Krankheiten und Beschwerden

Nackenschmerzen

Nackenschmerzen entstehen häufig durch Muskelverspannungen und -Muskelverhärtungen der Nackenmuskulatur.

Diese Muskelschmerzen (=Myalgien) können diffus im gesamten Nackenbereich oder an einer bestimmten Stelle der Muskulatur auftreten.

Eine Verhärtung der Muskulatur an bestimmten Stellen mit einem dumpfen Druckschmerz ist dabei relativ häufig zu finden. Die dabei entstehenden druckschmerzhaften Punkte nennt man auch Myogelosen oder auch Triggerpunkte.

Ursächlich für Nackenschmerzen können eine Überanstrengung der Muskulatur ("Muskelkater"), Fehlbelastungen bei Haltungsschäden, Verletzungen, Autoimmunerkrankungen (z.B. Polymyalgia rheumatica) oder auch Hormonstörungen (z.B. Morbus Addison) sein.

Vor allem in Kombination mit einer Erkältung (Virusinfektion), treten oft Schmerzen in der Nackenmuskulatur auf.

Chronische Nackenschmerzen sind bei degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule, wie zum Beispiel bei der Spondylarthrose (siehe auch: Arthrose) der Halswirbel häufig. Meistens findet man jedoch Fehlstellungen einzelner Wirbelkörper, die dann für Verspannungen und Schmerzen in der Muskulatur sorgen. Auch an eine Fehlstellung des Kiefergelenks sollte gedacht werden, ebenso wie an Aufbiss-Störungen der Zähne (z.B. nach dem einsetzen von Kronen o.ä.).

Die Fibromyalgie ist eine Erkrankung des rheumatischen Formenkreises, bei der nicht entzündliche, chronische Schmerzen vorkommen. Im Nackenbereich gibt es dabei definierte Schmerzdruckpunkte (Triggerpunkte).

Menschen mit chronischen Nackenschmerzen leiden häufig auch unter Kopfschmerzen, vor allem Spannungskopfschmerzen.

Treten Nackenschmerzen zusammen mit einer Nackensteifigkeit auf, muss neben der Muskelschmerzen auch an lebensbedrohliche Erkrankungen wie Meningitiden (z.B. Hirnhautentzündung), Hirntumoren, Tetanus und Rückenmarkseinklemmungen gedacht werden.

Grundsätzlich sollten Sie bei länger anhaltende Nackenschmerzen einen Arzt aufsuchen, um das Problem abklären zu lassen.

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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Nackenschmerzenin Frage kommen.

Chronische und akute Nackenschmerzen lassen sich durch eine "alternative" Therapie sehr gut behandeln.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel

Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.

Akupunktur und Moxibustion Akupunktur kann sowohl bei akuten, als auch bei chronischen Nackenschmerzen gut helfen. In Frage kommt auch eine Ohrakupunktur.
Bachblüten Sehr oft sehe ich bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen eine hohe Stressbelastung. Dies kann die Familie, der Ehepartner oder die Arbeit sein. Bachblüten lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders damit umzugehen und bringen sie einer Lösung näher. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen stellen.

ChiropraktikOsteopathie

Chiropraktiker und auch Osteopathen gehen davon aus, dass eine Fehlstellung der Halswirbelsäule oder des Kiefergelenks vorliegen kann.
Ernährung / Übersäuerung Die Ernährung beeinflusst meiner Erfahrung nach fast alle Krankheiten. Dies trifft auf eine Erkältung zu, ebenso wie auf die spark verspannte Muskulatur, bei der man fast immer eine lokale Übersäuerung finden kann.
Massage

Massagen lösen Verkrampfungen und Verspannungen der Nackenmuskulatur, sowie der Schultermuskulatur. Dies ist allerdings nur eine Symptom-Behandlung. Es gilt wie immer: Man muss die Ursache feststellen.

Muskeltraining 

Ich halte aber sehr viel davon, dass sich Patienten selbst helfen können. Ein Verfahren dass sehr wirksam ist und Eigenübungen vom Patienten verlangt ist die Schmerztherapie nach Liebscher-Bracht.

Wenn man die Schmerzen erst einmal im Griff hat, empfehle ich unbedingt ein vernünftiges Fitnesstraining. Was auch verordnet werden kann und effektiv ist (wenn es richtig gemacht wird): Medizinische Trainingstherapie

Darüberhinaus bin ich dabei, spezielle Programme gegen Muskelschmerzen auszuarbeiten. Wenn Sie dazu auf dem laufenden gehalten werden wollen, dann fordern Sie doch meinen kostenlosen Gesundheits-Newsletter an.

Neuraltherapie Die Neuraltherapie im Sinne einer Triggerpunkttherapie ist effektiv um die schmerzhaften Myogelosen und Triggerpunkte aufzulösen.
Orthomolekulare Medizin Bei chronischen Schmerzpatienten findet man häufig auch eine nicht optimale Nährstoffversorgung - um es einmal "vorsichtig" auszudrücken. Um Verspannungen zu reduzieren, könnte an den Mineralstoff Magnesium gedacht werden.
Pflanzenheilkunde Sind Ihre Nackenschmerzen die Folge einer Überanstrengung (Muskelkater) hilft Arnika. Entweder als Tinktur oder als Arnikasalbe.
Säure-Basen-Haushalt Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Eine umfassende Entsäuerung können Sie unter anderem durch Fasten herbeiführen.
Schüssler-Salze

Nackenschmerzen: Calcium phosphoricum Nr. 2, Ferrum phos. Nr. 3, Magnesium phos. Nr. 7.

Nackensteifheit: Calcium fluoratum Nr. 1, Calcium phos. Nr. 2, Magnesium phos. Nr. 7

Bei Nackenschmerzen, die aufgrund von Verspannungen auftreten hat sich die heiße Sieben bewährt.

Zahnstörfeld Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen. Aufbiss-Störungen sollten auch geprüft werden.
sonstiges

Ausgleichend und insgesamt sehr entspannend wirkt eine Fußrefelexzonenmassage.

Patienten, deren Verspannungen vor allem durch viel Stress mit verursacht werden, empfehle ich ein Entspannungsverfahren oder anderes "Ausgleichsverfahren", wie zum Beispiel: Yoga, Tai Chi, Qi Gong, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen.

weitere mögliche alternative Therapien und Naturheilverfahren

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 19.07.2011 aktualisiert.

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