Allergie: Hilfe aus Naturheilkunde und Alternativmedizin

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Bevor wir zu den einzelnen Themen und den möglichen Naturheilverfahren kommen, lassen Sie mich vorab bitte ein paar Worte aus der Praxis sagen. Die Anzahl der Allergiker scheint in den letzten Jahren immer weiter zuzunehmen. Und wenn Patienten (irgendwann) den Weg in die Naturheilpraxis finden, dann soll es natürlich selbstverständlich schnell gehen - und bitte natürlich.

Das ist dann die Stelle, wo ich meistens antworten muss, dass die langjährig "vorbehandelten" Patienten schon mal etwas früher hätten kommen können, als das "Allergieproblem" noch kleiner war.

Aber nein: jahrelang wurden Cremes, Antihistaminika, Corticosteroide (Cortison-Therapie) und Desensibilisierungen angewendet und durchgeführt, bis die Patienten in der Praxis stehen und verkünden: "Ich glaube bei mir hilft nichts mehr" oder noch besser "Ich bin mittlerweile gegen ALLES allergisch".

Wenn es erst einmal soweit gekommen ist, ist es an der Zeit einen Strich zu ziehen und sich ein paar grundlegende Dinge bewußt zu machen. Hierzu empfehle ich Ihnen einmal mein Interview zur Naturheilkunde zu lesen, sowie meinen Beitrag "5 Schritte zur Gesundheit".

Nach diesen einleitenden Worten, möchte ich Ihnen im Folgenden eine Übersicht zu dem Themengebiet "Allergie" geben.

Was ist eine Allergie?

Als Allergie bezeichnet man eine körperliche Reaktion auf äußere Reize, die von ihm normalerweise vernachlässigbar sind. Diese Reize können von Staubpartikeln, Blütenpollen, Milbenkot oder jedem anderen Stoff ausgehen, den es auf dieser Erde gibt. Ein wildes „Um-sich-Schlagen“ des körpereigenen Abwehrsystems ist die Ursache der verschiedenen Symptome.

Dennoch gilt hier nicht die Regel „je mehr Allergene, desto stärker die allergisch Reaktion“. Eher scheint genau das Gegenteil der Fall zu sein, was Strachan 1989 mit der Hygiene-Hypothese postulierte. Der Wissenschaftler konnte in einer Studie belegen, dass Allergene in der Umwelt für die Entwicklung eines gesunden Immun-System unabdingbar sind. Ist der Organismus zu wenigen Allergenen ausgesetzt, entsteht eine unausgewogene Körperabwehr, die sozusagen „Amok“ läuft. Die Ergebnisse werden durch eine Reihe von Studien unterstützt.

2016 zeigte eine Forschungsarbeit über die Amish-Peolpe in den USA den Zusammenhang sehr deutlich. Die Gemeinden dieser religiösen Gruppe leben abgeschieden und verweigern sich den meisten neuzeitlichen Technologien. Ihr Lebensstil ist mit einer hohen Konzentration von Allergenen verbunden. Trotzdem kommt  Asthma bei jungen Heranwachsenden so gut wie nicht vor. Und Allergie-Marker im Blut treten in vernachlässigbaren Konzentrationen auf.  Als Kontroll-Gruppe diente den Wissenschaftlern die konfessionelle Vereinigung der Hutterer. Deren Gemeinden siedeln ebenfalls ländlich abgelegen, allerdings arbeiten sie nach den Grundsätzen der konventionellen Landwirtschaft. Und prompt fand sich hier ein durchschnittliches Auftreten von Asthma und auch „normale“ Allergie-Marker-Werte. Die Anzahl und Konzentration der Allergene in den Hutterer-Hauhalten waren freilich relativ niedrig (NEJM).   

Den Statistiken zufolge nimmt die Anzahl der Allergien von Jahr zu Jahr zu. Spielten in früheren Jahren vor allem allergische Reaktionen auf Insektenstiche oder gewisse Medikamente eine Rolle, so gibt es heute fast keinen Stoff mehr, der nicht zu einer solchen Reaktion führen kann.

