Mineralsalze und Mineralstofftabelle

Hier finden Sie ein Übersicht über verschiedene Mineralsalze, die wir für Sie in einer Mineralstofftabelle angeordnet haben.

von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge

Falls Sie die Schüssler Mineralsalze suchen finden Sie diese unter: Schüssler Salze.
(Die Angaben über den täglichen Bedarf schwanken je nach Quelle.)

 

Mineral 

tgl. Bedarf


Vorkommen


Funktion


Mangel-Erscheinungen

  

Aluminium

(Al) 

 

Umweltverschmutzung, Wasser, Cola-Getränke, Medikamenten, Käse, Deodorants, Zahnpasten, Backpulver 

 

Stärkende Wirkung auf das ZNS, Schleimhäute, Haut, Blut, schweißhemmend, Regulator des Schlafes. Überschuss führt zu Gedächtnisverlust, Verdauungsstörungen

evtl. Alzheimer 

  

 

Schlafstörung. Reizbarkeit, geistigen Rückstand, Mongolismus 

  

Chrom

(Cr) 

50 -

200 µg

 

Vollkornprodukte, Weizenkeim, Melasse, schwarzer Pfeffer, Bierhefe, Käse, Fleisch (Leber), Kartoffeln, Reis, Bohnen, 

Spirulina platensis Hau 

 

Zuckerverwertung und Insulinproduktion (Glukosetoleranzfaktor) Raffinierte Kohlenhydrate wie Weißbrot, Zwieback, Kuchen, Süßigkeiten, Zucker, Schokolade, Pudding etc. hemmen Chrom. 

  

 

Zuckerkrankheit, Augenproblemen, Fettsucht. 

Hyperglykämie sowie Hypoglykämie

  

Eisen

(Fe) 

Männer
12 mg 

  

Frauen   
18 mg 

  

schwanger od. 

stillen -
25 mg 

 

Fleisch, Leber, Eier, grünes Gemüse, Linsen, Rotkohl, Beeren, Rosinen, Trauben, Birnen, Zwiebeln, Spargel, Radieschen-Blätter, Brennnessel, Kresse, Randen 

  

  

  

  

Burgerstein: Eisenascorbat-Pulver 

 

Sauerstofftransport und Stoffwechsel, neutralisiert Verdauungsgifte (Cyan). Zur Infarkt- und Tumorabwehr. 

Warnung: Übermäßige Supplementierung kann bakterielles Wachstum und die Replikation und Freisetzung bestimmter Exotoxine vermehren. Bei akuten Entzündungen kein Fe supplementieren (Fe wird auch von Zellen der Bakterien benötigt)! 

 

Immundefizienz kann bei einer Verminderung von nur 10% des diätetischen Eisens vorkommen! 

Organ- und Zellschädigung, verkürzt die Lebensdauer der roten Blutkörperchen. Abwehrschwäche, Allergieanfälligkeit, deutliche Blässe. Kreislaufprobleme, Herzklopfen, Verstopfung, Rheumatismus, rissige Mundwinkel, schnelle Ermüdung. 

Vor einer Eisen-Substitution zuerst eine 3monatige Zink- und Vitamin C -Therapie durchführen. 

  

  

Fluor (id)

(F) 

1 - 2 mg 

 

Meerfische, Schwarztee, fluoridiertes Salz 

 

Härtet den Zahnschmelz, Knochenstruktur, erhöht die Kalziumverwertung. 

 

Krampfadern, Osteoporose, Karies. Überschuss: wird im Körper gespeichert, hemmt viele Enzyme, Skelettdeformation. 

  

  

Germanium

(Ge) 

1. organisch (+) 

2. anorgan. (-) 

1 - 3 mg 

 

Knoblauch, Ginseng, (Wallwurz) Beinwell, Muscheln, Austern, Thunfisch, Mikroalgen, Schwarzwurz, Aloe (Heilwasser von Lourdes, Haderheck Quelle) 

 

Immunsystem, Sauerstoffversorgung der Zellen; bindet freie Radikale, entgiftet v.a. Quecksilber und Cadmium. Mildert die Folgen von Strahlentherapie. Beseitigt Schmerzen ohne Nebenwirkung. Es wird nach ca. 20 Stunden restlos ausgeschieden. 

  

 

Vorzeitiger Zerfall körperlicher und geistiger Frische. 

  

Gold  

(Au)

  

 

Wirkt stimulierend auf die Zellen, zusammen mit Kupfer und Silber, verbessert Infektabwehr, antibiotische Wirkung. 

