst keine Beschwerden auf. Die
betroffenen Personen fühlen sich fit und munter.
Bei sehr hohem Blutdruck kann es aber zu Kopfschmerzen, Schwindel, Rötungen der
Gesichtshaut, Nasenbluten oder Ohrensausen kommen.
Bei ständig erhöhtem Blutdruck leistet das Herz schwere Arbeit und die
Arterien werden stärker belastet. Sie neigen dann zu Verkalkung und Verengung (Arteriosklerose). Dadurch steigt
das Risiko für einen Schlaganfall (Hirnmassenblutung),
eine Herzschwäche (Hypertrophie oder Insuffizienz), eine
Nierenschwäche (Schrumpfniere oder Nierenversagen) oder
Augenschäden (Retinopathie). Bei einem plötzlichen, starken
Anstieg des Blutdruck (Blutdruckkrise) besteht die Gefahr einer akuten Schädigung des Gehirns
oder des Herzens.
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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei zu hohem Blutdruck (Hypertonie) in Frage kommen.
| Aromatherapie |
Orale Einnahmen von Aroma-Essenzen sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet
werden.
Knoblauch, Lavendel, Majoran, Melisse, Muskateller Salbei, Ylang-Ylang,
Zitrone.
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| Blütenessenzen |
Wenn der Bluthochdruck vor allem durch Stress verursacht wird, können Bachblüten ausgleichend wirken.
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| Traditionelle chinesische Medizin |
Akupunktur ist für mich nicht das erste Mittel der Wahl.
Besser geeignet sind nach TCM Vorstellung YIN-stärkende Lebensmittel, die den Körper eher kühlen.
Zusätzlich Qi Gong oder Tai Chi.
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| Ernährung |
Das Bluthochdruck auch "nur" durch Ernährungsumstellung gesenkt werden kann,
zeigte diese Studie: Alternativen bei hohem Blutdruck.
Vollreis-Kur: 4 Wochen lang täglich eine Portion Vollreis in allen
Variationen. Mit Kräutern würzen. Salz und scharfe Gewürze meiden. Keine Genussgifte wie Kaffee oder Schwarztee. Tierische
Fette reduzieren.
Essen Sie auch zwei mal wöchentlich Fisch, besonders Hering, Thunfisch,
Lachs oder Makrele.
Grundsätzlich empfehle ich begleitetes Heilfasten um eine Umstimmung des Organismus zu erreichen.
Ansonsten bietet sich auch an, wöchentlich einen Obsttag, Reistag oder einen Kartoffeltag
einzulegen.
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Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen) |
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
Je 30 ml Weissdorn und Mistel, je 20 ml von Immergrün
und Zinnkraut.
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| Gemmo-Therapie |
Olive, Weissdorn
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| Klassische Homöopathie |
Homöopathie-Mittel beim sog.
"roten" Bluthochdruck (Blutandrang zum Kopf, Kopfschmerz, Schwindel,
Schlaflosigkeit, Herzklopfen etc.):
Aconitum D30
Arnica D4
Aurum metallicum D4
Conium D4
Ergotinum D4
Glonoinum D4
Sulfur D12
Strontium Carbonicum D12
Homöopathie-Mittel beim sog.
"blassen" Bluthochdruck (frostige Patienten, Vergreisung, hohes Lebensalter,
Gedächnisschwäche, allgemeine Paralyse):
Barium Carbonicum D6
Plumbum Metallicum D6
Cuprum Metallicum D6
Arsenicum Album D6
Blutdruck einmal zu hoch - dann wieder zu
tief:
Crataegus (Urtinktur)
Lachesis D12
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| Medizinische Massagen |
Eine gute Massage kann zur inneren
Entspannung beitragen, vor allem, wenn Ihr Bluthochdruck durch Stress bedingt
ist.
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| Orthomolekular-Medizin |
Empfohlene Tagesdosis:
| 1 – 1,5 g Kalzium
zusammen mit 400 – 600 mg
Magnesium |
Am Besten ein entsprechendes Präparat, z.B. Dolomit
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2 – 4 g Taurin
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60 – 90 mg Coenzym Q 10
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| 1 – 1,5 g Omega-3-Fettsäuren |
In Form von Fischölkapseln
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Nach Earl Mindell: 3 x 3
Kapseln Lecithin, 2 x 1 Multivitamin, 100 IE Vitamin E steigernd bis 400 IE, 3 x 1
Spirulina-Kapsel, 3 x 1 Knoblauch-Kapsel. 100µg Chrom/Tg.
Wer als Patient Bluthochdruckmittel einnehmen "muss", profitiert von der
Einnahme der Aminosäure Arginin. Dosierung: bis zu zwei mal 1000mg
täglich.
Pycnogenol kann chinisischen Studien zufolge ebenfalls dazu beitragen, dass
Blutdrucksenker reduziert werden können.
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| Phytotherapie |
Die Schlangenwurzel (Rauwolfia serpentina) ist das stärkste pflanzliche
Bluthochdruckmittel. Auch Hibiskustee ist
bewährt.
Die Mistel ist gut bei
"labilem" Bluthochdruck.
Knoblauch und Knoblauch-Kapseln sind allgemein zu empfehlen, auch als
Gefäßmittel.
Weisdorn nimmt man bei
gleichzeitig bestehender Herzschwäche und die Goldrute zusätzlich
bei einem Ödem, um eine diuretische (entwässernde) Funktion zu
haben.
Bei Stress zusätzlich Melisse.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so
genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus
übersäuert.
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.
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| Schröpfen |
Nierenzone auf der Höhe Th 12
bis eine Handbreit kaudal des Kreuzbeins auf dem Blasen-Meridian. Evtl. mit dem Hypertoniepunkt L5
(Hypertonie-Sülze) kombinieren, jedoch nur, wenn die Systole über 160 mmHg
liegt.
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| Schüssler-Salze |
Erhöht:
Magnesium phos. Nr. 7.
Erhöht durch Arterienverkalkung: Calcium fluoratum Nr. 1, Calzium phos.
Nr. 2, Magnesium phos. Nr. 7, Natrium chlor. Nr. 8, Natrium phos. Nr. 9, Silicea
Nr. 11.
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| Spagyrik |
Regulierend: Mistel, Rosmarin, Weissdorn, Yohimbe.
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| Wirbelsäulensegmente |
Eine Fehlstellung des C1 (Atlas) kann
Bluthochdruck verursachen. Gemäss Dieter Dorn-Methode: Th 2 (H), Th 4 (G), Th 5 (Le), Th 10 + 11 (N), Th 12
(Dü), L 1 (Di), L 3 (B), auch C 2 und 4.
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| Zahnstörfeld |
Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind
gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.
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| Sonstiges |
Aus der Kneipptherapie: Knie- und Schenkelgüsse,
Armgüsse, Wechselfußbäder, Wassertreten, Taulaufen, Extreme Temperaturwechsel meiden. Mehr
Kalium. Cadmium und Schwermetalle ausleiten, danach Nierenreinigung.
Ausgleichend und insgesamt sehr
entspannend wirkt eine Fußrefelexzonenmassage .
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