Die Symptome sind sehr unterschiedlich und reichen von einer Hautrötung bis zum lebensgefährlichen anaphylaktischen Schock. Häufig sind Hautausschläge, Atemnot, tränende Augen, Niesen, Verdauungsbeschwerden und Entzündungen. Nicht immer treten die Reaktionen direkt nach dem Kontakt mit dem Allergen auf. Manchmal vergehen Tage, bis der Körper (über-)reagiert. Dann wird die Suche nach dem auslösenden Stoff unter Umständen schwierig und langwierig.

Jeder fünfte Mensch (das sind 20%!), leidet heute unter einer Allergie. Meiner Erfahrung nach spielt sich das Leiden aber auf einer anderen Ebene ab. Die Allergie stellt letztlich nur das sichtbare Symptom dar. Das Allergen ist sozusagen nur der "letzte Tropfen", der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Die bekanntesten Allergien sind:

Daneben gibt es aber noch eine Unmenge weiterer Allergien: Waschmittel zum Beispiel, oder Kosmetika, Metalle (hier besonders Nickel, das in sehr vielen Legierungen enthalten ist) und sogar unsere Sonne können allergische Reaktionen auslösen. Ist es nicht sonderbar, dass die Sonne, die unser Leben erst ermöglicht, uns Allergien bescheren soll? Gerade an diesem Beispiel ist doch deutlich zu sehen, dass das so genannte Allergen nur ein "Auslöser" sein kann, nicht aber die URSACHE.

Aus naturheilkundlicher Sicht ist es daher wenig sinnvoll, nur das Symptom zu behandeln, weil das wirkliche Leiden, das sich eventuell sogar auf der seelischen Ebene abspielt, sich sonst an irgendeiner anderen Stelle wieder bemerkbar macht, diesmal aber stärker. Damit will ichkeineswegs behaupten, dass ein akutes Symptom nicht behandelt werden soll. Bei einem akuten Asthma-Anfall kann diessogar lebenswichtig sein und ist daher ein Notfall. Wenn man aber weiß, dass eine Allergie immer ein "überbordender Angriff" des lmmunsystems auf einen üblicherweise harmlosen Gegner ist, ein sozusagen „Wild-um-sich-Schlagen“ bedeutet, wird klar, dass die Ursache tiefer liegt als die gerötete Haut oder die triefende Nase.

Neben einer aufbauenden Therapie für Leber, Niere, Darm und Haut und einer Entgiftung des Körpers ist es auch wichtig, den Säure-Basen-Haushalt des Organismus zu regulieren. Meistens ist es jedoch so, dass man die Beseitigung des Symptoms mit einer Heilung verwechselt und dann die Therapie abbricht.

Somit bleibt auch eine Bioresonanztherapie (die in der Allergie-Behandlung gute Dienste leistet) oder auch eine Ernährungsumstellung schlussendlich bloß wieder eine Symptom-Bekämpfung.

Ausführlich zu verschiedenen Allergien lesen Sie auf der Webseite Yamedo.de unter dem Stichpunkt: Allergie

weitere wichtige Zusammenhänge mit dem Thema: Abwehrkräfte steigern- Bindehautenzündung - Müdigkeit- Erschöpfung- Autoimmunerkrankungen- Antibiotika - Pilzerkrankungen - Schwindel

weitere allergische Beschwerden: Ekzeme - Heuschnupfen- Nesselsucht - Neurodermitis - Sonnenallergie

Diagnose

Einige Symptome sind sehr typisch für Allergien, andere (zum Beispiel Schnupfen oder Bauchschmerzen) können viele unterschiedliche Ursachen haben.

Wird eine Allergie vermutet, ist zunächst eine gründliche Anamnese (Krankengeschichte) nicht schlecht. Der Arzt oder Heilpraktiker wird erfragen, wann die Symptome aufgetreten sind, ob es Schwankungen im Tagesverlauf gibt, ob Wetter und andere Faktoren eine Rolle spielen, ob Allergien in der Familie bekannt sind und vieles mehr.

Sicherheit über die auslösenden Stoffe soll dann ein Allergietest geben. Bei einigen Allergien (zum Beispiel Insektengift) wird ein Bluttest durchgeführt. Andere sollen über einen Hauttest diagnostiziert werden. Dabei wird eine kleine Mengen an allergieauslösenden Stoffen auf den Arm oder Rücken gebracht und dann "prickt" man die Haut an den entsprechenden Stellen an: Mit der Prick-Lanzette werden kleine Hautverletzungen inseriert, in die die Test-Allergene eindringen können (Prick-Test). Bei einer Allergie stellen sich schnell Rötungen, Schwellungen und / oder Juckreiz an der betroffenen Hautstelle ein.