  

 

Herzleiden, Bluthochdruck, Blutgefässe, Alterserscheinungen, Hämorrhoiden, Tuberkulose. 

  

Jod    

(J) 

 

180 -

200 µg

 

Meerfische, Krustentiere, Milch, jodiertes Kochsalz, Seetang, Algen, Vollmeersalz 

 

Baut das Schilddrüsenhormon auf, regt die Schilddrüse an. 

 

Schilddrüsen-Dysfunktionen, Kropf, psychische Störungen. Trockene Haut, brüchiges Haar. Gewichtszunahme, Trägheit. 

  

  

Kalium    

(K) 

 

4 - 5 g 

 

Aprikosen, Birnen, Kirschen, Pfirsichen, Pflaumen, grüne Bohnen, Erbsen, Karotten, Spinat, Spargel, Bierhefe, Kartoffeln, Dill, Grünkohl, Linsen, Kresse, Sojabohnen, Erdnüsse, Haselnüsse, Kastanien, Mandeln, Hagebutten 

  

 

Säure-Basen-Haushalt; Natrium-Kalium-Haushalt. 

zuviel führt zu: Herzrhythmus-Störungen, Hypotonie, Leberstörungen, Wasserausscheidung, Nervensystem, Allergien, Verstopfung. 

 

Herzprobleme, Nervosität, Müdigkeit, herabgesetzte Darmtätigkeit, Atemnot

  

Mineral 

tgl. Bedarf


Vorkommen


Funktion


Mangel-Erscheinungen

  

Kalzium

(Ca) 

500-1000 mg 

 

Sahne, Butter, Kirschen, Aprikosen, grüne Bohnen, grüne Küchenkräuter (v.a. Kresse), Grünkohl, Edelkastanien, Mandeln, Pistazien, Sardinen, Wirsing, Vollmehl, Schnittlauch 

  

Substitution Kalzium/Magnesium
2 : 1 

  

 

Schützt vor Blei und reduziert dessen Zellgiftigkeit. Vitamin D fördert die Aufnahme. Verhindert Muskelschwund und Knochenabbau. Herzmuskulatur. Verbessert die Durchlässigkeit der Zellwände, hilft bei der Blutgerinnung. 

 

Verdauungsbeschwerden, Energielosigkeit und Nervosität, Schlafstörungen. Osteoporose, Blutarmut, nervöse Entkräftung, Acidose, Bluthochdruck, Krampfzustände. 

  

Kobalt   (Co) 

Bestandteil von B12 

0,3 mg 

 

(2-3 mg) 

  

  

 

Fleisch (Innereien), Milch, Buchweizen, Hülsenfrüchte, Nüsse, Feigen, grünes Gemüse 

 

Verbessert die Eiweißsynthese und die Jodaufnahme der Schilddrüsen. Aktivator und Hemmer von Enzymen. 

 

Mangelerscheinungen treten nur in Verbindung mit Vitamin B12 -Mangel auf: Anämie, mangelhafte Leistungsfähigkeit der Venen, Cellulite, Erregbarkeit, Arthritis, Arteritis (Entzündung der Arterien), Fettsucht. 

  

Kupfer
(Cu) 

 

2 - 5 mg 

 

Leber, Nüsse, Cashewnüsse, Sonnenblumenkerne, Hefe, Goabohnen, Fisch, Schalentiere, Kakao, grüne Gemüse, Hülsenfrüchte, Austern, Sojalecithin, Vollkorngetreide, Eier, Linsen, Knoblauch, Zwiebeln, Kohl, Muscheln. 

Erbsen in Konserven enthalten Kupfersalze! 

 

Beteiligt sich am Einbau des Eisens in die roten Blutkörperchen. Eisen- u. Zinkstoffwechsel, Knochenaufbau und Zellbildung. Erleichtert die Aufnahme von Eisen und Vitamin C. Östrogen (Pille!) hemmt Kupfer. Überschuss führt zu Fettsucht, Zuckerkrankheit, Leber- und Nierenerkrankungen, Hypertonie, Rheuma. 

  

 

Mangel kann zu Verhaltensstörungen führen: Depression, Schizophrenie, Unberechenbarkeit. 

Mangel steht auch in Zusammenhang mit einer erhöhten Häufigkeit von Infektionen

  

Lithium     (Li) 

  

 

Regulator des K/Na-Austausches. Wirkt ausgleichend auf Depressionen und Stimmungsstörungen. 