Leider produzieren diese Tests zu viele falsch positive und falsch negative Resultate; sprich: es wird eine Allergie diagnostiziert wo keine ist und keine festgestellt wo doch eine ist. Zur Studienlage dieser Tests muss ich noch einen Beitrag erstellen.

Entwicklung von Allergien

Im Laufe des Lebens verändern sich Allergien sehr häufig. Atopische Ekzeme, wie sie häufig bei Kindern auftreten, nehmen zum Beispiel im Alter ab. Allergien gegen Milch und Eier gibt es fast nur im Kleinkindalter, Erwachsene sind kaum noch davon betroffen. Andere Allergien – zum Beispiel gegen Meerestiere oder Erdnüsse – nehmen zu, je älter der Patient wird. Asthmatische Beschwerden werden ebenfalls schlimmer. Und auch die Reaktionen von Insektengiftallergikern können im Alter heftiger ausfallen. Gründe dafür sind verschiedene Medikamente und / oder Grundkrankheiten. Auch die Behandlungsmöglichkeiten werden schlechter: Ältere Menschen reagieren nicht mehr so gut auf Hyposensibilisierungen.

Schulmedizinische Therapie

Die klassische Therapie besteht oftmals in der Verwendung von Antihistaminika (zum Beispiel Fenistil) oder auch einer Cortisontherapie. Daneben kommt auch verstärkt die Hyposensibilisierung zum Einsatz, von der ich (fast) nichts halte. Mehr dazu in meinem Beitrag: Hyposensibilisierung - Nein Danke.

Wichtig ist, die Allergene möglichst zu vermeiden. Die besten Medikamente können es nicht ausgleichen, wenn ein Katzenallergiker sich Katzen hält und womöglich sogar mit ihnen Bett und Sofa teilt. (Allergisch reagieren die Patienten übrigens auf die Speichelproteine der Felltiere).

Sprache der Symptome

Der Sozialmediziner Prof. Dr. Paul Lüth sagte vor vielen Jahren bereits Allergien seien gestaute Aggressionen. Und in der Tat könnte da etwas dran sein. Allergiker sind in der Regel sehr gewissenhafte Leute, die auch andere sofort auf gemachte Fehler aufmerksam machen. Natürlich nur, um diesen zu helfen. Ärger könnte in diesem Sinne tatsächlich allergisch machen. Man reagiert sozusagen "über die Haut" (siehe auch: Die Haut als Spiegel der Seele).

Der betroffene Allergiker zeigt also ein Problem des Abgrenzens: Die Krankheitssymptome fordern das Innere eines Menschen auf, bisherige Denk- und Fühlmuster zu überschreiten und die Grenzen seiner sicheren Umgebung zu sprengen. Der Körper macht vor, wie es geht: Er verteidigt sich trotzig und auf überschießende Weise gegen an sich harmlose Stoffe wie Blütenpollen oder Tierhaare. Wenn der Mensch lernen könnte, selbst seine zu engen Grenzen zu sprengen, wären die körperlichen Hinweise nicht mehr notwendig und die Allergie könnte verschwinden.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie doch einfach meinen kostenlosen Praxis-Newsletter an:

Mögliche Ursachen

Wenn Sie unter Allergien leiden, lassen Sie sich von einem Kinesiologen oder mittels Bioresonanztherapie auf einen Impfschaden testen. Als Auslöser (nicht als Ursache) wirken auch viele Lebensmittel oder Metalle.

Mein Kollege, der schweizer Naturarzt Hermann Kaufmann schreibt zu den Ursachen einer Allergie:

"Fast alle Materialien können eine Reaktion auslösen, neuerdings sogar die Sonne, die Grundlage unserer Existenz. Bei Lastwagenfahrern habe ich sogar schon eine Diesel-Abgas-Allergie festgestellt Der Ursprung vieler Allergien kann aber auch im Säuglingsalter liegen. Wenn tierische Fremdeiweiße (Kuhmilch) zu früh verabreicht werden, werden sie in nicht genügend abgebauter Form vom Körper aufgenommen und erzeugen eine stetige Immunantwort, bis zur Erschöpfung des Immunsystems."

Besonders wenn eine Laktoseunverträglichkeit oder Glutenunverträglichkeit vorliegt, können diese Proteine Allergien auch auf andere Stoffe auslösen. Neben Milch und Weizen sollten Kinder im ersten Lebensjahr auch keine Eier zu sich nehmen. Diese können ebenfalls starke Allergien auslösen, wobei ich die Beobachtung gemacht habe, dass Ei-Allergiker Eier essen können, die zu 100% natürlich gefüttert werden und keinerlei Kraftfutter, Legemehl oder ähnlichen "Industriedreck" bekommen haben.

Sogar die Art und Weise, wie bei Babys und Kleinkindern neue Lebensmittel eingeführt werden, kann eine Rolle spielen. Wichtig ist, neue Lebensmittel nur in sehr kleinen Mengen und einzeln einzuführen. Nur wenn sie gut vertragen werden, können sie nach und nach mit anderen, schon erprobten, Nahrungsmitteln kombiniert werden.

In einem gesunden Körper produzieren die Nebennieren Stoffe, die Entzündungen verhindern und allergische Reaktionen abfangen können. Sind die Nebennieren geschwächt, funktioniert dieser Mechanismus nicht mehr. Allergien können also auch ein Hinweis darauf sein, dass die Nebennieren ihre Arbeit nicht mehr richtig leisten.

Wie viele andere Beschwerden haben auch Allergien mit Stress zu tun. Sie tauchen häufig in besonders stressigen Zeiten auf oder sind in dieser Zeit besonders stark. Nicht nur dafür ist es wichtig und notwendig, den Stress im eigenen Leben so weit wie möglich zu reduzieren.

Die Folgen einer Allergie können von einer simplen Hautrötung bis zu einem lebensgefährlichen anaphylaktischen Schock reichen.

Ebenso können Beschwerden entstehen, die man normalerweise nicht mit einer Allergie in Verbindung bringen würde: Akne, Arthritis, Asthma, Bauchschmerzen, Blähungen, Augenprobleme, Depressionen, Durchfall, Erschöpfung, Geschwüre, Hyperaktivität (vor allem bei Kindern), Konzentrationsschwäche, Gedächtnisschwäche, Kopfschmerzen, Ödeme, chronische Stirnhöhlenprobleme, chronische Innenohrprobleme, wiederholte Erkältungen.

Naturheilkunde und Naturheilverfahren

Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei einer Allergie in Frage kommen können.

Die naturheilkundliche Therapie einer Allergie erfordert meistens Geduld. Geduld, die anscheinend nur noch wenige Patienten mitbringen (wollen).

Aus meiner Sicht und Erfahrung lohnt sich diese Geduld aber. Nach einigen Monaten, eventuell auch Jahren, lassen sich alle Allergien in den Griff bekommen. Ich würde in diesem Zusammenhang auch von Heilung sprechen wollen.

AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel

Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum Fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.

Allergostop

Die Allergostop-Therapie bietet eine Lösung, um chronische Erkrankungen (Heuschnupfen, Rheuma, Neurodermitis) sowie eine Allergie (insbesondere Polyallergikern) und allergisches Asthma erfolgreich zu behandeln. Es handelt sich dabei um eine bestimmte Form der Eigenbluttherapie.

Aromatherapie

Gegen die Atembeschwerden und andere Symptome, die mit einer Allergie einhergehen, können auch ätherische Öle gute Dienste leisten. Es kommen zum Beispiel Lavendel- oder Melissenöl infrage, allerdings nur, wenn es sich um sehr hochwertiges, natürliches Öl handelt.

Bachblüten

Liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde, können Bachblüten helfen. Bachblüten lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders damit umzugehen und bringen Sie einer Lösung näher. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen stellen. Als alleinige Therapie sind Bachblüten meiner Erfahrung nach für die Behandlung einer Allergie nicht geeignet.

Bioresonanztherapie

Manche halten die Bioresonanztherapie für "Humbug". Ich selbst arbeite mit der Methode nicht, kann aber von zahlreichen Patienten berichten, die eine erhebliche Besserung der Allergien mit diesem Verfahren erlebt haben. Manche tun das in den Bereich der Suggestion ab, aber: Vor allem bei Säuglingen habe ich sehr gute Ergebnisse gesehen. Und die sind dem Placebo-Effekt weit weniger zugänglich.