Positiver Effekt auf den Granulozyten-Makrophagen-Stimulationsfaktor, direkte Leukozytenstimulation, fördert die Produktion der Lymphokine. 

  

 

Stimmungs- und Verhaltensschwankungen, Rheumatismus, Harnvergiftung, Nierensteine

  

Magnesium

(Mg) 

 

100 - 200 mg 

  

bei Mangel: 

300 - 400 mg 

elementares Mg 

  

  

 

Weizenkeimling, Vollreis, weiße Bohnen, Linsen, Hafer, Dill, Erdnüsse, Hagebutten, Gurken, Rettich, grünes Gemüse, Kokosnuss 

  

  

  

Substitution: Kalzium/Magnesium
2 : 1 

 

Fördert die Basenpaarung bei der DNA- und RNA-Synthese, steuert die Proteinsynthese im Zellkern, erhöht die Kapillarpermeabilität und die Fibrinolyse (fördert damit Diapedese und Chemotaxis). 

Aktiviert über 300 Enzyme im Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel. Unterstützt Vitamine C + B. Anti-Stress-Mittel; reguliert Hypertonie und Cholesterin; fördert Verdauung (Bittersalz = Magnesiumsulfat); 

Überversorgung ungefährlich, führt zu Diarrhö. 

 

Muskelkrämpfe, Müdigkeit, Acidose, Depressionen und Herzrhythmusstörungen, Leberzirrhose, Arteriosklerose, vegetative Dystonie, Hypertonie; zuviel Quark bindet Magnesium; zuviel tierisches Eiweiß hemmt die Aufnahme im Darm. 

Alkohol senkt den Magnesiumspiegel! 

  

Mangan (Mn) 

 

50 µg 

 

Getreide, Hülsenfrüchte, Mohn, Sojaprodukte, Kräutertees, Nüsse, Buchweizen, tropische Früchte, Bananen, grünes Gemüse, Leber, Erbsen, Spinat, Sellerie, Eigelb, Ananas 

Spirulina platensis Hau

Substitution Burgerstein : Manganascorbat-Pulver

  

 

Stoffwechselfunktionen. Knochenwachstum, verhütet Sterilität. Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel. Wird für die volle Entfaltung der Insulinwirkung benötigt. 

Zuviel verursacht Störungen des Nervensystems, Parkinsonsche Symptome, senkt Kupfer. 

 

Entzündung der Atemwege (Asthma, Bronchitis). 

Kleinwuchs, geschwächte Bauchspeicheldrüse. Ohrensausen, Schwindel

Supplementierung kann die Aktivität der natürlichen Killerzellen und Makrophagen verbessern. 

Diabetes-Symptome (!!) sind vielleicht nur Mangan-Mangel! 

  

Mineral 

tgl. Bedarf


Vorkommen


Funktion


Mangel-Erscheinungen

  

Molybdän

(Mo) 

75 -

250 µg

 

Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, Innereien 

Substitution: Burgerstein Molybdän 150 µg 

  

 

Harnsäurestoffwechsel und Eiweißverdauung. 

Unterstützung bei Störung der Darmflora. 

 

Mangel kann zu Speiseröhrenkrebs führen. Impotenz. Knochen- und Zahnzerfall. Blähungen

  

Natrium     (Na) 

< als 6 g 

 

Natiumchlorid (NaCl) = Kochsalz 

 

Zusammen mit Kalium von großer Bedeutung für den Säure-Basen-Haushalt. 

  

 

Allergischer Schnupfen zeigt u.U. Störungen im Natrium-Kalium-Haushalt. 

  

Nickel
(Ni)

300 - 600 µg 

  

 

Aktiviert versch. Enzymsysteme, stabilisiert Nukleinsäure. 

  

 

Chronische Nierenstörung, Leberzirrhose, Cellulite, Wucherung des Gewebes, Fettsucht. 

  

Phosphor

(P)

0,7 - 1 g

 

Fisch, Fleisch, Geflügel, Eier, Kakao, Hülsenfrüchte, Milch und Milchprodukte, Nüsse, Vollkorngetreide, Pilze, Reis, Sojaprodukte, Bierhefe, Nachtkerzenöl, Omega-3-Fettsäuren. 

  

 

Grundlage der Eiweißbildung. 

Überschuss (üblich) = gesteigerte Aggressivität, kann Kalzium- und Magnesiumaufnahme stören. 

 

Herzerkrankungen, schlechter Knochenbau, Engl. Krankheit, Arthritis, irreguläre Atmung. 