Darmsanierung

Eine Darmsanierung ist das, was aus naturheilkundlicher Sicht bei fast allen allergischen Erkrankungen gut und nachhaltig wirkt. Warum das so ist, versuche ich im Beitrag: Darmsanierung bei einer Allergie nachvollziehbar zu machen. Wie man eine Darmsanierung am sinnvollsten durchführen kann, lesen Sie unter dem Stichwort: Darmsanierung

Eigenbluttherapie 

Die Eigenbluttherapie wird mit dem Ziel eingesetzt, eine "Umstimmung" im Organismus zu erreichen und so die Reaktionslage zu verändern. Bei Allergien bietet sich folgendes Schema an: Wöchentlich eine Injektion in ansteigender "Dosierung": 0,5ml - 1,0ml - 1,5ml - 2ml - 2,5ml - 3ml. Bei Reaktionen des Patienten wird die Dosis wird reduziert. Nach dieser "Serie" ist eine Pause von 4-6 Wochen ratsam, um dann eine erneute "Eigenblut-Serie" durchzuführen.

Die Eigenbluttherapie kann auch in Form der Allergostop-Therapie durchgeführt werden (siehe oben) oder als Eigenbluttherapie nach Imhäuser, die besonders für Kinder empfehlenswert ist.
 

Ernährung

Mit Ernährungsratschlägen sind die meisten Allergiker reichlich "bedient". Nichtsdestotrotz, darf dieser Abschnitt hier nicht fehlen.

Meiden Sie vor allem Zucker- und Weißmehlprodukte sowie Soja und Eier, aber auch Schweinefleisch in jeder Form (auch Würste). Überhaupt: industriell verarbeitete Nahrungsmittel sollten gemieden werden. Diese enthalten derart viele Zusatzstoffe, die für eine gesunde Ernährung überhaupt nicht benötigt werden.

Ebenfalls meiden sollten Sie Milch. Mehr dazu auch in meinem Beitrag: Milch - Ein gesundes Lebensmittel?

Säuglinge sollten meiner Ansicht nach bis zum Alter von mindestens 12 Monate keine Kuhmilchprodukte, keine Hühnereier, keine Nüsse zu sich nehmen müssen - auch kein Soja.

Meiden Sie den roten Farbstoff Karmin (E 120), er kann Atemnot und Schwindel auslösen und hin bis zu einem anaphylaktischen Schock führen.

Weitere häufige Allergene sind: Haselnüsse, Erdnüsse und Paranüsse. Diese sollten Sie grundsätzlich nicht essen.

Auch einige Früchte sind häufig problematisch: Bananen aus konventionellem Handel (!) und Kiwis.

Auch viele Käsesorten können Probleme bereiten: Emmentaler, Schweizer Käse, Parmesan, Cheddar, Gouda, Mozarella, Camembert, Ziegenkäse.

Positiv wirken sich dagegen zum Beispiel Hanföl aus.

Ballaststoffreiche Ernährung führt zu weniger Allergien.

Für Menschen mit einer Allergie ist die Mandelmilch eine ideale Alternative zur vermeintlich unverzichtbaren Kuhmilch, sie bereichert jeden Speisezettel auf vielfältige und gesunde Weise.

Homöopathie

Bei Allergien ist die klasssiche Homöopathie immer einen Versuch wert und nach meiner Erfahrung auch erfolgreich. Aber: Die richtige Mittelfindung kann zum Teil länger dauern, ebenso die richtige Mittelabfolge. Insofern kann eine klasssich homöopathische Behandlung durchaus ein Jahr und länger dauern. Aber aus meiner Sicht lohnt es sich.

Mittel, die symptomatisch in Frage kommen können:

allgemein: Formica rufa D30
(einen Monat vor der Zeit beginnen, solange bis die Saison vorbei ist) - alle 14 Tage

je nach Allergie:
Pollen D10
Hausstaubmilbe D10
Histaminum hydrochloricum D10 je 1 mal täglich.

Bei Kindern ist die Eigenbluttherapie nach Imhäuser sehr bewährt!

Heilpflanzen

Bei Allergien werden im Wesentlichen Pflanzen gewählt, die eine stoffwechsel-umstimmende Wirkung besitzen. Wenn man überhaupt Pflanzen in die Therapie mit einbeziehen möchte, muss man Pflanzen wählen, die kein allergenes Potential besitzen. Ich denke da, z.B. an Zubereitungen von Kamille oder Arnika.

Was hingegen allgemein gut vetragen wird und bei einer Allergie-Therapie angezeigt sein kann sind z.B. das Nachtkerzenöl oder das Schwarzkümmelöl. Die Brennessel gilt als Pflanze der Entgiftung und Entschlackung und entfaltet ihre Wirksamkeit bei allen Leiden, die zur Besserung oder Heilung der "Reinigung" bedürfen (Nieren, Leber, Galle und Blase).

Das pflanzliche Heilmittel Xin-yi-san (XYS) kann Symptome der Hausstauballergie, Tierhaarallergie sowie Sporenallergien reduzieren.

Gegen Heuschnupfen kann Honig ein gutes Heilmittel sein, sofern er aus der Region stammt und naturbelassen sowie unerhitzt ist. Dann kann sich der Körper auf längere Sicht an die regional vorkommenden Pollen gewöhnen und seine extreme Reaktion abbauen.

 

HILDEGARD MEDIZIN

Maulbeerblätter: Eine Hand voll Maulbeerblätter in einem Liter Wasser 3 Minuten gut auskochen. Mit dem entstandenen Tee die juckenden Hautstellen waschen oder darin baden. Sie können auch eine Kompresse machen und nach einer Stunde erneuern. Sie können auch den Maulbeerblätter-Tee in der Sauna auf den Steinen verdampfen lassen und so inhalieren.

Orthomolekular-Medizin

Zur Therapie von Allergien bietet sich unter anderem das Calcium in Verbindung mit Magnesium an.

Glutamin hilft bei Allergien und Unverträglichkeiten: Eine Reihe von Studien hat zwischenzeitlich zeigen können, dass eine Substitution mit Glutamin eine Reihe von Vorteilen in Bezug auf das Immunsystem und den gastrointestinalen Bereich mit sich bringt.

Besonders effektiv kann Unizink auch bei allergischen Reaktionen eingesetzt werden.

Transferfaktoren bieten eine sehr interessante Therapieoption. Vor allem um ein Gleichgewicht in der Th1-Th2 Immunbalance herzustellen.

Säure-Basen-Haushalt

Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.

Schüssler-Salze

Hier nur einige Stichpunkte für die Auswahl von Schüssler Salzen:

Calcium phosphoricum Nr. 2
Ferrum phosphoricum Nr. 3
Kalium chloratum Nr. 4
Kalium phosphoricum Nr. 5
Natrium chloratum Nr. 8
Natrium sulfuricum Nr. 10

Spenglersan Kolloid

Spenglersan Kolloid K ist ein registriertes natürliches homöopathisches Arzneimittel. Das "K" steht hierbei für die "körpereigene Abwehr", "Klimakterium" oder für "Kinder", da es sehr gut für sie geeignet ist.
 

Störfelder

Vor allem wenn zahlreiche Allergien vorliegen, sollte auch an Störfelder gedacht werden. Verdächtig sind natürlich immer die sogenannten Zahnstörfelder: Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen können problematisch sein. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen. Auch die Nasennebenhöhlen kommen als Störfeld in Betracht. Mit Verfahren wie z.B. der Elektroakupunktur nach Voll oder der Regulationsthermografie kann man solchen Störfeldern auf die Spur kommen.

Sonstiges

Das Thema Allergien können wir natürlich nicht abschließen ohne die beliebten "Salben" und Cremes zu erwähnen. Zu den Cortisonsalben und möglichen Salben habe ich einiges unter dem Punkt: Neurodermitis geschrieben, was auch ganz allgemein für Allergien gelten kann. Die Therapie mit Salben ist letztlich vom aktuellen Hautbild (Ausschlag etc.) abhängig. Allgemein kann man sagen, dass bei trockener Haut eher Fettsalben in Frage kommen, bei entzündlicher Haut eher wasserhaltige Salben.

Der kostenlose Gesundheits-Newsletter von Heilpraktiker René Gräber

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 9.9.2016 aktualisiert.