  

Schwefel (S) 

 

Brennessel, Wegerich, Petersilie, Huflattich, Knoblauch, Brunnenkresse, Große Königskerze, Salbei, alle Arten Kohlgemüse 

  

 

Alle Körperzellen benötigen Schwefel zum Aufbau, wobei Haut, Haare und Gelenksgewebe am meisten enthalten, wichtig für Blutkreislauf. 

 

Erkrankungen der Haut (Psoriasis und Ekzeme), rheumatische Arthritis, brüchige Nägel, Verdauungsstörungen, Infektionen, Migräne

  

Silber

(Ag) 

  

 

Wirkung auf das ZNS, auf Knorpel und Bindegewebe, bakteriostatische Wirkung. 

  

 

Infektiöser Rheumatismus, anfällig auf bakteriologische Krankheiten. 

  

Selen

(Se)

50 -  200 µg 

  

  

 

Fleisch, Milch, Eier, Meeresfrüchte, Getreideprodukte, Champignons, Datteln, Thunfisch, Hafer, Sesam, Spargel, Weizen, Bierhefe, Vollkorn, Knoblauch, Vollreis 

Spirulina platensis Hau 

 

Zellschutz (Antioxydant), schützt die DNS. Zusammen mit Vitaminen E und C hohe zellschützende Wirkung. Gefäßsystem, entzündungshemmend; Quecksilberabwehr und fördert dessen Ausschwemmung. 

 

Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Grauer Star, Beschwerden in der Menopause; Arterienverkalkung; Hypertonie, Candida albicans, Bauchspeicheldrüse. Geschwächtes Immunsystem. Exzessive Zufuhr kann immunsuppressiv sein. 

  

  

Silizium     (Si) 

Kieselsäure 

20 - 30 mg 

 

Getreide, Hirse, Kartoffeln, Äpfel (Pektin), 

Mineralwässer, Hafer, Zinnkrauttee, Vogelknöterich 

  

 

Wichtigste Substanz des Bindegewebes, Haare, Zähne, Nägel. 

Überschuss führt zu: Nierenbelastung, Nierensteinen. 

  

 

Alterungsprozesse laufen beschleunigt ab, Erhöhung der Blutfettwerte, Lungenerkrankungen, Asthma. 

Nervenschwäche, geschwollene Drüsen. 

  

Vanadium (V) 

2 mg

  

 

Beteiligt am Stoffwechsel und an der Mineralisation von Knochen und Zähnen, Steuerungsfunktion im Herzmuskel. 

  

 

Langsameres Haarwachstum, Diabetes, Warzen, Gastritis, Gedächtnisschwäche, Kalziumverlust. 

  

Wismuth (Bi) 

(Bismuth) 

  

 

Dieses bleiähnliche Schwermetall wurde bis jetzt (zu-) viel verwendet wegen seiner antibakteriellen Eigenschaften. 

  

 

Hartnäckige Beschwerden im Nasen-Rachenraum. 

  

Zink    

(Zn) 

 

15 - 30 mg 

 

Proteinreiche Nahrung: Fleisch (Leber, Niere, Herz); Nüsse, Eier, Karotten, Spinat, Hülsenfrüchte, Mandeln, Zuckerrüben, Weizenkleie, Vollmehl, Bohnen, Erbsen, Linsen, Haferflocken, Atlantikaustern. 

Spirulina platensis Hau 

  

Vitamine B1, B6 und E fördern die 

Zink-Therapie. 

 

Immunsystem; Infektionsanfälligkeit, Giftausscheidung, geistige Leistungsfähigkeit, Diabetesbehandlung, Wundheilung, Behandlung von Epilepsie. Geschlechtsentwicklung. Fördert die Aufnahme von Vitamin A & B6, Phosphor, Kalzium, Kupfer. Beeinflusst die Replikation von DNA und ist beteiligt am Aufbau der RNA-Kette. 

Ist Bestandteil von ca. 70 Enzymen. 

Zuviel Zink senkt den Kupferspiegel. 

  

 

Mangel durch: denaturierte Nahrung; Diäten; Fastenkuren; unausgewogene, vegetarische Ernährung; Obstsäfte hemmen die Aufnahme. Mangel führt zu: offenen Beinen, Schlaflosigkeit, Akne, Ekzemen, Psoriasis, verzögerte Wundheilung, Dehnungsstreifen während der Schwangerschaft, niedriges Testosteronniveau, Impotenz, Prostataproblemen, Geschmacksverlust, Aborte, weiße Flecken oder Furchen an Nägeln



 

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